[Wiederholung] Der falsche Podcast

Geschichte, Methode, Methodik, Neuzeit, Podcast, Wiederholung

Vor zwei Wochen äußerten meine Mädels den Wunsch, dass sie gerne einmal einen Podcast im Unterricht hören würden. Diesem Wunsch kam ich tatsächlich nach, allerdings nicht, wie sie es vielleicht erwartet hätten. In die Episoden des Podcasts haben sich nämlich einige Fehler eingeschlichen, die es zu finden galt.

Eingesetzt habe ich die Aufnahmen, welche simple mit dem Recorder meines iPhones entstanden sind, zur Wiederholung bzw. zur Kontrolle des Verständnisses im Plenum. Die Mädels hatten viel Spaß beim Suchen der Fehler und haben sowohl die offensichtlichen als auch die schwierigeren Fehler gefunden. In Zukunft dürfen sie nun auch einmal selbst Podcasts aufnehmen und ihre Klassenkameradinnen testen.

Tipp zur Aufnahme

Es ist hilfreich, den Text zuvor mit all seinen Fehlern auszuformulieren und dann einzusprechen. Ansonsten verspricht man sich schnell und muss unnötig viele Wiederholungen machen.

Einsatz in anderen Fächern

Die Methode kann beliebig auf alle anderen Fächer übertragen und je nach Thema variiert werden. So können beispielsweise auch mathematische Formen abgewandelt werden und die Hauptstädter der europäischen Länder vertauscht werden.

[Bildinterpretation] Sexiest historian alive

Bildquelle, Geschichte, Methode, Methodik

Die Porträts der großen Herrscher des 16-18. Jahrhunderts haben so ihre Eigenarten und werden aus heutiger Perspektive auch nicht immer als optisch ansprechend wahrgenommen. Das haben auch schon meine Schülerinnen festgestellt. Aus diesem Grund habe ich zur Einübung der Bildinterpretation die Wahl, angelehnt zum „People“ Magazin, zum Sexiest Historian Alive ausgerufen. Das ganze ist selbstverständlich mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Die Methode

In der Klasse habe ich zehn Herrschaftsporträts mit Titel, Künstler und Erscheinungsjahr ausgegeben. In Partnerarbeit stellen die Schülerinnen nun die einzelnen Porträts vor, indem sie beschreiben, was sie auf diesem erkennen und sie anschließend analysieren. Die Deutung habe ich hierbei außen vor gelassen, da die Herrscher zum Teil nicht bekannt waren und sie diese nicht in ihren historischen Kontext einordnen können.

Am Ende wurde durch Abstimmung die schönste Darstellung eines Herrschers gekürt und auf den Titel des Magazins „Historia“ gepackt. Durch die Vorstellung der einzelnen Kandidaten musste sich jede Schülerin einmal in der Bildinterpretation üben. Somit konnte diese Methode, auch durch den spielerischen Hintergrund, nachhaltig gefestigt werden.

Material

Link zur Cover-Vorlage.

Kathas Woche im #twlz: Exen, Leistungsdruck & nachhaltiges Lernen

meine Woche im #twlz

„Schreiben wir nächste Stunde eine Ex (unangekündigter Test über Inhalt der letzten Stunde)?“Fragen mich meine Mädels in der Geschichtsstunde und ich denke mir nur, wie kommt ihr jetzt darauf? „Wie reagiert sie?“ Analysieren die Mädels meine Mimik nach der Frage. Nur nicht Lachen, denke ich bei mir, oder irgendeine andere Regung zeigen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt weder vor eine Ex zu schreiben, noch tue ich dies gerne. Mir ist es wesentlich wichtiger, dass die Schülerinnen den Stoff verstehen und nachhaltig festigen, anstatt fünf Jahreszahlen in der Ex wiederzugeben und danach wieder vergessen haben. Insbesondere eine intensive Befassung mit dem historischen Stoff kann in meinen Augen zu einem nachhaltigen Lernen führen. Aus diesem Grund bieten sich in diesem Fach auch sehr gut alternative Leistungserhebungen an.

Traurig finde ich es insbesondere, wenn Exen als Bestrafung eingesetzt werden. Bereits im Praktikum musste ich die Erfahrung machen, dass auf fehlende Disziplin und Beteiligung der SchülerInnen oftmals eine Ex folgte. In meinen Augen der absolut falsche Weg. Korrekterweise müsste doch in einer solchen Situation die Frage lauten: Warum sind die SchülerInnen so unaufmerksam? Ist irgendetwas passiert? Gibt es Redebedarf? Haben sie eine Klausur geschrieben? Ist mein Unterricht langweilig oder schlecht strukturiert? Die Reflexion und Erfassung des Problems ist in meinen Augen eine viel bessere und auch nachhaltiger Lösung als das Drohen mit einer Ex.

Die DeutschEx

Auch im Twitterlehrerzimmer haben wir über dieses Thema diskutiert und sind eigentlich alle zu dem gleichen Ergebnis gekommen.

Projektwerkstatt

Auch dieser Post passt sehr gut zum Thema „nachhaltiges Lernen“. SchülerInnen lernen einfach so viel mehr, wenn sie sich begeistern können und es sie wirklich interessiert.

Julikrise – De-Konstruktion eines Serious Games

Computerspiel, Erster Weltkrieg, Geschichte, Neuzeit

„Und wir dürfen das jetzt wirklich spielen?“ fragten meine Mädels verunsichert als ich sie dazu aufgefordert hatte, ein Serious Game zur Julikrise zu spielen. Nach meiner bejahenden Antwort ging es dann auch schon los.

Das Spiel

Gespielt wurde das Serious Game „1914 – Das Attentat von Sarajevo„. Ich habe weder vor noch während des Spielens groß etwas dazu gesagt und meine Mädels einfach mal machen lassen. Genutzt wurden hierbei die Handys der Mädchen. Hier hat die Praxis gezeigt, dass das Spiel auf dem iPhone am besten läuft.

Nach dem Spiel

Nachdem Spiel habe ich sie gefragt, wie sie das Spiel fanden. Viele hat es irritiert, dass das Attentat stattgefunden hat, auch wenn sie dagegen gestimmt haben. Zudem haben wir darüber diskutiert, ob das Attentat richtig war und ob sie der Meinung sind, dass man für seine Ziele einen Menschen töten darf. Diese Fragen wurden auch im Spiel selbst aufgeworfen und ich habe sie somit nochmals vertieft zur Diskussion gestellt.

Während dieser Debatte kamen schon einige Fragen auf, wer denn nun ermordet worden sei: Franz, der Kaiser von Österreich? Ein König? Oder auch nicht? Im Allgemeinen habe ich während dieser Diskussion festgestellt, dass beide Klassen sehr reflektiert und analysierend vorgegangen sind. Diese Verunsicherung nutze ich, um ihnen die Frage zu stellen, ob das Spiel denn die Realität darstelle. Da wir am Anfang des Schuljahres darüber gesprochen haben, dass Computerspiele dies nicht tun, waren sie ganz schon am Zweifeln. Eine Klasse war komplett irritiert und die andere war der Meinung, dass ein wahrer Kern bestehe. Ich habe mich dazu nicht geäußert und sie überlegen lassen, wie sie denn nun dahinter kommen, ob das Spiel eine historische Narration darstellt oder fiktiv ist.

Die De-Konstruktion

Als kleine Hilfestellung habe ich gemeinsam mit den Klassen Fragen gesammelt – einmal digital und einmal analog – anhand welche die Mädchen recherchieren wollten, was es denn nun mit dem Spiel auf sich hat.

MindMap zur Reche

Bei der Recherche haben sich alle beteiligt und auch die etwas Ruhigeren Schülerinnen haben sich rege an der Recherche und Beantwortung der Fragen beteiligt. Insbesondere Princip hatte es ihnen sehr angetan und so wurde viel zu ihm diskutiert und recherchiert. Hierbei haben sie auch festgestellt, dass es unterschiedliche Darstellungen über seinen Tod gibt und diese gegeneinander abgewogen. Sie haben bei der Recherche gezeigt, dass sie den Umgang mit Quellen und Darstellung beherrschen, diese kritisch hinterfragen und auch gegeneinander abwägen können.

Die Sicherung

Die finale Aufgabe dieser Einheit war die Sicherung der Ergebnisse. Hierbei habe ich den Mädchen wiederum freien Lauf gelassen und entscheiden lassen, in welcher Form das Gelernte gesichert werden soll. Sie haben sich für einen klassischen Tafelaufschrieb entscheiden und diesen auch erstellt.

Sicherung der Recherche

Besonders schön fand ich, dass sie eigenständig gefordert haben, Definitionen wie den Tyrannenmord aufzunehmen, um den Aufschrieb auch später noch gut nachvollziehen zu können.

Fazit

Insgesamt erachte ich diese Einheit als sehr gelungen. Die Mädchen haben sich rege beteiligt und ich bin mir sicher, dass wenn wir nächste Woche eine Klassenarbeit schreiben würde, jede von ihnen den Stoff problemlos wiedergeben können. Auch langfristig wurde durch die selbstständigen Recherchen und das große Interesse am Geschehen aufgrund des Spiels das Wissen nachhaltig im Gedächtnis gesichert.

Halloween im Lateinunterricht

Latein

Auch wenn Halloween kein Fest ist, welches auf die Römer zurückgeht, bietet es sich doch sehr gut für den Lateinunterricht an. In dieser Übung ist es Aufgabe der SchülerInnen einen Trank gegen Hausaufgaben zu finden, um sich für die aktuelle Stunde bzw. für die kommenden Ferien von den Hausaufgaben befreien zu können. Hierzu müssen sie kleine gruselige Rätsel lösen, um dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen.

Für alle Lehrkräfte außerhalb des Faches Latein habe ich die einzelnen Rätsel als Datei im Material angehängt. Die Lösung des Tranks ist blau.

Material

[Materialsammlung] AR & VR im Geschichtsunterricht

2.Weltkrieg, Apps/Programme, digital, Geschichte

Im heutigen Blogpost stellen wir euch unsere liebsten AR & VR Anwendungen für den Geschichtsunterricht vor. Aktuell arbeiten wir mit dem Merge Cube und der MauAR-App und die SchülerInnen sind sehr begeistert. Als technische Unterstützung nutzen wir iPads und teilweise den Beamer, um bei größeren Klassen die Anwendung an die Tafel projektieren zu kann, da teilweise das Internet sonst zu schwach wäre.

Merge Cube

Wie bereits in diesem Blogpost gezeigt wurde, kann man den Merge Cube selbst bespielen und variabel im Unterricht einsetzen. Apps wie Object Viewer bieten einem aber auch die Möglichkeit, Objekt durch den Würfel projektieren zu lassen, welche dann von allen Seiten betrachtet werden können. Insbesondere für die Weltkriege finden sich hier einige spannende Objekte.

WDR AR

Die App WDR VR stellt mit Hilfe von virtueller Realität Zeitzeugenberichte rund um den Zweiten Weltkrieg anschaulich dar. Durch diese Darstellungen werden die SchülerInnen gefesselt und verfolgen gespannt den Erläuterungen. Für den schulischen Einsatz gibt es zudem (hier) bereits ein ausführliches Arbeitsmaterial.

MauAr

Diese Anwendung befasst sich mit dem Bau der Mauer und holt diese direkt ins Klassenzimmer. In verschiedenen Episoden wird der Bau der Mauer und das Leben im geteilten Deutschland aus Sicht von Ost- und Westdeutschland dargestellt. Insbesondere durch die vielen Elemente, welche während der Anwendung zu entdecken sind, wird spannend aufgebaut.

Wer sich als Lehrkraft oder während einer Klassenfahrt in Berlin vor Ort befindet, kann die Mauer an den jeweiligen historischen Orten entstehen lassen und hautnah zum Beispiel den Protest der der DDR erleben. Ich hatte hierzu einmal die Möglichkeit und fand es sehr beeindruckend.

Kathas Woche im #twlz: problemorientierter Unterricht, Reflexion, VR & AR

meine Woche im #twlz

Liebes digitales Kollegium,

vergangene Woche war ich mit einer sehr guten Freundin zum Joggen verabredet. Sie hat vor kurzem ihr Examen in Biologie und Englisch absolviert und so kamen wir auch auf unseren Unterricht zu sprechen. Insbesondere auf den problemorientierten Unterricht kamen wir zu sprechen. Ich muss gestehen, dass ich diesen für sehr wichtig erachte, ihn aber aktuell noch nicht perfekt umsetze. Teilweise habe ich noch Probleme, für jede Stunde die richtige Problematik zu finden, teilweise erscheint mir diese dann auch zu gekünstelt. Eine weitere Sorge ist, dass ich durch die Problematik die Spannungskurve abflachen könnte oder das Problem zu komplex ist, um von den Schülerinnen genannt zu werden. Auch die aktuelle Situation mit den Testen bereitete mir Sorge, ob ich es mit meinen Schülerinnen in so kurzer Zeit schaffen kann, eine problemorientierte Fragestellung zu bilden und diese in der Stunde auch noch zu lösen.

Ich habe mir in den vergangenen Tagen sehr viele Gedanken dazu gemacht, wie ich meinen Unterricht problemorientierter gestalten könnte. Zufälligerweise kam letzte Woche eine Schülerin am Ende der Stunde zu mir und stellte mir zum gelehrten Stoff eine Frage. Mit Hilfe dieser Frage werde ich nun eine von den Schülerinnen selbst gefunden Problemstellung zu Beginn der Stunde stellen. Aufgrund dieser Frage habe ich mir vorgenommen, in dieser Klasse noch kritischer und problemorientierter an das Thema heranzugehen und zu beobachten, wie die Schülerinnen damit zurecht kommen. Meine Bedenken sind insbesondere, dass sie Probleme haben, eigenständig eine problemorientierte Frage zu Beginn der Stunde zu formulieren. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Beginnt ihre jede Stunde mit einer problemorientierten Frage?

Meine Woche im #twlz

Neben meiner kleinen Laufrunde haben mich zudem diese Tweets zum Nachdenken und Reflektieren angeregt.

Schülerreflexion

Reflexion und Nachvollziehen des gelernten Stoffes erachte ich für einen wichtigen Teil des Lernprozesses. Aus diesem Grund finde ich den Ansatz mit einem wöchentlichen Podcast als Reflexion sehr spannend und werde ihn definitiv einmal selbst ausprobieren.

Leiter zur Projektplanung

Aktuell bearbeiten meine Mädels eine Stationsarbeit zur Amerikanischen Revolution. Bei dem nächsten größeren Projekt kommt diese Leiter sicherlich zum Einsatz.

Tolle Übersicht zu QR-Codes

Die kleinen Codes sind bei mir in vielfältiger Weise im Unterricht im Einsatz. Umso mehr freue ich mich über diese tolle Übersicht mit all ihren Möglichkeiten.

AR & VR im Unterricht

Eine tolle Übersicht, die ich gleich einmal an meine Freundin weitergeleitet habe.

Weitere tolle Anregungen für VR & AR im Unterricht finden sich auf diesem Padlet sowie im fragestellenden Tweet.

Einführung mit dem Merge Cube

Einführung, Geschichte, Neuzeit

Der Merge Cube ist ein Würfel, mit welchem es möglich ist, mit Hilfe eines digitalen Endgerätes Bilder oder Objekte auf diesen zu projektieren. Der Würfel selbst kann ganz einfach ausgedruckt und gebastelt werden. Hier findet sich eine Vorlage. Anschließend kann man sich eine entsprechende App zum Bespielen des Würfels herunterladen oder diesen selbst bespielen. Letzteres habe ich zur Einführung für das Fach Geschichte selbst gemacht. Hierbei haben die Schülerinnen durch den Würfel Hinweise bekommen, um was für eine Person es sich in dieser Stunde drehen könnte. Ihre Neugierde wurde geweckt und zusammen sind wir den Infos nachgegangen und haben einen Steckbrief zu Ludwig XIV erstellt.

Die Vorlage

Mit der Anwendung Canva habe ich im Format eines Instagramposts die einzelnen Bilder erstellt und anschließend als png-Datei heruntergeladen. Dies geht relativ einfach und unkompliziert.

Der Würfel

Um die Karten nun auf den Würfel zubekommen, habe ich die Anwendung CoSpaces genutzt. Nach der Anmeldung benötigt ihr die Vorlage „Empty scene“ unter dem Reiter „MERGE Cube“.

Anschließend werden die einzelnen Kärtchen etwas größer um den Würfel herumgesetzt, um einen neuen, geschlossenen Würfel zu erhalten.

Nach dem Speichern der Anwendung können die Bilder mit Hilfe der passenden App der Anwendung durch das Handy oder Tablet auf den Würfel projektiert werden. Das Ergebnis könnt ihr hier gerne selbst testen.

„Vier Gewinnt“ im Sprachunterricht

Latein, Wiederholung

„Vier gewinnt“ ist ein Spiel, welches ich gerne zur Wiederholung in den Lateinunterricht einbaue und welches mich schon ab und zu einmal in Bedrängnis gebracht hat. Eine Lerngruppe war sehr ehrgeizig und wollte das Spiel immer und immer wiederholen, um so mehr Punkte zu erreichen. Persönlich hatte ich nichts dagegen, denn so haben sie zuhause die lateinischen Formen intensiv geübt, um am Ende den Sieg zu holen.

Das Spielprinzip

Für das Spiel habe ich an die Tafel ein 4×7 Feld gezeichnet und hier lateinische Formen eingetragen. Die Gruppen waren nun abwechselnd an der Reihe für sich ein Feld zu gewinnen. Hierbei mussten sie das Feld nennen und die Form richtig bestimmen. Wer als erster eine Reihe aus drei korrekten Formen für sich verzeichnen konnte, hat das Spiel gewonnen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Spiel sich durchaus in die Länge ziehen kann, denn bei schwierigen Formen haben die SchülerInnen doch noch ein paar Probleme und müssen ein Defizit verbuchen. Eine falsche Form kann zudem durch die andere Lerngruppe in der nächsten Runde korrekt bestimmt werden und so durch beispielsweise ein Matchball abgewendet werden.

Drei Arten von Belohnungssystemen

Allgemein

Menschen lieben Challenges und Kinder ganz besonders. Wir haben uns diese Eigenschaft zu nutzen gemacht, um die Motivation im Unterricht etwas zu fördern.

Die Belohnungssysteme

Björn hat hierzu ein kleine Tombola gebastelt, bei welcher die SchülerInnen als Belohnung immer etwas ziehen dürfen. Hierbei gibt es verschiedene kleine Gewinne, natürliche auch einen Hauptgewinn, aber – wie sollte es anders sein – auch nieten.

Ich dagegen habe mich für ein klassisches Belohnungssystem entschieden. Für jede Woche, welche ohne große Vorkommnisse verläuft, erhalten die Schülerinnen einen Punkt. Am Ende vom Halbjahr wird abgerechnet. Eine meiner Klasse hat sich als Ziel eine kleine Einheit zur Hexenverfolgung gewünscht. Da ich zu diesem Thema einmal geforscht habe und der Anreiz durch die eigene Wahl der Belohnung noch einmal größer ist, kam ich diesem Wunsch gerne nach.

Zum Überkleben der Belohnungen haben wir beide mit sogenannten Rubbeletiketten gearbeitet, wie diese hier. Mit Hilfe der einzelnen Etiketten könnt ihr die Belohnungen überkleben, sodass diese später freigerubbelt werden müssen.

Reaktionen der SchülerInnen

Wie bereits im vorherigen Abschnitt angeklungen ist, wurden beide Systeme von den SchülerInnen sehr positiv aufgenommen. Eine Klasse fragt sogar kontinuierlich nach, wann sie den endlich wieder eine Belohnung erhalten werden.