Comics erstellen mit der Pixton App in Canva

Allgemein

Bei Canva entdeckt man immer wieder neue Dinge. Eine hiervon ist, dass es neben zahlreichen anderen Apps auch die Pixton App gibt.

Die App

Mit der App kannst du kostenlos Comicfiguren von Pixton in deine Designs einsetzen, diese allerdings nicht verändern und anpassen. Dafür hast du eine wirklich große Auswahl an Figuren für deine Designs zur Verfügung. Zu den Figuren gelangst du, indem du auf der linken Seite ganz unten die Apps aufrufst und nach das Pixton App suchst.

Mit Klick auf die App gelangst du direkt zu den Comicfiguren. Diese kannst du wie jedes andere Element bei Canva auf dein Blatt ziehen und bearbeiten.

Um Herr über das große Angebot an Charakteren zu werden, kannst du mit der Suche die immense Auswahl spezifizieren, allerdings funktionieren noch noch nicht allzu viele Begriffe bei der Differenzierung der Figuren. Dies macht die Arbeit doch etwas mühseliger und ich bin gespannt, ob ich irgendwann Canva der eigentlichen App vorziehen werde.

Komplimenttöpfe für Lehrkräfte

Allgemein

Im Unterricht sprechen wir oft davon, wertvolle Erinnerungen und schöne Komplimente in Töpfen zu sammeln. Warum tun wir dies nicht einmal selbst für uns und sammeln die schönen Erinnerungen eines Schuljahres?

Vorbereitung

Als Vorbereitung habe ich einmal mit Canva ein Etikett für meinen Behälter gestaltet sowie ein passendes Glas herausgesucht. Hierfür habe ich ein altes Glas genommen, welches einmal mit Lebensmitteln gefüllt war. Man kann hierfür aber auch ein passendes Glas kaufen. Anschließend habe ich mein Etikett in passender Größe auf Etikettenpapier gedruckt und ausgeschnitten.

Im Anschluss daran, habe ich mein Etiketten auf das Glas geklebt und war auch schon fertig mit der Vorbereitung.

Das Befüllen

Nun kannst du das Glas Schritt für Schritt befüllen und jeden Moment auf einem Papier festhalten, den du in Erinnerung halten willst. Das Glas kannst du leeren, wenn es einmal besonders stressig in der Schule ist oder als Reflexion am Ende eines Schuljahres.

Unser Jahresrückblick: Das war 2022!

Allgemein

Beim Schreiben dieses Beitrags werde ich ganz emotional, denn ich lasse Revue passieren, was in diesem Jahr alles passiert. Ich glaube, hätte uns das jemand zu Beginn des Jahres gesagt, hätten wir ihn für verrückt erklärt. Das Jahr 2022 war kein einfaches Jahr, aber dennoch ein sehr schönes Jahr, auf welches wir nicht verzichten möchten.

Januar

Ins Jahr 2022 starteten wir gemeinsam Ende Januar mit einem Besuch von Björn und Team:werk bei mir in Würzburg. Ich weiß noch, dass ich nach dem Besuch in der Pizzeria eine rote Corona-WarnApp hatte und mein Test daraufhin uneindeutig war. Durfte dann auch bis zum negativen Ergebnis nicht mehr in die Schule… Corona selbst hatte ich dann im März.

Mai

Der Anfang des Jahres war für uns beide relativ ruhig. Im April war ich nochmals in Hannover und im Mai stand die erste Veranstaltung in Präsenz an. Es ging zu #wildcampen nach Bad Wildbad. Mein erstes Barcamp live und vor Ort. Ich war voller Vorfreude und hatte ein tolle Wochenende im Schwarzwald, bei welchem ich viele Gesichter aus dem #twlz persönlich kennenlernen durfte.

Juni

Im Juni ging es für mich wieder nach Hannover. Dass ich zu Beginn des Jahres wesentlich häufiger in Hannover bin als Björn in Würzburg ist in der Regel der Tatsache geschuldet, dass Bayern hier mehr Ferien hat und wir uns meist in den Ferien treffen, da die reisende Person so entspannter An- und Abreisen kann. Der Grund für meine Reise war diesmal neben einem persönlichen Wiedersehen auch die Tatsache, dass wir von Lucas Haasis und Patrick Heike in ihr Seminar an die Universität Oldenburg eingeladen wurden. Mit den beiden verbindet uns die Passion zu Computerspielen im Unterricht.

Der Start der Reise gestaltete sich in Hannover etwas holprig, denn wir standen sofort auf der Autobahn im Stau. Auf dieser Reise habe ich gelernt, dass man Björn nie die Reiseverpflegung managen lässt. Ich wollte nämlich etwas mitnehmen, er allerdings nicht. Ratet mal, wer die ganze Zeit gemeckert hat, dass er hungrig sei 😅 Zur Entschädigung gab es in Oldenburg dann eine große Pizza nach dem Seminar. Unser Vortrag im Seminar zu Computerspielen im Geschichtsunterricht war ein voller Erfolg und die Studierenden haben toll mit uns diskutiert und angeregt Fragen gestellt. Wir kommen gerne wieder nach Oldenburg!

August

Anfang August begann für uns die große Suche nach einer Unterkunft in Köln. Denn relativ kurzfristig hatten wir die Bestätigung erhalten, dass wir auf dem Kongress der Gamescom gemeinsam mit Lucas Haasis und Patrick Heike über Digitale Spiele im Unterricht sprechen werden. Ich kann euch sagen, dass Köln zu diesem Zeitpunkt komplett ausgebucht ist, außer man möchte irgendwo für 300€ die Nacht nächtigen. über Hannover ging es im August dann nach Hannover. Der ICE war super pünktlich, aber auf dem Messegelände haben wir ewig nach dem Raum für den Kongress gesucht. Vor dem Vortrag hatten wir trotzdem noch genügend Zeit, um einmal die Gamescom zu erkunden: Eine eigene und sehr spannende Welt für sich, die auch sehr viel Potenzial für den schulischen Kontext besitzt.

September

Nach unserem Trip nach Köln sind wir NRW treu geblieben und es ging weiter nach Düsseldorf. Auf dem eduCamp in Düsseldorf durften wir viele neue Gesichter kennenlernen und zudem ich uns bis dato unbekannte technische Welten eintauchen.

Weil eine Veranstaltung im Monat nicht reicht, ging es für uns Ende September auch noch nach Hannover. Auf der mobile Schule wurde ich von Lucas Haasis unterstützt, da Björn zu diesem Zeitpunkt auf Klassenfahrt in Kopenhagen war. Für ihn war das besonders bitter, da er als Hannoveraner quasi keine Anreise gehabt hätte. Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr klappt und wir gemeinsam auf die molol können. Auf der Tagung durfte ich viele spannende Leute und Konzepte kennenlernen und meinen Mädels den Traum eines Selfies mit MrWissen2Go erfüllen. Noch einmal vielen herzlichen Dank an dich, Mirko.

Oktober

Im Oktober war ich in Erlangen auf dem MonteCamp. Mir persönlich ist es ein wichtiges Anliegen, außerhalb des eigenen Tellerrands zu blicken und neue Impulse kennenzulernen.

November

Aus diesem Grund ging es für uns beide im November zum wiederholten mal aufs Deutsche Lehrkräfteforum. Letztes Jahr war das Forum die erste Veranstaltung, die wir gemeinsam besucht haben und die erste wirkliche Veranstaltung nach Corona, die für uns beide möglich war. Umso mehr freuten wir uns, dass wir in diesem Jahr mit der Tafelrunde und Team:werk aufs Deutsche Lehrkräfteforum eingeladen und dies mitgestalten durften. Neben dem Check-in und Check-out haben wir auch eine eigenen Workshop zu zeitgemäßen Prüfungsformaten angeboten.

2022…

…. war für uns ein sehr spannendes Jahr. Wir durften wahnsinnig viele neue Erfahrungen machen, die wir manchmal selbst nicht so ganz realisieren können. Hierfür sind wir unendlich dankbar und nehmen dies nicht als selbstverständlich an. Björn und ich freuen uns sehr auf das kommende Jahr und das dritte Jahr als Team. Wir haben einige spannende Dinge für euch geplant und sind schon ganz gespannt auf euer Resümee hierzu. Zudem wird sich ein langgehegter Wunsch von Björn erfüllen, aber dazu mehr im kommenden Jahr … Wir wünschen euch und euren Familien eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2023.

Katharina und Björn

Spiele im Unterricht: Weihnachtliches Werwolf

Allgemein

Heute haben wir eine kleine Abwandlung des Spiels Werwolf für euch, welche an das Evangelium nach Matthäus angelehnt ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Anleitung

Zu Beginn des Spiels darf jede*r Teilnehmer*in eine Karte ziehen, welcher durch den Spielleiter*in ausgegeben werden. Anschließend schaut sich jeder Mitspieler*in seine Karte an, ohne dass diese jemand anders zu Gesicht bekommt. Nun beginnt der Spielleiter*in den Anfang der Weihnachtsgeschichte zu formulieren. Ein Kind sei geboren worden, welcher der König der Juden sein soll. Der mächtige Herodes fürchtet um seine Macht und lässt darauf alle Knaben töten. Unter ihnen sei auch das Jesuskind, welches für Herodes und seinen Diener geschützt werden muss. Nach diesen Ausführungen läutet der Spielleiter*in die Nacht ein. In der ersten nacht lässt er alle bunten Charaktere einmal erwachen und prägt (bzw. notiert sich deren Funktion ein. Anfangen tut man am besten bei den negativen Charakteren, um den Charakteren, welche deren Identität erfahren dürfen, diese ihnen beim Anruf gleich aufzeigen zu können. Anschließend lässt er Herodes und seine Diener abermals erwachen. Diese wählen nun stumm ihr erstes Mordopfer aus, welches am Ende der Runde tot sein wird. Ihr Ziel ist es, möglichst viele Mitspieler*in zu töten, um zu gewinnen. Nach der Auswahl des Opfers bekommen die Karten, welche dieses verschonen können, stumm das Mordopfer angezeigt und müssen entscheiden, ob es gerettet wird oder nicht. 

Nun ist die Nacht vorbei und es wird Tag. Alle Mitspieler*innen versuchen nun gemeinsam herauszufinden, wer ein Mörder gewesen sein könnte, ohne dabei ihre Rollen verraten zu dürfen. Dies ist insbesondere wichtig für die Charaktere, die eine besondere Rolle einnehmen. Der Spielleiter*in koordiniert diese Diskussion mit anschließender Abstimmung über das Todesurteil des potenziellen Mörders. Nachdem ein Mitglied aus der Spielrunde gemäß der Abstimmung zum Tode verurteilt wurde, darf es seine Identität preisgeben. Nun wird es wieder Nacht und eine neue Runde beginnt. Gewonnen haben am Ende Herodes und seine Diener, wenn sie alle anderen Charaktere ausgeschaltet haben oder wenn sie selbst alle getötet wurden. 

Material

Tools für die Argumentation: Argumentationswippe vs. Kialo

Allgemein, digital, Geschichte, Politik/Sozialkunde

Die Argumentation im Unterricht ist eine Kompetenz, mit welcher viele Schüler*innen oftmals zu Beginn Probleme haben. Nicht ohne Grund ist sie bei den Operatoren auch im Anforderungsbereich drei angesiedelt. Insbesondere in Geschichte und Politik ist diese Kompetenz fast schon eine Kernkompetenz, welche in einer Vielzahl von Stunden zum Einsatz kommt. Ich erinnere mich an so gut wie keine Politikstunde, wo wir nicht diskutiert haben. Um Schüler*innen hierbei bei der Argumentation zu unterstützen und diese zu visualisieren, nutze ich gerne digitale Tools. 

Argumentationswippe

Die Argumentationswippe ist ein kostenloses Tool, welches ich gerne zur Visualisierung von einfachen einfachen Argumentationen im Unterricht einsetze. Im gezeigten Beispiel haben wir über die Rechtfertigung der Todesstrafe gesprochen und Argumente dafür oder dagegen gesammelt. Ohne Anmeldung kann ich hierbei am Computer die Argumente der Mädels sammeln und anordnen. Somit findet eine Strukturierung der Argumente sowie eine Sicherung derer statt. Selbstverständlich ist es ebenso möglich, dass die Schüler*innen selbstständig Argumente sammeln und gewichten und diese beispielsweise gemeinsam in einer TaskCards sammeln und diskutieren. Hier habe ich darüber schon einmal ausführlich berichtet.

Kialo Edu

Um komplexere Argumentationen zu visualisieren und mit mehreren Argumentationssträngen zu arbeiten, nutze ich gerne Kialo Edu. Das Tool ist kostenlos, allerdings benötigt die Anwendung sowohl für Lehrende als auch bei der Nutzung durch die Schüler*innen eine Registrierung. Hier gibt es allerdings die Option, sich mit Nickname und Passwort zu registrieren, sodass die Schüler*innen keine Mailadresse angeben müssen und das Tool somit mit einem ausgedachten Namen verwenden können

Mit Kialo Edu ist es möglich, mehreren Argumente zu bestärken oder zu widerlegen und zusätzlich diese untereinander zu werten. Auch neue Argumente können geschaffen werden. Dargestellt wird dies mit Hilfe eines Diagramms sowie den Farben rot und grün. Man sieht im unteren Beispiel das Ausgangsargument sowie die weiterführende Argumente, welche kollaborativ im Unterricht erstellt werden.

Die Möglichkeit der kollaborativen Zusammenarbeit sowie der Darstellung einer komplexeren Argumentation ist in meinen Augen die Stärke von Kialo Edu. Mit Hilfe eines Kreisdiagrammes ist es zudem möglich, die verschiedenen pro- und contra-Argumente darzustellen. Dies ist in meinen Augen aber nur sinnvoll, wenn man eine klare Linie in seiner Argumentation hat. Ansonsten bringen einem die bunten Farben ohne Beschriftung nichts. Er beim Anklicken wird deutlich, welche Argumente hinter den einzelnen Kästchen stehen.

Fazit

Persönlich schätze ich beide Tools sehr, habe allerdings in der Praxis wesentlich öfters die Argumentationswippe im Einsatz. Mit ihr kann auch spontan und ohne Vorbereitung im Unterricht arbeiten. Oftmals entstehen Diskussion aus dem Unterricht heraus und da habe ich nicht unbedingt die Zeit, noch eine Argumentation bei Kialo Edu anzulegen.

Reel

[Kennenlernspiel] Meinungsforschung Sommerferien-Edition

Allgemein, Methode, Spiel

In einem früheren Blog-Artikel habe ich das Spiel Meinungsforschung vorgestellt, welches ich oftmals in Stunden „vor den Ferien“ mit meinen SchülerInnen spielen. Kurz gesagt geht es darum, dass man eine persönliche Frage in den Raum stellt (z.B. Was ist deine Lieblingssüßigkeit?), jeder Mitspieler diese Frage anonym beantwortet und am Ende geraten werden muss, zu welchem Mitspieler welche Aussage gehört. Hierbei gibt es für jede richtige Zuordnung einen Punkt und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. Genaueres findet ihr wie gesagt in dem oben verlinkten Artikel.

Für die anstehenden Stunden „nach den Ferien“, gerade mit der eigenen Klasse, möchte ich das Spielkonzept ein wenig angepasst dazu nutzen, um auf spielerische Weise das Mitteilungsbedürfnis nach den Sommerferien zu stillen und gemeinsam in das neue Schuljahr zu starten. Kurz gesagt habe ich eine Sommerferien-Edition des Spiels erstellt, in welcher die zentrale Frage lautet: Was hast du in den Sommerferien erlebt? Der Gedanke ist, dass jeder Schüler via QR-Code zu einem GoogleDoc kommt, auf welchem er anonym seine Antwort eintragen kann. Nachdem dort genauso viele Antworten wie Mitspieler sind, darf jeder Schüler für sich zuordnen, wer welche Aussage getätigt hat. Auch diese digitale Variante ist neu, natürlich lässt sich das Spiel auch ganz „klassisch“ via Einsammeln von Antworten auf Papier und an der Tafel aufschreiben spielen. Nachdem alle ihren Tipp abgegeben haben, wird aufgelöst und beim Auflösen erzählt dann jeder Schüler, warum er sich für diese Antwort entschieden hat. So kann jeder Schüler ein interessantes Ereignis aus seinen Ferien erzählen und man kommt direkt wieder in den Austausch miteinander.

Klassenfahrt mit TaskCards organisieren

Allgemein, digital

Die meisten von euch wissen bereits, dass ich ein großer Fan von digitalen Pinnwänden bin. Hierbei habe ich mich für TaskCards als Anbieter entschieden, welcher im Vergleich zu Padlet die Datenschutzvorgaben besser einhält. Neben ich bereits mit TaskCards meinen Unterricht (hier) organisiere, wollte ich dieses System auch einmal für eine Klassenfahrt testen. Ende des letzten Schuljahres ging es für uns an die Nordsee und ich konnte mein Vorhaben in die Tat umsetzen.

Die Vorbereitungen

Vor der Klassenfahrt bereitete ich bereits die Pinnwand vor. Hierbei erstellte ich einen separaten Zugangsschlüssel für meine Kolleginnen sowie für meine Schülerinnen. Der Grund hierfür war simple, denn die Mädels hatten eingeschränkte Nutzungsrechte im Vergleich zu meinen Kolleginnen, die mit an der Organisation beteiligt waren.

Angelegt habe ich nun diverse Spalten, welche die wichtigsten Inhalte der Klassenfahrt enthielten. An den Anfang der Pinnwand hatte ich somit die Aufteilung der Zimmer sowie die Einteilung des Tischdienstes mit samt der anderen Aufgaben der Mädchen gesetzt. Diese durften während der Fahrt der Instagramkanal der Schule betreuen, sodass diese Aktivität einen eigenen, farblich hervorgehobenen Punkt, bekamm.

Im weiteren Verlauf der Pinnwand habe ich die einzelnen Tage der Klassenfahrt aufgeführt. Hierbei habe ich nochmals unterteilt zwischen dem eigentlichen Programm sowie den Texten und Bildern für Instagram via zumPad. Das Programm habe ich immer linear aufgebaut und in rot mit einer kurzen Zusammenfassung des Tages gestartet. Anschließend habe ich den Tag chronologisch aufgebaut und alle wichtigen Treffpunkte sowie Termine eingefügt. Durch die Struktur der Pinnwand waren wir auch relativ flexibel und konnten bei Bedarf noch etwas ändern.

Der Praxistest

Die Mädels haben vor der Klassenfahrt die Zugänge zur Pinnwand erhalten, allerdings mit einigen Beschränkungen. Ihnen wurde nur jeweils der nächste Tag angezeigt und nicht das vollständige Programm der Klassenfahrt. Der jeweils nächste Tag wurde am Tag zuvor freigeschalten. Zudem konnten die Mädels nur die Tabs mit Öffentlichkeitsarbeit bearbeiten. In der Praxis wurden mir die Beiträge via Teams geschickt, da wir Internetprobleme in der Jugendherberge hatten.

Waren wir unterwegs, habe ich in der Regel zudem den Treffpunkt fotografiert und dessen Koordinaten in die Pinnwand eingetragen, damit die Mädels diesen wieder ohne Probleme finden würden. Zudem waren die Handynummern der Lehrkräfte auf der Pinnwand verankert.

Fazit

Generell wurde die Pinnwand von den Mädels super angenommen, da sie auf dieser alle wichtigen Dinge nachschauen konnten, ohne die Lehrer wieder aufs neue fragen zu müssen. Für uns als Lehrkräfte war dies ebenso eine gute Entlastung, denn wir gaben die Mädchen einen Teil der Verantwortung ab, welche diese wiederum in ihrer Selbstständigkeit gestärkt hat. Persönlich würde ich immer wieder die Klassenfahrt mit TaskCards organisieren, denn wir hatten mit der Anwendung sowohl die nötige Struktur als auch Flexibilität, die wir für die Klassenfahrt benötigt haben.

Open Educational Resources 

Allgemein

Von OER hat gefühlt jeder schon einmal gehört, aber was verbirgt sich dahinter und was bedeutete eigentlich OER?

Definition

OER bzw. Open Educational Resources bedeutet das Teilen von Bildungsinhalten zur kostenlosen Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe ohne bzw. geringfügigen Einschränkungen.

„OER is sharing“ | giulia.forsythe | Openverse | CC0 1.0

Warum sollte man Bildungsinhalte Teilen?

Durch das Teilen von Bildungsinhalten, wie auch auf diesem Blog, wird ein Fundus von Bildungsmaterialien geschaffen, welche von anderen Lehrkräften weltweit ohne Bedenken kostenfrei im Unterricht genutzt, abgeändert oder weiterverbreitet werden kann. Hierdurch findet eine Unterstützung von Lehrkräften statt sowie ein Teilen von Unterrichtsmaterialien, welches wiederum zu einer Entlastung von Lehrkräften führen kann. In unserem Job sollte man kein Einzelkämpfer sein, sondern gemeinsam mit vielen anderen Lehrkräften sich zusammen tun, vernetzen und gemeinsam für eine zeitgemäße Bildung eintreten und hierfür auch seine Materialien teilen. Durch dieses Teamwork entsteht eine Entlastung von Lehrkräften. Diese gewonnene Zeit kann dann wiederum in andere schulische Projekte oder dem persönlichen Ausgleich führen.

Durch das digitale Teilen der Materialien können diese einfach publiziert und zugänglich gemacht werden. Zudem können digitale Materialien wesentlich schneller für den eigenen Unterricht modifiziert werden als dies analoge Materialien leisten können.

Sorgen und Probleme von Lehrkräften

Viele Lehrkräfte sind sich unsicher bezüglich der Lizenzen oder der Qualität ihres eigenen Materials. Dies ist unnötig. Insbesondere Materialien sind meist von hoher Qualität und es ist sehr schade, dass so viele Schätze in den Schubladen verstauben. Um dich bei der Erstellung von OER-Materialien zu unterstützen, begleiten wir dich im Rahmen der kommenden Tafelrunde (hier) einen Monat lang auf deinem weg zum eigenen OER-Material. Du kannst uns während des vierwöchigen Prozesses jederzeit Fragen stellen und Material mit uns teilen. Am Ende dieser Phase steht die Veröffentlichung deines eigenen OER-Materials.

TaskCard

Auf der folgenden TaskCard habe ich alle wesentlichen Informationen zu OER und den Lizenzen einmal übersichtlich zusammengetragen.

[Pronomen] Puzzle für die Grammatikwiederholung

Allgemein

Die lateinische Sprache kennt viele Phänomene, welche den Schüler*innen Probleme bereiten. Eins davon sind die Pronomen, insbesondere die Deklination dieser. Für das Erlernen und die Wiederholung der Pronomen habe ich ein kleines Puzzle entwickelt. Hierbei bilden jeweils die Formen aller Genera sowie die Bestimmung dieser ein Quartett. Das Quartett kann alleine aus einer Gattung gebildet werden oder wahlweise auch vermischt werden. Beispielsweise kann man die verschiedenen Demonstrativpronomen miteinander kombinieren oder auch das Relativpronomen hinzunehmen.

Für den Einsatz im Unterricht habe ich die erstellte Vorlage einmal laminiert und in kleine Tütchen gepackt. Die Zusammenstellung der Tütchen habe ich so gewählt, wie ich sie anschließend in Gruppen- oder Partnerarbeit im Unterricht einsetzen möchte.

Material

Das Material wurde mit canva.com erstellt und unterliegt deren Lizenzbestimmungen. Lediglich der Inhalt & Idee stehen unter folgender Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

[KMS-Haushalt] Die Didaktik des effektiven Tellerwaschens

Allgemein

Für uns als Lehrkräfte ist es oftmals so, dass ein Ende der Unterrichtszeit nicht auch gleichzeitig ein Ende der Arbeitszeit ist. Das Planen der nächsten Stunden, das Korrigieren von Arbeiten oder auch sonstige Aufgaben, die noch „dringend“ erledigt werden müssen, können einem auch zuhause noch wertvolle Erholungszeit rauben. Bei letzterem Punkt sind dabei nicht nur Schulaufgaben gemeint, sondern auch die alltäglichen Dinge im Haushalt, welche sich ebenfalls nicht einfach durch „rumstehen“ lösen: Staubsaugen, Putzen, Bügeln oder auch Tellerwaschen. Damit dies nicht allzu viel Zeit kostet, welche wir entweder für die Schule oder für die Erholung dieser nutzen können, haben wir uns entschieden, auf dem Blog eine neue Kategorie einzuführen: KMS-Haushalt. Hier geben wir praktische Tipps für andere Lehrkräfte, mit welchen der Haushalt gut bewältigt werden kann. Denn wie für einen guten Lehrerschreibtisch gilt auch für den Haushalt: Ordnung muss sein! Für die erste Ausgabe unserer neuen Rubrik haben wir uns das Thema „Effektives Tellerwaschen“ ausgesucht, welches viele Lehrkräfte oftmals vor das Problem unnötigen Zeitverlustes stellen kann.

Die richtige Grundausstattung

Um einen Teller richtig effektiv zu waschen, muss man auch richtig ausgestattet sein. Genauso wie wir heute Kinder nicht mehr mit Kreide unterrichten, muss auch in der Küche mit modernen Reinigungsutensilien gearbeitet werden. Dabei sind drei Gegenstände unerlässlich für effektives Tellerwaschen:

1x ein guter Schwamm mit Vorder- und Rückseite (Grundlage der Reinigungsdurchführung)

1x Spülbürste für hartnäckige Flecken (Hilfsmittel für antizipierte Schwierigkeiten im Reinigungsprozess)

1x Spülmittel eurer Wahl

Grundsätzlich reicht es, das Spülmittel eurer Wahl in Wasser beizugeben und so ein schaumiges Freudenbad für die schmutzigen Teller zu erzeugen. Grundlegende Reinigungsmaßnahmen können mit dem Schwamm durchgeführt werden, für Reste im höheren AFB sollte die Spülbürste genutzt werden. Zudem eignet sie sich auch bei hohen Tellern für schwierige Ecken.

Wichtig beim Tellerwaschen: Die Reinigungsbewegung

Was vielen nicht bewusst ist: Auch beim Säubern der Teller kann man durch die falsche Reinigungsbewegung unnötig viel Zeit verschwenden. Damit euch das nicht passtiert, haben wir euch den wichtigsten Reinigungstipp einmal grafisch dargestellt: Runde statt gerade Bewegungen!

Falsch: Beim „gerade“ Reinigen entsteht zum einen kein gleichmäßiger Reinigungsvorgang und zum anderen bleiben viele Ecken ungesäubert, was lästiges Nachputzen erfordert.

Richitg: Durch das gleichmäßige Kreisen um den Rand herum entsteht ein guter Säuberungsrhythmus, welches alle Teile des Tellers gleichermaßen reinigt. Bei größeren Teller kann diese Kreisbewegung von innen nach außen druchgeführt werden. So erreicht der Teller schnell das gewünschte Sauberkeitsniveau.

Fazit

Mit der richtigen Ausstattung und den Tipps wird euer Tellerwasch-Vorgang beim nächsten Mal sicherlich ganz einfach von der Hand gehen. Wir hoffen, dass euch der erste Artikel in unserer neuen Rubrik gefallen hat. Für den nächsten Artikel würden wir gerne von euch wissen, bei welchen Haushaltsbereich ihr gerne ein paar Tipps bräuchtet, um diese schneller zu erledigen. Wir werden euch dann so gut es geht helfen, allerdings kann es sein, dass wir da ein wenig mehr Vorbereitungszeit brauchen, ca. ein Jahr in etwa. Bis dahin: Gutes Spülen. 😉😀