[Comic-Tipp] Berlin – Geteilte Stadt

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Heute stelle ich euch diesen tollen Comic von Susanne Buddenberg und Thomas Hänsele vor. Die zwei Autoren haben auf der Grundlage von historischen Recherchen und der Befragung von Zeitzeugen fünf Comics geschrieben, welche verschiedene Geschichten aus dem Leben in der DDR erzählen.

Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere Geschichten um die Mauer und Personen, welche diese gerne überwinden möchten. Zum Beispiel die Geschichte eines jungen Flüchtlings aus dem Osten, welcher an der Grenze erschossen wird. Aber auch andere Geschichten, wie der Clip über das Comic erfährt. Dieser ist zudem auch außerhalb des Comics für den Einsatz im Unterricht geeignet, da er die Befragung von Zeitzeugen und historisches Material über die Berliner Mauer enthält.

Durch solche Geschichten gewinnt der Comic an Authentizität. Denn er stellt nicht nur die geglückten Fluchten in den Westen dar, sondern beschreibt auch solche Schicksale, wie die des jungen Mannes, welcher an der Mauer sein Leben gelassen hat.

Hier geht es zum Comic (14,95€/97 Seiten).

Step by Step Anleitung – digitales Arbeitsblatt „Französische Revolution“

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Vielen Dank für das zahlreiche Feedback zu meinem gestrigen Post über das digitale Arbeitsblatt zur Französischen Revolution. Ich werde alle Alternativprogramme und Erstellungswünsche- und vorschläge in den nächsten Wochen ausführlich testen und darüber berichten. 

Aufgrund der Vielzahl an Anfragen, reiche ich heute erst einmal eine detaillierte Anleitung zum Arbeitsblatt nach.

Erstellung des analogen Arbeitsblattes

Das „rohe“ Arbeitsblatt ohne die digitalen Elemente wurde auf meinem Ipad mit der kostenlosen Version der App „Canva“ erstellt.

Die App bietet eine Vielzahl an kostenlosen Tools und Vorlagen für die Erstellung von Arbeitsblättern an.

Mit PowerPoint wurde anschließend auf dem PC noch einmal eine Optimierung des Arbeitsblattes durchgeführt, da insbesondere die Abstände der einzelnen Elemente hier einfacher zu handhaben sind als in der App.

Erstellung des digitalen Arbeitsblattes

Das fertig bearbeitete Arbeitsblatt wird anschließend als PDF gespeichert und diese wird wiederum mit dem Programm „Adobe Pro“ zur weiteren Bearbeitung geöffnet. Das Programm kann in einer einwöchigen Testphase kostenlos ausprobiert werden und ist anschließend kostenpflichtig. Für das Erstellen des digitalen Arbeitsblattes benötigt es in diesem Programm nun die Tools „Rich Media“ und „Formular vorbereiten“.

Zuerst wird über das Tool „Rich Media“ und „Video einfügen“ das auf dem PC gesicherte Video in die PDF eingefügt. Anschließend wird über die Einstellungen des Videos (Klick auf das Video) eingestellt, dass die Steuerelemente dieses auf dem späteren Arbeitsblatt angezeigt werden.

Nun werden die Fenster, in welche die SchülerInnen später Eintragungen vornehmen sollen, in die PDF eingefügt. Über „Formular vorbereiten“ und „Textfeld hinzufügen“ werden fünf Textfelder erstellt und anschließend deren Eigenschaften (Klick auf das Textfeld) bearbeitet, damit die ganze Größe des Textfeldes von den SchülerInnen genutzt werden kann und ein Zeilenumbruch beim Ausfüllen der Felder entsteht.

Als letzten Schritt wird das nun fertige Arbeitsblatt auf dem PC abgespeichert und kann per Mail, Moodle etc. den SchülerInnen zugänglich gemacht werden.

Sollten weiterhin Fragen oder Unklarheiten in Bezug auf das Arbeitsblatt bestehen, gerne kommentieren, eine Mail schicken, eine Message bei Facebook etc. schreiben. Gerne beantworte ich Fragen oder helfe bei der Lösung von Problemen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Digitales AB [Video + Eingabefelder] zur „Französischen Revolution“

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Sowohl in der Schule als auch in der Universität habe ich es gehasst, wenn man mich mit Arbeitsblättern überhäuft hat. Mal war es nicht gelocht und der Locher nicht parat, mal lag der entsprechende Ordner zuhause und das Arbeitsblatt ist irgendwann in Vergessenheit geraten. Zumindest bis zur nächsten Klassenarbeit …

Insbesondere in der aktuellen Zeit und auch für das Papierchaos der SchülerInnen sowie den Kopieraufwand der Lehrkräfte bietet das digitale Arbeitsblatt entscheidende Vorteile: Ein Versenden und Einsammeln dieses ist leicht und unkompliziert via Mail möglich. Zudem können alle wichtigen Elemente bereits in das Arbeitsblatt integriert werden und es müssen keine zusätzlichen Links oder Materialien verschickt werden. Lediglich zur Wiedergabe des Videos ist die Installation des kostenlosen Adobe-Reader nötig.

Erläuterung des Arbeitsblattes

Als Thema des Arbeitsblattes, habe ich passend zum Rollenspiel des vergangenen Post, die „Französische Revolution“ ausgewählt. Die SchülerInnen erarbeiten mit Hilfe eines Videos die wichtigsten Stationen des Jahres 1789. Das Video sowie die Felder für die Erarbeitungen der SchülerInnen sind bereits in das Arbeitsblatt im Vorfeld integriert worden.

Für alle, die selbst ein Arbeitsblatt erstellen möchten, wurde hier eine detaillierte Anleitung erstellt.

Material [Update 1]

YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=WCiYpgmSwLw&t=591s

„Les Misérables“ & die Revolution der Studenten

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Neben seinem wohl bekanntesten Roman „Der Glöckner von Norte-Dame“ schrieb der Schriftsteller Victor Hugo auch das „Die Elenden“, welches unter dem Arbeitstitel der zahlreichen Romanverfilmungen – am bekanntesten ist wohl die oscarprämierte Version mit Anne Hathaway und Helena Bonham Carter – „Les Misérables“ dem breiten Publikum ein Begriff ist.

Victor Hugo zeichnet in seinem Roman „Die Elenden“ ein Abbild der Gesellschaft Frankreichs von der Zeit Napoleons bis zur Zeit des Bürgerkönigs Louis Philippe. Ein Teil des Handlungsgeschehen beinhaltet den Aufstand französischer Republikaner gegen die Regierung des Königs im Juni 1832. In der Verfilmung des Romans singen Studenten in dem Lied „Das Lied des Volks“ über eben diese Revolution.

„Lied des Volkes“ aus dem Musical „Les Misérables“ (Clip aus dem englischen Film)
„Lied des Volkes“ aus dem Musical „Les Misérables“ (deutsche Version)

Die Junirevolution 1832 zählt nich zwingend zu den „großen“ Studentenbewegungen des 19.Jahrhunderts. Trotzdem ist nicht zu verachten, dass die Revolution etwa eine Woche nach dem „Hambacher Fest“ zu verorten ist und sich aus diesem Grund ein Vergleich der beiden Bewegungen anstreben lässt.

Ziel des Arbeitsblattes ist es, die Forderungen der Studenten mit den Forderungen des „Hambacher Festes“, aber auch mit mit dem 15 Jahre zuvor stattgefunden „Wartburgfest“ zu vergleichen, zu analysieren und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Hierbei soll zudem die Frage erörtert werden, inwiefern eine Wandlung der Forderungen durch den temporalen Unterschied zwischen den Ereignissen stattgefunden hat und inwiefern ein regionaler Unterschied spürbar ist.

Material

Quellenangaben

Aktiv gegen Cybermobbing in der Schule [Literaturtipp]

Allgemein, Fortbildung, Literaturtipp

Man spricht immer über Medien, Digitalität und Social Media im Unterricht. Aber niemand spricht über Cybermobbing, Diskriminierung und feindliche Kommentare. SchülerInnen hiervor zu schützen und für solche feindlichen Regungen im Internet zu sensibilisieren, halte ich für genauso wichtig wie die SchülerInnen über den Umgang mit den modernen Medien und deren Nutzen für die eigene Person aufzuklären.

Was ist Cybermobbing?

„Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise über Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.“

Definition nach BMFSFJ (https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/medienkompetenz/was-ist-cybermobbing-/86484; 11.05.2020)

JIM-Studie 2019

Die aktuellste Veröffentlichung der JIM-Studie (jährliche repräsentative Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen) aus dem Jahr 2019 zeigt hierbei erschreckende Zahlen.

Jeder fünfte Jugendliche im Alter zwischen 12-19 Jahren gab an, dass über ihn falsche oder beleidigende Dinge im Internet verbreitet wurden. Das sind etwas fünf SchülerInnen in jeder Klasse und dies unabhängig von der Schulart. Zudem gaben acht Prozent der Befragten an, bereits selbst Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Mit dem zunehmenden Alter ist die Zahl der Betroffenen hierbei gestiegen. Bezogen auf unsere eigenen SchülerInnen ist somit in jeder Klasse etwa jeder zehnte Schüler selbst Opfer von Cybermobbing. Mädchen sind hierbei doppelt so häufig betroffen wie Jungen. Zudem gibt jeder Dritte der Befragten an, im eigenen Bekanntenkreis schon einmal einen Fall von Cybermobbing erlebt zu haben.

Eine Studie der Techniker Krankenkasse zeigt hierbei, die dramatischen Folgen bei Jugendliche auf.

Quelle: https://www.gewalt-gegen-kinder.de/index.php/leitfaden/cybermobbing/folgen-von-cybermobbing?showall=1 (11.05.2020)

Diese können über die aufgeführten psychischen Folgen bis hin zu Selbstmordgedanken führen. Laut dem „Bündnis gegen Cybermobbing“ hat jeder Fünfte Betroffene bereits über einen Suizid nachgedacht.

Beispiele wie der Suizid von Amanda Todd zeigen, dass dies nicht nur Gedanken, sondern leider in einigen Fällen auch Realität sind.

„Medienhelden“ gegen Cybermobbing

Die Freie Universität Berlin entwickelte zur Bekämpfung von Cybermobbing das bereits erfolgreich getestete und evaluierte Programm „Medienhelden„.

Ablauf der Maßnahme „Medienhelden“ nach https://www.medienhelden.info/das-programm.html#news (11.05.2020)

Das Programm wird entweder während des Unterrichts anhand eines zehnwöchiges Curriculums (s.Graphik) durchgeführt werden oder in leicht gekürzter Form im Rahmen von Projekttagen. Zudem besteht die Möglichkeit für die bayrischen Lehrkräfte Fortbildung zu diesem Programm zu besuchen.

Das Programm startet mit der Evaluation eines Fragebogens, in welchem die Klasse näher zu ihrem eigenen Medienverhalten befragt wird. Zudem wird in diesem Zuge auch auf die Gefahren aufmerksam gemacht, welche sich im Netz verbergen. Anschließend wird in den folgenden Sektionen näher auf das Thema Cybermobbing eingegangen und anhand verschiedenen Übungen (Rollenspiele, Präsentationen, Quizze etc.) behandelt. Hierbei sollen die SchülerInnen nicht nur lernen, was Cybermobbing überhaupt bedeutet, sondern auch, warum dies geschieht und wie sie sich dagegen wehren, aber auch Betroffene im Kampf gegen Cybermobbing unterstützen können. Zum Beispiel Lernen SchülerInnen anhand eines Themenblocks, wie sie korrekt bei Cybermobbing handeln und mit welchen Methoden sie sich gegen Täter zur Wehr setzen können.

Die Durchführung des Verfahrens wurde von der Freien Universität Berlin in einer eigenen Handreichung sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Es finden sich genaue Angaben zum Ablauf der Einheiten sowie jede Menge Materialien und Beispiele aus der Praxis in der Abhandlung.

Weiteres Material

Verwendete Literatur & Bilder

Die Wäscheleine – Methode [MedienheldInnen Teil 1]

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Heute möchte ich über ein Thema sprechen, welches mich seit Tagen nicht mehr los lässt. In einem Kurs über Medienerziehung sprachen wir diese Woche über die Helden unserer Kindheit. Zu Beginn sollten wir unseren eigenen Helden zeichen. Könnt ihr – auch bei meiner fehlenden Begabung – den von mir ausgewählten Helden erkennen? Wen hättet ihr gewählt? Als Hilfestellung habe ich links eine weitere, besser getroffene Zeichnung hinzugefügt.

Ich habe lange überlegt, wen ich wählen soll. Mir waren Helden wie Wickey, Heidi,  Biene Maja, aber auch die Zwillinge Hanni und Nanni durch den Kopf geschossen. Doch zu all diesen Helden konnte ich keine richtige Verbindung fühlen. Einzig und alleine bei Harry Potter konnte ich diese gewünschte emotionale Bindung spüren. Harry begleitete mich durch meine Kindheit und Jugend fast ausnahmslos hindurch und ich muss gestehen, auch heute schaue ich die Filme noch gerne an oder verfolge den Ableger der Reihe im Kino. Alle Bücher der Reihe meines Helden habe ich verschlungen und ich muss gestehen, auch heute noch würde ich Harry Potter gegenüber Menschen verteidigen und positiv anpreisen, die den Hype um diese Reihe nicht verstehen können. 

Die Methode hinter den HeldInnen

Die Methode stammt ursprünglich aus Fortbildungen und Elternabenden und dient zur Auflockerung in neu zusammengestellten Gruppen, aber auch zur Anregung der Kommunikation und Fantasie bei Kindern.

Entweder man lässt die Gruppe ihre HeldInnen selbst zeichnen oder bringt bereits ausgedrückte Karten mit HeldInnen der Kinder und Jugendlichen ausgedruckt mit.

Wählt man hierbei die zweite Herangehensweise, kann man sich auf der Suche nach passenden Bildern an aktuellen Film- und Serientrends orientieren. So zählten beispielsweise „König der Löwen“ und „Frozen“ im vergangenen Jahr zu den beliebtesten Filmen bei Kindern. Nicht außer acht sollte man hierbei auch die Stars von YouTube, TikTok und Instagram lassen. Hierzu zählen die Zwillinge Lisa und Lena, die Influencerin Bianca Heinicke, aber auch Sportler wie Thomas Müller oder Marco Reus. Diese HeldInnen werden jeweils auf ein Blatt Papier ausgedruckt und an einer Wäscheleine quer durch den Raum gehängt. Jedes Mitglied der Klasse wählt sich nun eine(n) HeldIn aus und nimmt das Blatt mit an seinen Platz oder in einen Stuhlkreis. Werden die HeldInnen von der Klasse selbst gezeichnet, fällt die Wäscheleine weg und die SchülerInnen zeichnen ihre(n) HeldIn direkt an ihrem Platz auf ein leeres Blatt Papier. Anschließend können diese, wie auch die ausgewählten HeldInnen von der Wäscheleine, mittig in einem Stuhlkreis gesammelt werden.

Nun erklärt jedes Kind im Stuhlkreis, warum es sich den jeweilige(n) HeldIn ausgewählt hat. Es geht darum, die anderen Mitglieder der Klasse besser kennen zu lernen und ein Verständnis dafür zu entwicklen, dass jeder Mensch andere Interessen und Vorlieben besitzt und diese von seiner Umgebung akzeptiert werden müssen. Von Seiten der Lehrkraft kann zudem ein kritisches Hinterfragen der Auswahl erfolgen. Oftmals werden von den Kindern und Jugendlichen HeldInnen gewählt, die sie irgendwo aufgeschnappt haben und überhaupt keinen richtig Bezug zu diesen entwickelt haben. Sie finden diese tolle, weil ihre Freunde dies auch tun, ohne sich jemals mit dem HeldIn expliziter auseinandergesetzt zu haben.

In einer Abwandlung kann diese Rolle auch als Anreiz der Kreativität bei SchülerInnen eingesetzt werden. Beispielsweise beim Schreiben eines Aufsatzes. So wissen manche Kinder nicht immer sofort, was sie zu einem gewählten Thema schreiben sollen. Baut man den HeldIn mit in die Geschichte ein, sprudelt es meist nur so aus den Kindern heraus und der Aufsatz schreibt sich schon fast von alleine.

MedienheldInnen ist ein von mir gewählter Titel einer kleinen Reihe auf diesem Blog, welche sich nächste Woche mit dem Thema CyberMobbing befassen wird.

Freiwillige Angabe der Bildquelle: Bild von Ryan_Stekken auf Pixabay (rechtes Bild); Bild von Gareth Webb auf Pixabay; Bild von Džoko Stach auf Pixabay (Galerie)

Die besten Apps & Anwendungen für den Unterricht – Teil 2 [digital]

Allgemein, Apps/Programme, digital, Geschichte, Latein, Methode, Methodik, Quiz, Spiel

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meiner liebsten Apps und Anwendungen für den Unterricht. Den ersten Teil findet ihr hier.

Bild von StockSnap auf Pixabay

Kahoot!

Die Gestaltung eines Quiz mit Kahoot!

Die Plattform Kahoot! bietet in einer kostenlosen Basis-Version verschiedene Quiz-Tools an, bei welchen die Möglichkeit besteht Multiple-Choice-Frage, Simple-Choice-Fragen und Ja-Nein-Fragen zu generieren. Durch die Weitergabe eines Codes zur Bearbeitung der Fragen ist es nicht nötig, dass die SuS sich auf der Plattform anmelden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fragen via Beamer an die Tafel zu werfen und das Smartphone als Antwort-Buzzer zu nutzen. So generiert man an Live-Game im Klassenzimmer, da man die Antworten der Klassendirekt im Kontext des Spieles erhält. Lediglich die Lehrkraft benötigt zur Erstellung des Quiz einen eigenen Account. Somit kommt es zu keinem Konflikt mit den in den jeweiligen Bundesländern geltenden Datenschutzverordnungen.

Die Generierung eines Quiz mit Kahoot! ist sehr benutzerfreundlich gestaltet. Im abgebildeten Beispiel erkennt man, dass dem Urheber des Quiz die Frage mit den entsprechenden Antwort-Tools angezeigt wird. Die korrekten Antworten können jeweils durch das Anklicken des Kreises am rechten Rand markiert werden. In diesem Beispiel ist eine Antwort korrekt, welche an dem grünen ausgefüllten Kreis erkennbar ist.

Expeditionen

Beispiel an Touren aus der App
Tourenbeispiel „Totenkult im Alten Ägypten“ (VR)

Der Name der App „Expeditionen“ sagt schon viel über deren Inhalt aus. Der Benutzer kann hierbei ohne Anmeldung sich auf Entdeckungstour durch Museen oder andere Örtlichkeiten begeben, während ihm sowohl visuell als auch auditiv Informationen zu einem Exponat oder dem Ort gegebene werden. Das ganze findet in VR oder AR statt und vermittelt somit den Eindruck, direkt im Museum vor dem Exponat zu stehen. Insbesondere bei AR ist es möglich, um das Objekt herumzugehen, es zu vergrößern und somit aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Ein Besuch im Museum gemeinsam mit der Klasse ist somit vom Klassenzimmer oder dem heimischen Schreibtisch aus möglich.

Zudem ist es möglich, eigene Touren zu erstellen und diese mit einer (virtuellen) Gruppe durchzuführen. Dies kann beispielsweise zur Nachbereitung eines Besuches im Museum gemeinsam mit der Klasse geschehen. Zum Erstellen einer Tour ist eine kostenlose Anmeldung nötigt.

Pixabay

Bild von Ina Hall auf Pixabay
Bild von Rolf Dobberstein auf Pixabay
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Die Plattform Pixabay ist eine tolle Fundgrube für jede Art von Bildern. Diese können ohne Anmeldung heruntergeladen werden und dürfen kostenlos nichtkommerziell verwendet werden.Eine Angabe des Urhebers erfolgt hierbei auf freiwilliger Basis.

Anmerkung: Das Titelbild stammt aus der Tour „Das Alte Ägypten“ (VR).

Homeschooling-Angebote der TV-Sender

Allgemein

Ein Überblick über alle Angebote der TV-Sender online und im TV:

Online

TV

  • SWR: ab 10.45Uhr „Planet Schule“ und „Planet Wissen“
  • WDR: täglich die „Sendung mit der Maus“
  • KIKA: „logo“! 11.05Uhr & 19.50Uhr; „Die beste Klasse Deutschlands-Spezial“ 13.30Uhr;
  • Bayerischer Rundfunk: 9-12Uhr Lernformate

Radio

  • NDR: „Mikado“ 9-11Uhr und ab 13Uhr eine Wiederholung

Verben-Würfeln

Allgemein, Latein, Methodik

Das Beherrschen der Konjugationen und Deklinationen ist neben der Wortschatzkenntnis das A und O im Lateinunterricht. Um das Abprüfen der Konjugationen im Unterricht etwas spielerischer in Partner- oder Gruppenarbeit zu gestalten, bietet sich die Arbeit mit Vokabel-Würfeln an. Mindestens zwei Schüler kontrollieren unter dem Einsatz dieser Methode ihren Kenntnisstand gegenseitig und abwechseln. Dabei geht man folgendermaßen vor:

  1. SuS A wählt ein Verb aus einem durch die Lehrkraft vorgegeben Wortschatz aus.
  2. SuS B würfelt nun mit allen drei Würfeln eine Stammform.
  3. SuS A teilt SuS B nun die ausgewählte Vokabel mit und bildet diese nach dem eben gewürfelten Schema.
  4. SuS A bejaht oder korrigiert die gebildete Stammform von SuS B. Bei Unsicherheiten in der Bildung kann SuS A noch einmal in der Grammatik nachsehen.
  5. Nun wechseln die SuS ihre Rollen und der jeweils andere Partner würfelt und kontrolliert.

In der Praxis könnte dies folgendermaßen aussehen:

  1. SuS A wählt das Verb esse.
  2. SuS B würfelt 1.Pers. Sg. Perf. Ind. Akt.
  3. SuS B bildet nun fuit.
  4. SuS A korrigiert SuS B und weißt darauf hin, dass die richtige Form fui sei.
  5. Nun tauschen die SuS ihre Rollen.

Vorlage zum Basteln der Würfel:

Die einzelnen Würfel als Word-Datei, falls die Schüler*innen noch nicht alle Diathesen und Formen beherrschen bzw. eine Abwandlung für andere Sprachen erfolgen soll: