meine MoloDigital (Tag 10): Games & Tools für das Distanzlernen

Apps/Programme, digital, Fortbildung, Methode, Methodik

Die geballte Power an zeitgemäßem Unterricht auf einem Haufen? Ja, das gibt es und zwar jeden Monat auf der Mobile Schule digital, einer kostenlosen digitale Fortbildung mit über 50 eSessions direkt vom heimischen Schreibtisch aus. Eine Anmeldung für den nächsten Termin am 01.04.2021 ist hier bereits möglich. Wie jeden Monat ist das Angebot an tollen eSessions enorm und die Auswahl an drei Veranstaltungen aus dem riesigen Angebot schier unmöglich. Dennoch muss man sich letztendlich entscheiden. Um den vielen Input aus diesem Abend nicht zu vergessen und euch einige Tipps & Ideen hieraus mit auf den Weg zu geben, habe ich mich dazu entschieden, in Zukunft über die von mir besuchten Tagungen zu bloggen.

Vielen Dank an die tolle Orga und allen ReferentInnen sowie TeilnehmerInnen der Veranstaltung für diesen unvergessliche Abend!

Virtuelle Touren rund um den Globus

Eine Englischlehrerin stellte uns die Anwendung outside simulator vor. Mit diesem Tool ist es möglich, durch die verschiedensten Orte der Welt zu spazieren und zwar direkt vom heimischen Klassenzimmer aus. Sie nutze dies insbesondere zur Förderung der Sprache, indem sie die SchülerInnen die gesehenen Orte auf Englisch erklären lasse.

„Tic Tac Toe“

Ein Mathelehrer berichtete, dass er mit seinen SchülerInnen das bekannte Spiel „Tic Tac Toe“ spiele, indem er ihnen mathematische Rechenaufgaben gebe. Auch für den Lateinunterricht kann ich mir dies in Form von Deklinations- oder Konjugationsübungen sehr gut vorstellen.

Spielplan „Tic Tac Toe“

Mini-Games für den Unterricht

Wieder ein Tipp aus dem Sprachunterricht war die Empfehlung von wisc-online. Ähnlich wie bei Wordwall ist es mit dieser Anwendung möglich, lustige Mini-Games für den Unterricht zu erstellen und zwar mit noch einer größeren Varietät wie bei eben genannter. Auch hier gibt es die Möglichkeit eines Highscores, um die Motivation der SchülerInnen anzuregen.

Auswahl an Möglichkeiten (https://www.wisc-online.com/gamebuilder)

„Stille Post“ digital

Die Anwendung Gartic Phone ist eine Mischung aus „Stille Post“ und Montagsmaler. Der weitergegebene Code muss hierbei erst schriftlich und dann graphisch weitergegeben werden, bevor sich dieses Schema wiederholt. So kann es vorkommen, dass aus dem Pianisten im Aufzug durch die Kombination aus schriftlicher oder graphischer Weitergabe ein menschenfressendes Klavier wird. Ein sehr lustige Anwendung, die sich gut zur Auflockerung oder Anregung für ein kreatives Storytelling im Unterricht einsetzen lässt. Eine Anmeldung ist hierbei nicht nötig.

Spiele für den (privaten) Spieleabend

Eine Anwendung, welche bereits auf Herz und Nieren getestet wurde, ist Board Game Arena. Diese Anwendung stellt zig klassische Brettspiele online zur Verfügung und macht so den Spieleabend mit Freunden auch in Zeiten von Corona möglich. Jeder SpielerIn benötigt hierbei einen Account, was den Einsatz im Unterricht nur bedingt möglich macht.

Auszug aus den Spielen (https://boardgamearena.com/welcome)

Weitere tolle Ideen & Anregungen

… findet ihr hier auf dem Handout der Veranstaltung.

Made with Padlet

Faken von Blogs, Anrufen & Social Media

Apps/Programme, Methode, Methodik

Für viele Jugendliche ist Social Media aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund bietet sich auch ein Einsatz derer im Unterricht an. Leider ist eine Anmeldung bei den sozialen Medien nicht DSGVO-Konform. Aus diesem Grund gibt eine Reihe Tools, die ohne Anmeldung im Browser oder auf den schulischen Tablets installiert werden können.

Twitter, Facebook & Co.

Die Anwendung Zeoob ist hierbei ein Allroundtalent. Ohne Anmeldung ist es hierbei möglich, alle gängigen Social Media zu faken. Ein Unterrichtsbeispiel für Bismarck auf Twitter ist hier zu finden sowie ein Chatverlauf mit Anne Frank hier.

Beispiel aus der Anwendung

Der Blogbeitrag

Bloggen ist etwas tolles und bietet viele Möglichkeiten für den Unterricht, beispielsweise für die Präsentation einer Erarbeitung oder zur Vorbereitung auf eine Prüfung. Mit der Anwendung Quicknote ist es möglich, einen Blogbeitrag ohne Anmeldung zu erstellen und diesen anschließend zu teilen.

Im Editor wird dieser wie ein gängiger Blogbeitrag erstellt und bietet zudem die Möglichkeit des Einbindens von YouTube und Dateien.

Erstellen eines Blogbeitrags

Mit der anschließenden Veröffentlichung erhält der Autor einen authentischen Beitrag und hat nun die Möglichkeit diesen zu teilen.

Der fertige Blogpost

Eine weitere Möglichkeit, einen Blogbeitrag zu Faken ist die Anwendung Telegra.ph. Auch bei diesem Tool bedarf es keinerlei Anmeldung und es kann wie bei einem echten Blogbeitrag sofort losgelegt werden.

Beispielbeitrag

Auch bei dieser Anwendung ist die Veröffentlichung und spätere Bearbeitung des Beitrags ohne Anmeldung möglich. Somit eignet sich die Anwendung auch zum gemeinsamen Arbeiten an einem Projekt.

Beispiel eines veröffentlichten Beitrags

Anrufe

Wer wollte nicht schon einmal mit Bismarck telefonieren? Die App „Fake Call“ ermöglicht das Erstellen eines Fake-Anrufes an diesen und bietet zudem die Möglichkeit, den Anruf anzunehmen und eine kleine, vorgegebene Nachricht abspielen zu lassen. Mithilfe der Anwendung kann somit beispielsweise eine Diskussionsrunde durch die Lehrkraft in Zeiten von Corona simuliert werden.

Buchtipp

Weitere Anregungen zum Einsatz von Social Media im Unterricht finden sich in einem bei Reclam erschienen Buch von Philippe Wampfler. Das Buch fasst kurz und prägnant die wichtigsten Aspekte zusammen und stellt zudem anschaulich mögliche Anwendungen und Tools hierzu für den Unterricht vor. Für knapp sieben Euro ist eine Anschaffung dieses Ratgebers zu empfehlen.

Hier geht es zum Buch und hier kann eine Leseprobe dessen eingesehen werden.

Vier unbekannte Hacks über den QR-Code

Apps/Programme, Methode, Methodik

Der QR-Code ist ein tolles Tool, aber auch oftmals unterschätztes Tool für den Unterricht. In diesem Blogpost stelle ich vier Hacks über den QR-Code vor, die nicht jeder kennt und welche zudem Goldwert sind. Die im Beitrag enthaltenen Codes können zur praktischen Vorstellung dieser gerne eingescannt werden.

QR-Code offline

Mit der Anwendung QRCodeMonkey ist eine Verschlüsselung eines kurzen Textes von bis zu 90 Zeichen möglich, welcher anschließend durch den NutzerIn offline gelesen werden kann. Diese Möglichkeit bietet sich insbesondere an, wenn die SchülerInnen kein Datenvolumen bei der Bearbeitung der Daten verbrauchen sollen oder das Schulnetzwerk noch nicht vollends ausgebaut ist.

Beispiel aus der Anwendung

Audios

Die App Chirp.qr ermöglicht es, Audios einzusprechen und diese anschließend als QR-Code abzuspeichern. Diese Möglichkeit eignet sich beispielsweise zur Vergabe von einem auditiven Feedback zu Schülerarbeiten.

Beispiel aus der Anwendung

GoogleCrome

Wer den Internetbrowser GoogleCrome nutzt, kann in Zukunft getrost auf den Einsatz von Anwendungen zur Erstellung von QR-Codes verzichten. Der Browser bietet seit neustem die Möglichkeit, QR-Codes direkt aus diesem selbst heraus zu erstellen. Diese Funktion erfasst sogar Bilder etc., welcher mit den herkömmlichen Anwendungen nicht als QR-Code verschlüsselt werden können.

eduBreakout

Mit der Anwendung Mal-den-Code.de (Blogbeitrag) wurde ein Tool geniert, welches es dem Nutzer ermöglicht eine kleine Botschaft hinter einem QR-Code zu verstecken, welcher nach dem Malen-Nach-Zahlen-Prinzip vor dem Scannen erst einmal erschlossen werden muss. Der Einsatz dieses Tools eignet sich besonders für einen eduBreakout oder anderen kleine Rästelaufgaben im Unterricht.

[Tutory meets Sejda] Das Attentat von Sarajevo

Apps/Programme, Arbeitsblätter, Computerspiel, digital, Erster Weltkrieg, Geschichte, Methode, Methodik

Auf Wunsch meiner Follower zeige ich heute, wie man ganz einfach ein Arbeitsblatt von Tutory.de in eine interaktive Datei verwandeln kann.

Das Arbeitsblatt

Das Arbeitsblatt habe ich zu allererst mit Tutoty.de erstellt und anschließend mit der Anwendung Sejda bearbeitet.

Die Aufgabe der SchülerInnen ist es hierbei mit Hilfe eines Serious Games das Attentat von Sarajevo zu erarbeiten. In der Rolle eines Attentäters werden sie hierbei vor die Entscheidung gestellt, den Thronfolger zu ermorden oder die Tat zu verhindern.

Einfügen von Links

Um den QR-Code zum Spiel auch auf dem PC abrufen zu können, habe ich diesen mit einem Link versehen. Hierzu wird die gleichnamige Funktion benötigt.

Bearbeitung Sejda

Das Drop-Down-Menü

Für die Erstellung dieser Funktion habe ich mit Tutory einen einfachen Lückentext generiert und diesen mit Sejda anschließend in ein Drop-Down-Menü verwandelt. Die entsprechende Funktion hierfür heißt „Dropdown“.

Vorlage mit Tutory
Bearbeitung mit Sejda

Die Auswahlfelder

Für diese Funktion wählte ich bei Tutory den Baustein „Multiple-Choice“ und fügte anschließend bei Sejda „Radio option“ zur Markierung der richtigen Antworten hinzu.

Vorlage mit Turory
Bearbeitung mit Sejda

Textfelder

Um bei einer offenen Frage den SchülerInnen Platz für Antwortmöglichkeiten zu schaffen, setze ich eine Textarea mit der Option des Zeilenumbruchs.

Bearbeitung Sejda

Lückentext

Bei einem Lückentext dagegen, bei welchem nur einzelne Felder auszufüllen sind, wähle ich die Option „Text box“, welche keinen Zeilenumbruch beinhaltet. Die einzelnen Textfelder setze ich anschließend auf die entsprechenden Lücken, welche mit Tutory geniert wurden.

Vorlage Tutory
Bearbeitung Sejda

Fazit

Ich hoffe, ich konnte euch mit der kleinen Vorstellung beider Anwendungen zeigen, wie einfach es ist mit Tutory und Sejda interaktive Arbeitsblätter zu erstellen. Die Erstellung des Arbeitsblatt inklusive der Einarbeitung der interaktiven Elemente hat eine knappe Stunde gedauert.

Material

[Tool-Tipp] Scan anything

Apps/Programme, digital, Methode, Methodik

Wer kennt es nicht, dass man ein Objekt hat, welches man aus seinem Hintergrund befreien möchte? Oftmals fehlt hierbei das notwendige Tool. Die Anwendung Scan Think bietet hierbei Abhilfe. Hierbei ist es lediglich notwendig, die Anwendung (aktuell nur iOs) auf dem digitale Endgerät zu installieren, das Objekt auszuwählen und die Kamera des Gerätes auf dieses zu richten. Schon schneidet das Programm automatisch das gewählte Objekt aus seinem Hintergrund aus. Nun kann dieses in ein beliebiges Bild etc. eingesetzt werden.

Die Weiterbearbeitung und das Einfügen der Scans in eine Kulisse erfolgte mit PicsArt.

Neben dem Abfotografieren von Objekten können diese auch direkt von einem gespeicherten Bild auf dem Endgerät in die Anwendung gezogen und ausgeschnitten werden. Hierbei können eher außergewöhnliche Motive direkt in die eigene Umgebung integriert werden.

Sprechende Bilder im Geschichtsunterricht

Apps/Programme, digital, Geschichte, Wiederholung

Angeregt durch den Adventskalender von Fobizz wurde ich auf die Anwendung ChatterPix Kids aufmerksam. Die App kann kostenlos für iOS oder Android aus dem Playstore heruntergeladen und ohne Anmeldung genutzt werden. Mit dem Tool ist es möglich, kurze Sequenzen zu Bildern einzusprechen und diese anschließend mit ClipArts, Filtern oder einem kurzen Text zu versehen.

Die Anwendung

Nach der Installation der Applikation können die SchülerInnen sofort mit der Anwendung starten. Diese sieht folgende Schritte vor:

  1. Im ersten Schritt können die SchülerInnen ein Foto schießen oder ein bereits vorhandenes Foto auswählen.
  2. Nun erfolgt das Setzen des Mundes auf dem bereits ausgewählten Bild.
  3. Exakt 30 Sekunden haben die SchülerInnen nun Zeit für das Einsprachen ihres Textes.
  4. Im letzten Schritt kann das bBild zudem mit lustigen ClipArts, Filtern und einem Text versehen werden.

Nach dem Speichern des Bildes kann dieses nun versandt oder auf dem Endgerät abgerufen werden.

Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Mit Hilfe der Anwendung können historische Persönlichkeiten oder historische Ereignisse zum Leben erweckt werden. Durch die zeitliche Begrenzung erfordert die Anwendung eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen historischen Objekt und eine Reduzierung der wichtigsten Ereignisse auf das Wesentlichste. So filtern die SchülerInnen gezwungenermaßen die wichtigsten Aspekte aus einer Fülle von Informationen heraus.

Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

  • als Ratespiel „Wer bin ich?“ in Form einer Wiederholung
  • als Vorstellungsrunde zu einem bestimmten historischen Thema
  • als Vorbereitung auf eine Klausur oder Prüfung
  • im Distanz- und Präsenslernen zur Präsentation einer Aufgabe
  • als lustiges Icon zum Einstieg in eine neue Unterrichtseinheit oder in einem eduBreakout

Materialien

Hier geht es zur Anwendung ➡️ ChatterPixKids

PS: Im Beispielvideo ist mir ein Fehler unterlaufen und es heißt selbstverständlich 955.

Juxtaposition zur Darstellung von temporären Verläufen

2.Weltkrieg, Apps/Programme, Bildquelle, digital, Geschichte

Die Anwendung „Image Juxtaposition“ von H5P (z.B. via ZUM-Apps) ermöglicht es dem Nutzer zeitliche Verläufe darzustellen. Insbesondere bei historischen Örtlichkeiten bietet sich diese Methode im Unterricht an.

Die SchülerInnen können hierbei entweder mit durch die Lehrkraft erstellten Bildern arbeiten oder diese selbst erstellen. Dies bietet sich beispielsweise in Kooperation mit dem Archiv des Heimatortes an, in welchem die SchülerInnen nach alten Aufnahmen der Heimat recherchieren können und diesen anschließend eigenen Fotografien aus der heutigen Zeit gegenüberstellen können.

[Vorstellung] berlinHistory

2.Weltkrieg, Apps/Programme, digital, Geschichte, Museum, Neuzeit

Die App BerlinHistory, eine Anwendung des Stadtmuseums Berlin & berlinHistoty darf sich seit 2020 als Gewinner des DigAMus Award bezeichnen. Diese Auszeichnung erhalten herausragende digitale Projekte von Museen.

Die App

Die Anwendung kann kostenlos im jeweiligen App-Store heruntergeladen werden und bedarf keiner Anmeldung. Weitere Informationen hierüber sind der Website des Tools (hier) zu entnehmen.

Die App besticht durch ihr vielfältiges Angebot, welches – mit Ausnahme einer Anwendung – auch ohne einen Berlinbesuch im Unterricht eingesetzt werden kann. Vielmehr kann durch die App ein Gefühl für die Stadt vermittelt werden und die SchülerInnen können diese mithilfe der Anwendung digital und im Klassenzimmer selbst erkunden.

Ein Blick in die Anwendung hinein…

Nach der Installation der App gelangt man auf die Startseite dieser. Hier präsentiert sich einem das vielfältige Angebot der Anwendung. Neben der Aufbereitung der historischen Epochen Berlins besteht zudem die Möglichkeit einen Flug über das zerstörte Berlin zu erleben. Die Entwickler haben zudem in der Legende des Films eine minutengenaue Beschreibung der jeweiligen Objekte hinzugefügt, sodass dieser auch ohne geographische Kenntnisse des heutigen Berlins im Unterricht gut eingesetzt und eine Auswahl an bekannten Spots der Stadt präsentiert werden kann.

Ein weiteres Highlight der Anwendung sind die thematischen Rundgänge durch die Stadt. Diese enthalten neben einer Audio-Spur sowohl historische als auch aktuelle Fotografien des jeweiligen Ortes und navigieren den Benutzer durch Berlin, sowohl vor Ort als auch vom Klassenzimmer aus. SchülerInnen können sich hierbei ein Bild der Stadt und ihrer historischen Stationen machen, ohne diese besuchen zu müssen. Zudem sind die einzelnen Beträge der Tonspur sehr knapp, aber präzise gehalten, sodass sie zudem gut in Auswahl im Unterricht eingesetzt werden können.

Zudem bietet die App eine Karte Berlins mit der Auflistung aller historischer Orte dieser an. Neben einem historischen Foto des jeweiliges Ortes findet sich auch ein kurzer Informationstext zu diesem. Mit Hilfe eines Schiebereglers wird hierbei unter Zuhilfenahme von Fotografien die Perspektive zwischen dem historischen und dem heutigen Zustand des jeweiligen Ortes gewechselt. Da dieses Tool der Anwendung ein Mit-Mach-Tool ist, sind noch nicht allen historischen Fotos aktuelle Fotografien zugeordnet worden. Demnach ist diese Anwendung nur bedingt im Unterricht einsetzbar und die SchülerInnen können beispielsweise aktuelle Fotografien zu den historischen Orten eigenständig im Unterricht recherchieren.

Neben dem Einsatz der Anwendung zur Darstellung und Vermittlung von Wissen über das historische Berlin kann diese auch zur Recherche im Unterricht eingesetzt werden. In Kooperationen mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand entstand eine ausführlich Datenbank an Biographien zu diesem Thema.

Fazit

Die Anwendung überzeugt durch ihren simplen Aufbau und ihre vielfältigen Möglichkeiten zum Einsatz im Unterricht, welcher anhand von Fotografien und Audios nicht an einen Besuch der Stadt gebunden ist.

Mal-den-Code.de

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom, Methode, Methodik

Durch mein wachsendes Interesse an einem eigenen eduBreakout lernte ich die Anwendung Mal-den-Code.de (hier) kennen. Wie es schon im Titel der Anwendung anklingt, generiert diese einen QR-Code zum Ausmalen und anschließendem Einscannen.

Erstellen eines QR-Codes

Hierzu muss lediglich auf der Website das Ziel des Codes eingegeben werden und schon geniert diese automatisch einen QR-Code. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, die Schwierigkeit des Ausmalbilds festzulegen und weitere Modifizierungen vorzunehmen.

das Erstellen eines QR-Codes

Man erhält nun einmal den Code zum Ausmalen und einmal als Lösungsplatz. Es ist ratsam dieses aufzuheben, falls die SchülerInnen sich einmal vermalen und nicht zur Lösung der Aufgabe gelangen können.

Beispiel Code
Lösung des Beispiels

Einsatz im Unterricht

Die Anwendung kann, wie bereits anfangs erläutert, bei einem eduBreakout, aber auch einem EscapeRoom oder einer anderen Form von Rätseln im Unterricht eingesetzt werden.

[Anleitung] Erstellen von Interaktionen in einem Video

Apps/Programme, digital, Film, Methode, Methodik

Ergänzend zum Beitrag Didaktischer Einsatz von Lernvideos im Unterricht erfolgt in diesem Post eine kurze Erläuterung über die Vorgehensweise bei der Erstellung solcher Clips.

1. Die Anwendungen

Für die didaktische Bearbeitung des Videos wurde die Anwendung H5P verwendet. Diese kann in Kombination mit dem Hosting-Anbieter ZUM-Apps kostenlos nach einmaliger gebührenfreier Anmeldung verwendet werden.

2. Die Erstellung des Videos

Nach erfolgreicher Registrierung kann man nun zwischen einer großen Anzahl an Anwendungen auf der Website von ZUM-Apps wählen. Für die Bearbeitung des Videos muss die Anwendung Interactive Video ausgewählt werden.

Auswahl des Tools

Nun erfolgt im nächsten Schritt das Einfügen des Videos via Hochladen der Datei oder Einfügen eines Links aus YouTube. Bei der Verwendung von Clips der Videoplattform bitte an die Eingabe der entsprechenden Lizenz denken.

Hochladen des Videos

Im nächsten Schritt werden noch Interaktionen dem Clip hinzugefügt. Der zweite rote Kasten markiert hierbei die Tools, welche für die Bearbeitung des Videos zur Verfügung stehen.

Einfügen von Interaktionen

Um eine Interaktion in das Video einzufügen, ist es notwendig, das Feld des Tools an der Stelle des Videos zu bedienen, an welcher man die Interaktionen einfügen möchte. Nun öffnet sich ein weiteres Fenster, in welchem man die Interaktion bearbeiten kann.

3. Tipps für das Bearbeiten von Interaktionen

Wichtig beim Erstellen der Interaktion ist darauf zu achten, wie lange und in welcher Form diese im Clip angezeigt werden sollen. Die Anwendung definiert von sich aus das Ende der Darstellung einer Interaktionen bis zum Ende eines Videos, was in den meisten Fällen eine viel zu Lange Dauer darstellt. Ich empfehle an dieser Stelle ein Gleichsetzen der Start- mit der Endzeit, insofern ein punktuelles Auftreten der Interaktionen gewünscht wird.

Zudem kann das Weitersehen des Clips an verschiedene Bedingungen geknüpft werden.

Knüpfen von Bedingungen

Im abschließenden Schritt wird das Erstellen der Interaktion mit dem Bedienen des Buttons Fertig beendet und erscheint nun im Video und kann im Fenster an passender Stelle platziert werden.

4. Abschluss

Nach dem erfolgreichen Erstellen aller Clips wird die Bearbeitung mit der Bedienung des Buttons Speichern beendet und steht nun auf der Plattform ZUM-Apps zur Bearbeitung zur Verfügung. Eine Einbindung des Videos auf Websites, Module etc. ist bei der Erstellung mit dem hier vorgestellten Hostinganbieter nur auf Websites dessen möglich. Bei der Erstellung der Anwendung mit H5P etc. als Anbieter für das Hosting ist hier mehr Variation geboten.

Material

Die Plattform ZUM-Apps ➡️ hier

Anmerkung

Hinter der Plattform ZUM-Apps steht ein ehrenamtlicher Verein, der die Website kostenlos zur Verfügung stellt. Gerne kann dieser hier bei seiner Tätigkeit unterstützt werden.