[eduBreakout] Wer tötete Rufus?

eduBreakout, Grammatik, Latein, Wiederholung

Heute gibt es endlich den eduBreakout über das komplette 1.Lernjahr in Latein für euch, welchen ich im Rahmen der Sommerschule in Bayern einmal getestet habe. Gesucht wird der Mörder des ehrenwerten Rufus und die SchülerInnen können sich vier Hinweise erarbeiten, welche sie zum Mörder führen werden.

Die Hinweise können selbstverständlich variiert sowie die Verdächtigten verändert werden. Auch kann der eduBreakout in seiner Art für andere Fächer abgewandelt werden.

Material

Gadgets für den eduBreakout

eduBreakout, escaperoom

Im heutigen Blogpost stelle ich euch einen Teil meiner Kiste mit Tools & Gadgets für den eduBreakout vor.

Decoder-Lupe

Vielleicht kennt der ein oder andere von euch dieses Gadget noch aus diversen Buchreihen. Das Prinzip hinter dieser Methode ist, dass die SchülerInnen einen Text er lesen können, nachdem sie die Lupe auf diesen gelegt haben. Durch eine rote Störgraphik wird dieser nämlich unleserlich und kann erst durch den Einsatz der Lupe entziffert werden. Die Lupe kann ganz einfach mit Hilfe einer Bastelvorlage (z.B. hier) gebastelt werden. Ich habe einen dickeren Tonkarten und für die rote Mitte Buchschutzfolie verwendet. Das zu decordierende Rätsel wird mit der Farbe Cyan auf einen weißen Hintergrund geschrieben, um anschließend mit einer Reihe roter Buchstaben oder einer Graphik aus dem Internet überlagert zu werden. Das kostenlose Graphikprogramm „Gimp“ eignet sich hier besonders zur Umsetzung.

Geheimumschläge

Mit Umschlägen außerhalb des klassischen weiß kann man Authentizität gewinnen und diese mithilfe von Wachs und Siegel stilvoll verschließen. Im fotografierten Beispiel habe ich noch ein Schloss an den geschlossenen Umschlag geheftet und einen Hinweis darin versteckt.

UV-Stifte

Die legendären Stifte, welche unsichtbar schreiben und nur mithilfe von UV-Licht gelesen werden können, sind ein echter Klassiker und in den meisten Spielwarenläden und im Internet erhältlich.

Zahlenschlösser

Bei einem echten eduBreakout dürfen natürlich auch die Schlösser, welcher es zu knacken gilt, nicht fehlen. Ich habe meine bei Aldi und Lidl mal gekauft und bin sehr zufrieden mit ihnen. Sie sind nicht so schwer wie manch andere, die ich online bestellt habe.

Haspen

Haspen, die roten Teile auf dem Foto, eignen sich insbesondere zum befestigen an Schatztruhen, wenn es darum geht, einen Schatz zu heben, bei welchem mehrere Rätsel gelöst werden müssen. Angeblich ist dieses Tool auch im Baumarkt erhältlich, meine habe ich online gekauft.

Plastikumschläge

Ein Relikt aus meiner Studienzeit sind Plastikumschläge, welche ich zum Sammeln von Karteikarten genutzt habe. Mit einem Locher bekommt man sehr gut Löcher in die Umschläge und kann in diesen Tools als Hilfestellung für das Lösen von Rätseln geben.

Die Caesar-Scheibe

Als Lateiner ein sehr beliebtes Tool zum Verschlüsseln von Texten, insbesondere bei Caesar.

Schablonenverschlüsselung

Ein weiteres tolles Tool zum Verschlüsseln von Texten.

Die Schatztruhe

Zu einem richtigen eduBreakout gehört natürlich auch eine Schatztruhe. Ich habe mein perfektes Stück noch nicht gefunden und verwende aktuell alternativen und eine digitale Option.

Acht Möglichkeiten für einen digitalen eduBreakout

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Im heutigen Blogpost stelle ich euch acht Möglichkeiten für die Erstellung eines digitalen eduBreakouts vor. Entstanden ist der Beitrag aufgrund der Frage einer Teilnehmerin bei einer von mir gegebenen Fortbildung unter Inspiration der anderen TeilnehmerInnen.

Genially

EIne tolle Möglichkeit für die Erstellung eines eduBreakouts ist die Anwendung Genially. Sie ermöglicht die Erstellung eines interaktiven Rätsel sowie die Einbettung diverser Anwendungen. Eine große Hilfe sind hierbei die von der Anwendung zur Verfügung gestellten Vorlagen, mit welchen man ganz einfach seinen eigenen eduBreakout modifizieren kann. Hier habe ich die Anwendung bereits näher vorgestellt.

deck.toys

Ein weiteres tolles Tool ist deck.toys. Die Anwendung überzeugt insbesondere durch ihre vielen spielerischen Anwendungen und das Integrieren von Schlössern, welche ein echtes eduBreckout-Feeling vermitteln. Zudem ist es möglich, Websites einzubetten und während dem Lesen dieser gezielte Fragen zu stellen. Hier geht es zu einer ausführlichen Beschreibung.

LearningApps

Die Anwendung LearningApps zeichnet sich dadurch aus, dass man verschiedene spielerische Anwendungen zu einer Matrix verbinden kann. Nach dem erfolgreichen Lösen der verschiedenen Aufgaben kann man den SchülerInnen einen Code oder einen Link zukommen lassen, welcher zu einem Schatz oder einem weiteren Rätsel führt.

H5P

Ähnlich wie LearningApps ist auch die Anwendung H5P aufgebaut. Anstatt einer Matrix ist hierbei die Erstellung eines interaktiven Buches möglich, welches die SchülerInnen linear durch das Lösen einzelner Aufgaben zu einem Schatz führt.

ThinkLink

Mit der Anwendung ThinkLink ist es möglich, Hotspots auf einem beliebigen Bild zu erstellen und somit eine Geschichte zu generieren und andere Anwendungen auf den einzelnen Hotspots zu hinterlegen. Ein Beispiel von @der_steh kann hier eingesehen werden.

PowerPoint & OneNote

Auch mit den Anwendungen aus dem Hause Microsoft ist es möglich, digital einen eduBreakout durchzuführen. Im Vergleich zu den anderen Anwendungen wird dieser auf dem Desktop und nicht im Browser vorab erstellt. Somit erfolgt die logische Konsequenz, dass eine Durchführung dessen auch ohne Internet möglich ist, für das Teilen der einzelnen Notizen bei OneNote aber nötig ist.

Keynote

Für die Apple-User gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit, einen digitalen eduBreakout mit Keynote zu erstellen.

Sieben Möglichkeiten zum Generieren von Rätseln

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom

Rätsel sind nicht nur eine Freude für Groß und Klein, sondern bieten auch viele Möglichkeiten für den Einsatz in der Schule wie beispielsweise einem eduBreakout. Heute möchte ich fünf Möglichkeiten zur Erstellung von Rätseln und Puzzles vorstellen.

MAKEAWORDSEARCH.NET

Die Anwendung Make Your Own Word Search ermöglicht die individuelle Gestaltung von Suchrätseln. Hierbei kann nicht nur entschieden werden, ich welche Richtungen nach einem Wort gesucht werden muss, sondern auch die Form des Suchspiels. Zudem werden die zu suchenden Wörter auf dem Rätsel angezeigt, was aber auch abgeschnitten werden kann.

das Erstellen eines Suchspiels
das Suchspiel

Mazebrite.com

Maze Brite ermöglicht die Erstellung eines Wortlabyrinths. Der Clou ist hierbei allerdings, dass Buchstaben in diesen verpackt werden können. Zudem kann das Rätsel mit und ohne Pfeile zur Hilfestellung ausgegeben werden.

Rätsel ohne Hilfestellung
Rätsel mit Hilfestellung
Lösung

mazes.angelika.me

Ebenfalls ein Labyrinth, allerdings ohne Text, dafür aber mit mehr Option zur Modifizierung, kann mit der Anwendung Mazes.Angelika erstellt werden. Hierbei können neben der Farbe auch Form und Radius ausgewählt werden.

Erstellung eines Labyrinths

puzzlemaker.discoveryeducation.com

Diese Anwendung ist ein bisschen der Allrounder unter den Tools, denn die Anwendung Puzzlemaker ermöglicht die Generierung einer großen Vielzahl von Puzzles und Rätseln.

Möglichkeiten der Generierung von Rätseln

Make Print Play

Quizdidaktik.de

Die Website bietet eine große Anzahl an Möglichkeiten zur Erstellung von Rätseln.

Die Anwendung ermöglicht es Wortsuchspiele und Scrambles zu generieren und sie anschließend als PDF herunterzuladen. Da es sich herbei um eine englischsprachige Anwendung handelt, funktionieren speziell deutsche Buchstaben wie ä und ö etc. nicht.

Peuzeul mit Genil.ly

Ein Peuzeul ist ein kleines Puzzle für die Anwendung Genial.ly. Probiert doch einmal im unterstehenden Beispiel die Schweine zu bewegen 🙂 Eine Anleitung auf französisch mit Vorlagen für die Anwendungen findet sich im unten befindlich Beispiel verlinkt oder kann hier abgerufen werden, während das Youtube-Video auf Englisch ist. Weitere Rätselmöglichkeiten für Genil.ly können zudem diesem Blogpost entnommen werden.

[eduBreakout] Tools & Methoden zum Verschlüsseln von Texten

eduBreakout, escaperoom

In diesem Beitrag habe ich euch bereits nützliche Tipps zum Erstellen eines eduBreakouts gegeben. Aufgrund der Fülle an Tools und Möglichkeiten, wird der Verschlüsselung von Texten nun ein eigener Beitrag gewidmet.

Methodensammlung

Toolsammlung

(Auf das Bild klicken)

Sammlung an Möglichkeiten zum Codieren der Schrift
Wörter als Lama-Schrift verschlüsseln
Rubbelkarte
Wörter als Fotos
Anagram Generator
Verschlüsselung
Geheimschrift
Bildrätsel
Hieroglyphen
Gebäudeschrift
Verschiedene Schriftarten
Schablone
Emoji-Rätsel

[Materialsammlung] So gelingt dir dein perfekter eduBreakout!

eduBreakout, escaperoom

Der eduBreakout als Unterrichtsmethode ist aktuell beliebter denn je. Heute gibt es aus diesem Grund meine ganze Fülle an Tipps, Tricks & Empfehlungen als Materialsammlung für deinen perfekten eduBreakout. Viel Spaß beim Stöbern!

Rätselgeneratoren & nützliche Tools

Sammlung an Möglichkeiten
Verschlüsseln von Texten
Ticket Generieren
Chat mit Code verschlüsseln
temporäre Website
Verzerren von Stimmen

Website erscheint zu bestimmten Zeitpunkt

Mal-den-Code.de
QR-Codes für analogen Rätselspaß
Puzzle-Generator
Malen nach Zahlen – Tool
Faken von Ausweisen, Spielekarten & Erstellen von Puzzles

https://www.onlinewahn.de/generator/index.htm

Historische Hinweiskarten erstellen

Anwendungen

Übersicht aller digitalen Tools und Möglichkeiten
Tutory.de für analoge Rätsel
LearningApps
deck.toys
genially
Analoge Kreuzworträtsel

Padletsammlungen

Breakout Material und Puzzles
Edubreakout
#EduBreakout
Educational Escape Rooms
Escape Games im Unterricht
Edubreakout Schlamp

Beispiele mit Padlet

BreakoutEDU Harry Potter

Breakout: Coronavirus
Ostern

aufgezeichnete Fortbildungen


Websites

Escape Rooms im Unterricht
EscapeRoom Rätselideen
https://escaperoomspiele.com/escape-room-raetsel-typen-und-ideen/
Paper des Referentennetzwerks Oberfranken
BreakoutEduHandout 2020
Toolsammlung

Buchempfehlungen

Auf Grund der Übersichtlichkeit wurde hier mit Amazon gearbeitet. Die Büchern können selbstverständlich sehr gerne auf jeder anderen Plattform oder beim Buchhändler des Vertrauens erworben werden.

Spielerisch wiederholen – deck.toys im Geschichtsunterricht

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom, Geschichte, Neuzeit, Wiederholung

Lernen und Abenteuer gleichzeitig? Was beim ersten Hören eventuell nicht ganz zusammenpassend zu klingen scheint, wird durch die Seite Deck.Toys möglich. Bei dieser Plattform können Lehrer*Innen in Form von verschiedenen Aufgaben einen „Abenteuerpfad“ erstellen und diesen mit allerlei verschiedenen Aufgaben füllen. Von Kreuzworträtseln über Sortieraufgaben bis hin zu kleinen Labyrinthen sind alle „Klassiker“ dabei. Wie in einem Videospiel (Super Mario lässt grüßen) spielen sich die Schüler*Innen von Aufgabe zu Aufgabe. Nur bei der vollständigen Bearbeitung einer Aufgabe können sie zur nächsten Aufgaben weiterziehen. Nebenbei sammeln Sie je nach Schnelligkeit und Gründlichkeit Punkte, die am Ende in einer Art „Ranking“ aufzeigen, wie erfolgreich sie diesen Pfad bespielt haben.

Deck.Toys bietet durch seinen Ansatz vielfältige Möglichkeiten, in verschiedenen Phasen des Unterrichts integriert werden zu können. Im Folgenden möchte ich ein kurzes Beispiel vorstellen, welches ich im Geschichtsunterricht genutzt habe. Thema war der Imperialismus mit Schwerpunkt auf der indischen Herrschaft in Großbritannien. Ziel der Stunde war es, die bisher gelernten Inhalte zu wiederholen und am Ende zu der Frage zu kommen, ob die britische Kolonialherrschaft für die Menschen in Indien ein Fluch oder ein Segen war. Die ganze App findet ihr zum selber spielen hier.

Die App zur Wiederholung der Einheit „Britische Kolonialherrschaft in Indien“

Bei dieser App werden in den einzelnen Schritten die jeweiligen Stationen der Etablierung der britischen Kolonialherrschaft in Indien abgefragt. Die Schüler*Innen wiederholen spielerisch den bereits erlernten Stoff: Wann entstanden die britischen Kolonien? Wo entstanden Sie? Was waren die Gründe für ihr Aufkommen? Und welche Folgen hatte die britische Kolonialherrschaft? Der vorletzte Punkte leitet dann auf ein für den Geschichtsunterricht typisches Unterrichtsprinzip hin: Die Multiperspektivität. Hier werden die zwei für diese Thematik zentralen Perspektiven einander gegenüber gestellt. Der Schüler/Die Schülerin kann sich dabei auch aussuchen, mit welcher Perspektive er/sie sich auseinandersetzen will. Hierbei findet sich gleich auch eine Form der Differenzierung: Leistungsstarke Schüler*Innen können sich an beiden Perspektiven versuchen.

Erfahrungen aus dem Unterricht

Ich habe diese Stunde innerhalb meines Geschichtsoberstufenkurses (11. Klasse) durchgeführt. Die Schüler*Innen erhielten die Aufgabe, diese App durchzuspielen und dabei die folgenden 5 Fragen zu beantworten:

A) Wo besaßen die Briten überall Kolonien?
B) Was war der zentrale Grund für das aufkommende Streben nach
Kolonien?
C) Welche Ressourcen / Rohstoffe erhielten die Briten aus Indien?
D) Welche Folgen hatte die britische Herrschaft in Indien?
E) Welche Perspektiven über die britische Herrschaft in Indien gibt es?

Geplanter Ablauf war eine Einführung (5 Min), die Spielzeit (25 Min), das Besprechen (20 Min) und eine Vertiefung bezüglich der Frage nach „Fluch oder Segen?“ (10 Min). Dieser Zeitrahmen wurde beim Durchführen auch soweit eingehalten. Die Schüler*Innen konnten sich schnell mit der Technik vertraut machen und dementsprechend waren nach den 25 Minuten des Ausprobierens auch so gut wie alle Schüler*Innen am Ende angekommen und hatten ausführliche Ergebnisse, die dann gesammelt werden konnten. Dabei war zu verfolgen, dass das Spielen und das Beantworten der oben genannten Aufgaben gut einher ging und nach jeder gespielten Aufgabe auch entsprechende Notizen gemacht wurden. So konnte am Ende nach der Sicherung der Wiederholung auch eine breite Diskussion über die Leitfrage „Fluch oder Segen?“ geführt werden.

Die Schüler*Innen meldeten als Feedback, dass ihnen diese neue Methode Spass gemacht hat und sie diese Art des Wiederholens als sehr erfrischend wahrgenommen haben. Gerade für sonst eher lernschwächere Schüler*Innen stellte sich diese spielerische Methode als lernfördernd heraus, was sich anhand der höheren Beteiligung zeigte. Somit zeigt sich, dass Deck.Toys eine spannende Alternative zum Üben und Wiederholen von Unterrichtsinhalten darstellen kann.

Dieser Blogpost ist ein Gastbeitrag von Björn Hennig [Website, Twitter].

Workshop

Um möglichst ausführlich auf all eure Fragen eingehen zu können und um euch die Anwendung noch genauer und detaillierter, insbesondere in der praktischen Umsetzung, vorstellen zu können, findet am 09.06.2021 um 19Uhr ein etwa eineinhalbstündigerkostenloser Workshop über die Erstellung eines Spieles mit deck.toys statt. Hier gelangt ihr zu Anmeldung. Zudem könnt ihr bereits in unseren Tutorials erste Eindrücke der Veranstaltung gewinnen.

EduBreakout mit deck.Toys

Apps/Programme, eduBreakout, escaperoom, Geschichte

EscapeRooms liegen schon seit einigen Jahren voll im Trend und haben als eduBreakout auch den Weg in den Unterricht gefunden. Im heutigen Blogpost möchte euch die Anwendung deck.Toys kurz vorstellen, während am in diesem Post Björn Hennig in Form eines Gastbeitrags ein Beispiel aus dem Geschichtsunterricht näher beleuchten wird. Zudem bieten wir beide speziell zu diesem Tool am 09.06.2021 einen Workshop an.

Was ist desk.Toys?

Deck.Toys ist ein kostenloses Tool, mit dessen Hilfe es möglich ist, Rätselspiele zu erstellen. Zu einem Beispiel geht es hier. Das Passwort für die zweite Aufgabe lautet Romulus. Hierbei erhalten die SchülerInnen eine Karte, welche sich gemäß einer vorgegebene Reihenfolge abarbeiten müssen. Es ist zudem möglich, Zusatzaufgaben zu integrieren und Weggabelungen einzubauen. Grün erscheinen auf dem Spielfeld die Pfade, welche bereits bestritten wurde, rot die noch ausstehenden. Genauso verhält es sich mit den Aufgaben. Hier symbolisiert der grüne Hacken eine bereits gelöste Aufgabe. Das Abschließen der Lektion ist hierbei erst nach dem Bearbeiten aller Aufgaben möglich. Hierbei können einzelne Aufgaben mit einem Schloss versehen werden, welches mit einem Code oder einem speziellen Schlüssel geöffnet werden kann. Diese Funktion bietet sich insbesondere bei der Integration von externen Aufgaben, wie zum Beispiel LearningApps an, um die Durchführung dieser Garantieren zu können.

Die Aufgabenformate der Anwendung

Wie bereits erwähnt, bietet die Anwendung eine Vielzahl an Aufgabenformaten. Direkt von der Anwendung selbst werden kleine Mini-Games wie ein Labyrinth gestellt, aber auch Sortier- und Zuordnungsaufgaben.

Zudem ist es möglich, Aufgaben zu einem Video- und Text beizufügen und somit das Verständnis dessen zu kontrollieren. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Aufgabe offen gestellt zu lassen oder die Antwort in Form eines Bildes einzufordern. Da die SchülerInnen sich anhand eines Spitznamens identifizieren müssen, ist eine Kontrolle der Aufgaben möglich. Bei diesen beiden Funktion kann die Aufgabe nur abgeschlossen werden, wenn die kleinen integrierten Spiele korrekt gelöst wurden.

Die Erstellung

Beim Erstellen der Anwendung erhält man ein Dashboard, mit welchem man sein eigenes Spielbrett in jeglicher Hinsicht modifizieren und zusammenstellen kann. Aufgrund der unzähligen Möglichkeiten an Tools braucht es anfangs seine Zeit, um sich zurechtzufinden. Aus diesem Grund bieten wir auch die Möglichkeit eines Workshops an, um mit euch gemeinsam nach einer theoretischen Einführung in der Praxis ein kleines Spiel zu erstellen.

Tutorials

meine Woche im #twlz: Was kann die Padlet-Alternative & ein EscapeRoom

eduBreakout, meine Woche im #twlz

Liebes digitales Lehrerzimmer,

neben vielen tollen Inspirationen aus der Welt von Social Media habe ich diese Woche auch gelernt, dass ich Tweets ganz einfach in WordPress einbinden kann. Für euch heißt das, alle Links in den Tweets funktionieren und leiten euch direkt zur entsprechenden Website weiter.

Viel Spaß beim Stöbern

Katharina

Kaufempfehlung

Seid einmal ehrlich? Wie viele Dinge für den Unterricht habt ihr nur durch das Twitterlehrerzimmer gekauft? Bei mir sind es so einige und es kommen immer mehr dazu. Hier gelangt ihr zur Anleitung und zum Material von Stefans Bingo für den Unterricht.

Das neue „Padlet“

Letzte Woche berichtete ich bereits über die datenschutzkonforme Alternative zu Padlet. Nun erfolgen die ersten Rezensionen zur Anwendung:

Der EscapeRoom

Wolltet ihr schon immer einmal einen EscapeRoom für den Unterricht erstellen. Hier findet ihr viele wertvolle Tipps zu dem Thema:

Ein EscapeRoom zu Ostern

Wie der fertige EscapeRoom bzw. EduBreakout in der Praxis aussehen kann, könnt ihr hier sehen:

Zeitgemäße Prüfungsformate

Einen tollen Beitrag zu diesem brandaktuellen Thema könnt ihr hier sehen. Ich finde die Idee sehr gelungen, da hierdurch nochmals eine explizite Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff stattfindet.

Quellen im Geschichtsunterricht

Wie man historische Quellen recherchiert und im Unterricht einsetzt, verdeutlicht dieser Blogbeitrag.

Tolles Tool für den Deutschunterricht

Padlet für die LehrerInnenausbildung

Die Dokumentation diverser Barcamps etc. zum Thema Referendariat unter den Bedingungen der Digitalität findet ihr in diesem Tweet.

Auditives Tool für den Unterricht

Eine tolle Möglichkeit für den Sprachunterricht bietet dieser Konverter:

Selbstverteidigung im Internet

Ein, in meinen Augen, sehr wichtiges Thema bearbeitet dieser Blogbeitrag.

Toller Tipp zu Canva

Liebe Johanna, auch ich nutze seit Jahren Canva und kannte diese Funktion ebenso nicht.

Deutschland virtuell bereisen

In den Urlaub dürfen wir zwar aktuell noch nicht fahren (bzw. sollten es nicht), aber vielleicht stillt dieses Padlet etwas eure Reiselust.

Zum Abspeichern & Weitergeben

EscapeGame mit Genial.ly

Apps/Programme, eduBreakout, escaperoom, Grammatik, Latein, Wiederholung

Gestern besuchte ich mit großen Augen die Fortbildung zu EscapeGames von Julia Morris. Ich muss gestehen, dass ich während dem zweistündigen Vortrag nicht mehr aus dem Staunen herauskam. So viele neue und tolle Dinge habe ich entdeckt und gelernt. Noch nicht alle neuen Erkenntnisse, aber einige von diesen habe ich in einem kleinen EscapeGame für den Lateinunterricht angewandt. Erstellt habe ich dieses mit der Anwendung Genial.ly und der kostenlosen Version dieser. Nach dem Besuch der Fortbildung (Video unten) hatte ich keine großen Schwierigkeiten mehr im Umgang mit dem Programm und habe etwa 90 Minuten zu Erstellung des kleinen Spiels gebraucht.

Das Game

Der ehrenwerte Bürger Rufus wurde ermordet und die SchülerInnen sollen nun den Mörder dessen enttarnen. Unterstützt werden sie auf ihrer Mission von vier Personen, die ihnen Hinweise zum Mörder geben. Aber ganz freiwillig werden diese nicht preisgegeben, sondern die SchülerInnen müssen zuvor kleine Rätsel lösen, um einen entsprechenden Code (für alle Nicht-LateinerInnen unter dem Game notiert) zum Erhalten der Hinweise zu bekommen. Am Ende des Games müssen sie dann zeigen, wie gut sie aufgepasst haben.

Codes: Puella; Roma; Victoria; Curia

Ein paar Tipps: Wie bin ich vorgegangen?

Mit Hilfe einer Vorlage aus der Kategorie der Präsentationen habe ich nun mein Spiel erstellt. Hierbei habe ich lediglich die vorhandene Vorlage für mich modifiziert. Die Animationen etc. waren in dieser bereits erhalten. Lediglich die Buttons für die folgenden Seiten musste ich einfügen.

Wichtig ist hierbei, dass die verschiedenen Seiten miteinander verlinkt werden und die Navigation auf „Microsite“ umgestellt wird. Sonst besteht hierbei die Gefahr, dass die SchülerInnen das Spiel nicht Spielen, sondern nur die Folien durchgehen.

Verlinken der Seiten
Ausstellen der Navigation

Als Rätsel habe ich vorgefertigte LearningApps genommen und diese für mich modifiziert, sprich mit einem Code nach erfolgreichem Lösen versehen. Diesen Code müssen die SchülerInnen anschließend im Game eingeben, um Hinweise zu erhalten. Hierfür habe ich lediglich die einzelnen Folien mit Passwörtern versehen. Dies gelinkt ganz einfach, indem ihr in der Übersicht der Folien rechts auf die Punkte klickt.

Einfügen von Passwörtern

Links & Webinare

Aufnahme Beginner Webinar Escape Rooms – mit Jennifer Niño
Aufnahme Advanced Webinar Escape Rooms – mit Julia Morris
Präsentation Webinar von Julia Morris (mit Beispielen)
Ausgewählte Tools von s´cape mit englischen Erklärvideos