[Vertretungsstunde] eduBreakout erarbeiten & durchführen

eduBreakout, Vertretung, Vertretungsstunde

In der vergangenen Woche stand ich vor der Herausforderung, zwei Stunden Vertretung für Französisch zu planen. Mehr als die romanische Sprache habe ich leider als Lateinlehrerin mit dem Fach nicht gemeinsam und spreche ehrlich gesagt außer ein paar Floskeln kein Wort Französisch. Ein Plan musste also her, wie ich diese zwei Stunden möglich gewinnbringend für die Schülerinnen gestalten konnte. In einer vergangenen Vertretung in Englisch hatte ich schon einmal mit den Mädchen eigene LearningApps erstellt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Idee habe ich nun weiterentwickelt und daraus einen eduBreakout bzw. eine kleine Einheit entwickelt, die sich insgesamt auf zwei Stunden erstreckte.

Mein Plan war es nun, dass die Mädchen in der ersten Vertretungsstunde bei mir LearningApps zum Fach Französisch erstellen und ich diese anschließend in einen eduBreakout umwandle. Sie haben hierzu mit Hilfe ihres Vokabelheftes und Sätze aus dem Buch kleine Apps zur Abfrage konzipiert.

Erstellen der LearningApps

Eine ausführliche Vorbereitung für den ersten Schritt ist nicht wirklich nötig. Ihr benötigt lediglich ein kostenloses Konto bei LearningApps. Nun erstellt ihr eine Kollektion und erlaubt euren Schüler*innen, dass sie in dieser eigene Apps erstellen dürfen. Björn erklärt in diesem Beitrag noch einmal genau, wie du dabei vorgehen musst. Anschließend wird der QR-Code zur Kollektion geteilt und die Schüler*innen können sofort mit dem Erstellen beginnen. Das dauert in der Vorbereitung keine 10 Minuten.

Erstellen des eduBreakouts

Nachdem eure Schüler*innen in der ersten Stunde eigene Apps erstellt haben, wandelst du diese in einen eduBreakout um. Dies funktioniert ganz einfach, indem die Einstellung der Kollektion geändert werden. Den Schüler*innen wir nun untersagt, eigene Apps zu erstellen und ein Code für das Zahlenschloss wird eingefügt. Dieser wird angezeigt, sobald alle Apps gelöst wurden. Wahlweise könnt ihr auch eine Reihenfolge der Apps festlegen, das erschien mir in meinem Beispiel allerdings als nicht zielführend.

Nachdem ich die LearningApps entsprechend angepasst habe, habe ich sie gespeichert und mehrmals dupliziert, damit ich den Code für jede Lerngruppe extra anpassen konnte. Mir war es wichtig, dass jede Gruppe selbstständig arbeitet und nicht alles stehen und liegen lässt, sobald eine Gruppe den Code geknackt hat. Anschließend habe ich die QR-Codes zur den einzelnen Kollektionen einmal ausgedruckt und an meinen Schatztruhen mit den entsprechenden Schlössern befestigt. Im Inneren haben sich Gummibärchen befunden.

Fazit

Unabhängig von den Siegeln auf dem Papier mit dem QR-Codes haben mich diese zwei Vertretungsstunden keine 30 Minuten gekostet und die Mädchen haben sich zudem intensiv mit Fach auseinandergesetzt und hatten dabei jede Menge Spaß. Zum Abschied meinten sie, dass ich gerne wieder kommen darf. Dann muss ich mir aber vermutlich etwas Neues überlegen …

eduBreakout: Das rätselhafte Liechtenstein

eduBreakout, Vertretungsstunde

Vertretungsstunden, die letzten Stunden vor den Ferien … Als das sind Stunden, für welche man oftmals Material sucht, welches spontan einzusetzen ist, Spaß macht und trotzdem einen Wissenszuwachs vermittelt. Für solche spontanen Stunden habe ich mittlerweile in der Schule eine kleine Sammlung angelegt, auf welche ich immer wieder gerne zurückgreife. Eine Material in dieser Sammlung ist der eduBreakout „Das rätselhafte Liechtenstein“ vom Games Institute Austria. Das Institut ist primär im eSport- und eduBreakout-Bereich angesiedelt, für welche es Workshops und Materialien zur Verfügung stellt.

Das rätselhafte Liechtenstein

Der eduBreakout spielt in Liechtenstein, welches die Schüler*innen gemeinsam mit einer Reisegruppe besuchen. Dort wird gemunkelt, dass ein sagenumwobener Schatz verloren gegangen sei, welchen es gilt zu finden. Dieser ist hinter Schlössern sicher versteckt, deren Codes verloren gegangen sind. Hier ist nun die Mithilfe der Schüler*innen gefragt, welche insgesamt fünf Rätsel rund um das kleine Fürstentum lösen müssen, um an die richtige Zahlenkombination für die Schlösser zu kommen.

Einsatz in der Vertretungsstunde

Das Material hatte ich bereits zuhause laminiert und je Aufgabe in eine verschließbare Hülle für den Transport und die Lagerung verpackt. So kann ich es auch gut im Lehrerzimmer lagern und nicht geht verloren.

Eingesetzt habe ich den eduBreakout in einer 6.Klasse. Die Mädels hatten bis dato noch keine Erfahrungen mit diesem Medium gemacht und kamen sehr gut klar. Aus diversen Gründen hatten wir lediglich 30 Minuten für das Lösen der einzelnen Aufgabe Zeit. So habe ich die Päckchen mit Aufgaben komplett in die Klasse gegeben und ihnen als Aufgabe gestellt, dass, wenn sie alle Codes bis zum Ende der Stunde knacken werden, eine kleine Überraschung bekommen werden. Diese haben sie sich in dieser Zeit auch erspielt 🙂 Die Mädels haben wunderbar in ihren Gruppen zusammenarbeitet, waren motiviert und haben sich gegenseitig beim Lösen der Rätsel bestärkt. Zudem war es richtig schön zu sehen, wie stolz sie waren als sie gemeinsam mit dem Ende der Stunde das letzte Rätsel gelöst hatten.

Dieses Beispiel zeigt, dass für den Einsatz des eduBreakouts, insbesondere in 45-minütigen Vertretungsstunden ein Satz an Rätseln reicht und diese kollaborativ in der Klasse gelöst werden können. Somit ist es auch nicht nötig, immer Schlösser beizuhaben, denn die Codes können auch mündlich übermittelt oder an der Tafel gesammelt werden. Auch die Aufgaben mit den digitalen Endgräten können beliebig weggelassen werden, das es keine zusammenhängende Handlung im eduBreakout gibt. Schlösser wurden bei meiner 6.Klasse nicht vermisst und eine Truhe wäre vermutlich aufgrund der Spontanität eh leer gewesen😅

Material

Der eduBreakout wird kostenlos vom Games Institute Austria zur Verfügung gestellt und kann hier abgerufen werden.

eduBreakout: ad Mare (dt./lat.)

Antike, eduBreakout

Was gibt es schöneres als bei diesen sommerlichen Temperaturen eine Auszeit am Meer zu genießen? Diesen Gedanken hatte auch die Römerin Vittoria als sie sich mit ihrer Freundin Julia am Strand von Ostia treffen wollte. Leider ist die Römerin etwas schusselig und kann sich nicht mehr daran erinnern, um wie viel Uhr zu an den Strand aufbrechen wollte, um dort rechtzeitig ihre Freundin zu treffen. Mit Hilfe eines kleines Arbeitsblattes rund um die antike Stadt können die Schüler*innen für sie dieses Rätsel lösen. Das Suchsel und die Begriffe sind hierbei wahlweise auf Latein oder Deutsch.

Je nach Wissensstand der Schüler*innen ist es sinnvoll, diesen ein digitales Endgerät bereits zum Lösen der Aufgaben an die Hand zu geben.

Lösungsweg

Nach dem Schüler*innen mit Hilfe der kleinen Rätsel den Start- und Endpunkt sowie die Zielzeit herausbekommen haben, können sie mit Hilfe von GoogleMaps oder einer anderen Routen- bzw. Bahn-Map die Startzeit dekonstruieren. Wichtig ist hierbei einen Tag unter der Woche zu wählen, wie er auch im Eingangstext genannt wird.

Material

Lizenz: kms-b.de (CC BY-NC-SA 4.0)

eduBreakout: Rette den Biber!

eduBreakout

Für den Aktionstag der Wandergruppe meiner Eltern habe ich zum Biber einen kleinen eduBreakout erstellt. Die Zielgruppe sind jüngere Kinder bis 10 Jahren, aber meinen Eltern hat der eduBreakout auch Freude bereitet und sie haben bei einigen Aufgaben schon ein bisschen geknobelt bis sie die Lösung hatten😅

Der Aufbau

Bei dem eduBreakout geht es darum, dass Bib der Biber von Wildjägern gefangen wurde und nun gerettet werden muss. Zur Auswahl stehen vier Schlüssel und es ist Eile geboten, denn die Wildjäger sind schon auf dem Weg, um das Tier zu töten und das Fell des Bibers anschließend zu verkaufen. Die erste Station enthält das Storytelling sowie eine Knobelaufgabe zur Auswahl des korrekten Schlüssels, welche mit Hilfe von drei Rätseln gelöst werden kann. Für den Aufbau des Games habe ich die Rätsel laminiert und mit den jeweiligen Hilfsmitteln in eine transparente Folie gepackt, damit es übersichtlicher bleibt.

Die Rätsel

Die Auswahl des Schlüssels erfolgt durch ein logisches Ausschlussverfahren, ähnlich wie beim 1.Band von Harry Potter, wo Hermine die verschiedenen Zaubertränke durch ein Logikrätsel entschlüsselt. Mit Hilfe der ersten beiden Rätsel wird die Farbe des Schlüssels entschlüsselt und mit dem letzten Rätsel der Anhänger. Die Rätsel können aber auch in jeder beliebigen Reihenfolge gelöst werden.

Rätsel 1 & 2

Wer gerade gedanklich Rätsel 1 schon gelöst hat, wir festgestellt haben, dass er mit der Info nicht weit kommt. Im nächsten Rätsel geht es nämlich darum, ein Puzzle zu lösen und mit Hilfe einer UV-Lampe eine geheime Botschaft zu entschlüsseln. Diese gibt Hinweise auf die Farbe des Schlüsseln. Auf dem Foto ist die Schrift leider etwas schlecht zu erkennen, funktioniert aber mit laminierten Folien problemlos.

Beschriftet habe ich die jeweiligen Seiten des Bildes gemäß den vier Antwortmöglichkeiten von Rätsel 1:

  • a) Die Farbe enthält ein „b“
  • b) Die Farbe enthält ein „a“
  • c) Die Farbe enthält ein „l“
  • d) Die Farbe enthält ein „s“

Korrekt ist Antwort c) und somit fällt Schlüssel 4 als Antwortmöglichkeit weg.

Rätsel 3

Beim letzten Rätsel der Gruppe ist das Ziel, Fakten über den Biber von einer Schautafel zu recherchieren. Alternativ kann man mit einem QR-Code auch eine Website angeben oder das Schulbuch nutzen. Mit Hilfe von Emojis habe ich die gesuchten Angaben verschlüsselt und gemischt. Wenn dies zu schwer ist, kann man die Vorlage auch ohne Ausschneiden der einzelnen Rätsel bestehen lassen.

Hat man alle Aufgaben gelöst und die Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht, ergibt sich das Wort „Kreuz“ und somit das Symbol des Schlüssels.

Die Lösung

Gesucht ist als Schlüssel 2. Man kann bei den Schlüsseln noch einen Zahlencode einbauen, wenn man mit einem analogen Schloss arbeitet und eine digitale Lösung bauen. Im inneren der Kiste wäre Platz für die Auflösung des Rätsel und ein Lob für das Meistern der Aufgabe. Ein Beispiel hierfür ist dem Material begelegt.

Material

Das Material wurde mit canva.com erstellt und unterliegt deren Lizenzbestimmungen. Lediglich der Inhalt & Idee stehen unter folgender Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0.

[Tafelrunde] eduBreakout, Beziehungsarbeit & Schüleraktivierung

eduBreakout, Tafelrunde, teamwork

Vergangenen Dienstag fand die erste Tafelrunde im neuen Jahr statt. Wir haben uns sehr über das große Interesse und eure rege Teilnahme gefreut. An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei Team:werk für die Unterstützung und den eingebrachten Input bei der Tafelrunde bedanken.

Sektempfang

Begonnen hat der Abend, wie es sich für den Start ins neue Jahr gehört, mit einem Sektempfang. Hierbei werden den Teilnehmer*innen verschiedene Getränke aus einer Karte präsentiert, welche diese sich mit Hilfe der Kommentarfunktion bei Zoom virtuell bestellen können.

Diese Methode eignet sich sehr gut zum Einstieg in ein Meeting, um die Stimmung etwas zu lockern, alle Teilnehmer*innen Willkommen zu heißen und einen ersten Gesprächsimpuls zu initiieren.

Check-In: Jacke ablegen

Nachdem jede*r mit einem Getränk seiner Wahl versorgt war, ging es weiter zum offizielleren Teil des Abends, dem Check-In. Bei diesem Punkt ist es uns besonders wichtig, dass die Teilnehmer*innen einmal kurz innehalten, den Alltagsballast abschütteln und bewusst bei der Tafelrunde ankommen. Also Methode hatte sich Team:werk hierbei für das „Ablegen der Jacke“ entschieden. Hierbei werden den Teilnehmer*innen einige reflektierende Frage gestellt, bei welchen sie einmal in sich gehen und für sich selbst die Fragen beantworten sollen. Das können Fragen sein, welche sich auf Aktivitäten im Alltag beziehen oder Erinnerungen an vergangene Ereignisse hervorrufen. Am Dienstag waren es zum Beispiel

  • Was war Dein schönstes Erlebnis über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr?
  • Auf was bist Du besonders stolz, wenn Du auf 2021 und Deine Arbeit zurückblickst? •
  • Was hast Du heute getan kurz bevor Du  zu unserer Tafelrunde „aufgebrochen“ bist?-

Die bei sich gegebenen Antworten müssen auch anschließend nicht kommuniziert werden, sondern dienen primär dazu, in sich zu gehen und sich im hier und jetzt bewusst zu werden. Als Methode eignete sich dieses Prinzip nicht nur für digitale Meetings oder dem Distanzlernen, sondern ebenso für das Klassenzimmer.

BreakoutSessions

Nach dem gelungenen Check-In ging es sogleich in die einzelnen Räume. Gesprochen wurde in dieser Tafelrunde über den eduBreakout sowie Beziehungsarbeit und Schüleraktivierung. Wir hatten uns somit für ein Thema aus der direkten Praxis entschieden und ein weiteres Thema, welches auch die Metaebene mit einbezog. Im folgenden nun ein kurzer Abriss der einzelnen Gespräche, während die Protokolle den Materialien zu entnehmen sind.

eduBreakout

Im Konferenzraum 1 wurde, untermalt mit vielen Beispielen aus der Praxis, der eduBreakout besprochen. Hierbei ging es sowohl um die persönlichen Erfahrungen, Best-Practice-Beispielen und die Diskussion um Probleme bei der Durchführung sowie die Erörterung möglicher Problemstellungen.

Beziehungsarbeit & Schüleraktivierung

Die Teilnehmer*innen in Konferenzraum 2 sahen sich dagegen mit der Frage konfrontiert, was macht man, wenn die Beziehung zu den Schüler*innen nicht gut ist oder wenn man, an einem Beispiel aus dem Distanzlernen, vor lauter schwarzen Bildschirmen sitzt. Auch in dieser Konferenz wurden Problemstellungen sowie verschiedene Lösungsansätze diskutiert und Erfahrungen aus der eigenen Praxis geteilt.

Moodmeter

Nachdem eifrig in den Konferenzräumen diskutiert und erörtert wurde, sind alle Teilnehmer*innen der Tafelrunde wieder in den Hauptraum zurückgekommen. Der Abend wurde nun mit einem Mood Meter beschlossen. Dieses Stimmungsbarometer, welches auf die eigene Selbsteinschätzung basiert, eignet sich sehr gut zur Reflexion der eigenen Gefühls- und Stimmungslage. Die Teilnehmer*innen konnten durch diese Methode noch einmal gezielt reflektieren, wie es ihnen nach der Tafelrunde ging und es bei sich auch mit ihrer Gefühlslage vor der Tafelrunde vergleichen. Bei der Durchführung in der Tafelrunde haben uns die vielen positiven Reaktionen der Teilnehmenden sehr erfreut.

Diese Methode lässt sich zudem sehr gut in den Unterricht, analog oder digital, integrieren. Hierdurch wird, passend zum Thema des Abends, die Beziehung zu den Schüler*innen gestärkt. Die Lehrkraft zeigt Interesse an den Gefühlen der Schüler*innen und baut damit Nähe und letztendlich eine Beziehung zur eigenen Klasse auf. An dieser Stelle ist auch zu empfehlen, dass die Lehrkraft selbst an dieser Methode teilnimmt und anschließend auch über ihre eigene Gefühlslage spricht und nicht nur die Klasse agieren lässt.

Ausblick

Die nächste Tafelrunde findet am 01.02.22 statt und setzt sich mit den Themen „zeitgemäße Prüfungsformate“ und „Etablieren und Durchführen von Mikrofortbildungen in der Schule“ auseinander. Wir würden uns sehr über eure Teilnahme freuen! Wer keine News mehr verpassen möchte, kann sich gerne hier virtuell der Community der Tafelrunde anschließen und sich mit News von uns versorgen lassen.

Materialien

[eduBreakout] Wer tötete Rufus?

eduBreakout, Grammatik, Latein, Wiederholung

Heute gibt es endlich den eduBreakout über das komplette 1.Lernjahr in Latein für euch, welchen ich im Rahmen der Sommerschule in Bayern einmal getestet habe. Gesucht wird der Mörder des ehrenwerten Rufus und die SchülerInnen können sich vier Hinweise erarbeiten, welche sie zum Mörder führen werden.

Die Hinweise können selbstverständlich variiert sowie die Verdächtigten verändert werden. Auch kann der eduBreakout in seiner Art für andere Fächer abgewandelt werden.

Material

Das Material unterliegt folgender Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Gadgets für den eduBreakout

eduBreakout, escaperoom

Im heutigen Blogpost stelle ich euch einen Teil meiner Kiste mit Tools & Gadgets für den eduBreakout vor.

Decoder-Lupe

Vielleicht kennt der ein oder andere von euch dieses Gadget noch aus diversen Buchreihen. Das Prinzip hinter dieser Methode ist, dass die SchülerInnen einen Text er lesen können, nachdem sie die Lupe auf diesen gelegt haben. Durch eine rote Störgraphik wird dieser nämlich unleserlich und kann erst durch den Einsatz der Lupe entziffert werden. Die Lupe kann ganz einfach mit Hilfe einer Bastelvorlage (z.B. hier) gebastelt werden. Ich habe einen dickeren Tonkarten und für die rote Mitte Buchschutzfolie verwendet. Das zu decordierende Rätsel wird mit der Farbe Cyan auf einen weißen Hintergrund geschrieben, um anschließend mit einer Reihe roter Buchstaben oder einer Graphik aus dem Internet überlagert zu werden. Das kostenlose Graphikprogramm „Gimp“ eignet sich hier besonders zur Umsetzung.

Geheimumschläge

Mit Umschlägen außerhalb des klassischen weiß kann man Authentizität gewinnen und diese mithilfe von Wachs und Siegel stilvoll verschließen. Im fotografierten Beispiel habe ich noch ein Schloss an den geschlossenen Umschlag geheftet und einen Hinweis darin versteckt.

UV-Stifte

Die legendären Stifte, welche unsichtbar schreiben und nur mithilfe von UV-Licht gelesen werden können, sind ein echter Klassiker und in den meisten Spielwarenläden und im Internet erhältlich.

Zahlenschlösser

Bei einem echten eduBreakout dürfen natürlich auch die Schlösser, welcher es zu knacken gilt, nicht fehlen. Ich habe meine bei Aldi und Lidl mal gekauft und bin sehr zufrieden mit ihnen. Sie sind nicht so schwer wie manch andere, die ich online bestellt habe.

Haspen

Haspen, die roten Teile auf dem Foto, eignen sich insbesondere zum befestigen an Schatztruhen, wenn es darum geht, einen Schatz zu heben, bei welchem mehrere Rätsel gelöst werden müssen. Angeblich ist dieses Tool auch im Baumarkt erhältlich, meine habe ich online gekauft.

Plastikumschläge

Ein Relikt aus meiner Studienzeit sind Plastikumschläge, welche ich zum Sammeln von Karteikarten genutzt habe. Mit einem Locher bekommt man sehr gut Löcher in die Umschläge und kann in diesen Tools als Hilfestellung für das Lösen von Rätseln geben.

Die Caesar-Scheibe

Als Lateiner ein sehr beliebtes Tool zum Verschlüsseln von Texten, insbesondere bei Caesar.

Schablonenverschlüsselung

Ein weiteres tolles Tool zum Verschlüsseln von Texten.

Die Schatztruhe

Zu einem richtigen eduBreakout gehört natürlich auch eine Schatztruhe. Ich habe mein perfektes Stück noch nicht gefunden und verwende aktuell alternativen und eine digitale Option.

Acht Möglichkeiten für einen digitalen eduBreakout

digital, eduBreakout

Im heutigen Blogpost stelle ich euch acht Möglichkeiten für die Erstellung eines digitalen eduBreakouts vor. Entstanden ist der Beitrag aufgrund der Frage einer Teilnehmerin bei einer von mir gegebenen Fortbildung unter Inspiration der anderen TeilnehmerInnen.

Genially

EIne tolle Möglichkeit für die Erstellung eines eduBreakouts ist die Anwendung Genially. Sie ermöglicht die Erstellung eines interaktiven Rätsel sowie die Einbettung diverser Anwendungen. Eine große Hilfe sind hierbei die von der Anwendung zur Verfügung gestellten Vorlagen, mit welchen man ganz einfach seinen eigenen eduBreakout modifizieren kann. Hier habe ich die Anwendung bereits näher vorgestellt.

deck.toys

Ein weiteres tolles Tool ist deck.toys. Die Anwendung überzeugt insbesondere durch ihre vielen spielerischen Anwendungen und das Integrieren von Schlössern, welche ein echtes eduBreckout-Feeling vermitteln. Zudem ist es möglich, Websites einzubetten und während dem Lesen dieser gezielte Fragen zu stellen. Hier geht es zu einer ausführlichen Beschreibung.

LearningApps

Die Anwendung LearningApps zeichnet sich dadurch aus, dass man verschiedene spielerische Anwendungen zu einer Matrix verbinden kann. Nach dem erfolgreichen Lösen der verschiedenen Aufgaben kann man den SchülerInnen einen Code oder einen Link zukommen lassen, welcher zu einem Schatz oder einem weiteren Rätsel führt.

H5P

Ähnlich wie LearningApps ist auch die Anwendung H5P aufgebaut. Anstatt einer Matrix ist hierbei die Erstellung eines interaktiven Buches möglich, welches die SchülerInnen linear durch das Lösen einzelner Aufgaben zu einem Schatz führt.

ThinkLink

Mit der Anwendung ThinkLink ist es möglich, Hotspots auf einem beliebigen Bild zu erstellen und somit eine Geschichte zu generieren und andere Anwendungen auf den einzelnen Hotspots zu hinterlegen. Ein Beispiel von @der_steh kann hier eingesehen werden.

PowerPoint & OneNote

Auch mit den Anwendungen aus dem Hause Microsoft ist es möglich, digital einen eduBreakout durchzuführen. Im Vergleich zu den anderen Anwendungen wird dieser auf dem Desktop und nicht im Browser vorab erstellt. Somit erfolgt die logische Konsequenz, dass eine Durchführung dessen auch ohne Internet möglich ist, für das Teilen der einzelnen Notizen bei OneNote aber nötig ist.

Keynote

Für die Apple-User gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit, einen digitalen eduBreakout mit Keynote zu erstellen.

Sieben Möglichkeiten zum Generieren von Rätseln

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Rätsel sind nicht nur eine Freude für Groß und Klein, sondern bieten auch viele Möglichkeiten für den Einsatz in der Schule wie beispielsweise einem eduBreakout. Heute möchte ich fünf Möglichkeiten zur Erstellung von Rätseln und Puzzles vorstellen.

MAKEAWORDSEARCH.NET

Die Anwendung Make Your Own Word Search ermöglicht die individuelle Gestaltung von Suchrätseln. Hierbei kann nicht nur entschieden werden, ich welche Richtungen nach einem Wort gesucht werden muss, sondern auch die Form des Suchspiels. Zudem werden die zu suchenden Wörter auf dem Rätsel angezeigt, was aber auch abgeschnitten werden kann.

das Erstellen eines Suchspiels
das Suchspiel

Mazebrite.com

Maze Brite ermöglicht die Erstellung eines Wortlabyrinths. Der Clou ist hierbei allerdings, dass Buchstaben in diesen verpackt werden können. Zudem kann das Rätsel mit und ohne Pfeile zur Hilfestellung ausgegeben werden.

Rätsel ohne Hilfestellung
Rätsel mit Hilfestellung
Lösung

mazes.angelika.me

Ebenfalls ein Labyrinth, allerdings ohne Text, dafür aber mit mehr Option zur Modifizierung, kann mit der Anwendung Mazes.Angelika erstellt werden. Hierbei können neben der Farbe auch Form und Radius ausgewählt werden.

Erstellung eines Labyrinths

puzzlemaker.discoveryeducation.com

Diese Anwendung ist ein bisschen der Allrounder unter den Tools, denn die Anwendung Puzzlemaker ermöglicht die Generierung einer großen Vielzahl von Puzzles und Rätseln.

Möglichkeiten der Generierung von Rätseln

Quizdidaktik.de

Die Website bietet eine große Anzahl an Möglichkeiten zur Erstellung von Rätseln.

Make Print Play

Die Anwendung ermöglicht es Wortsuchspiele und Scrambles zu generieren und sie anschließend als PDF herunterzuladen. Da es sich herbei um eine englischsprachige Anwendung handelt, funktionieren speziell deutsche Buchstaben wie ä und ö etc. nicht.

Peuzeul mit Genil.ly

Ein Peuzeul ist ein kleines Puzzle für die Anwendung Genial.ly. Probiert doch einmal im unterstehenden Beispiel die Schweine zu bewegen 🙂 Eine Anleitung auf französisch mit Vorlagen für die Anwendungen findet sich im unten befindlich Beispiel verlinkt oder kann hier abgerufen werden, während das Youtube-Video auf Englisch ist. Weitere Rätselmöglichkeiten für Genil.ly können zudem diesem Blogpost entnommen werden.

[eduBreakout] Tools & Methoden zum Verschlüsseln von Texten

eduBreakout, escaperoom

In diesem Beitrag habe ich euch bereits nützliche Tipps zum Erstellen eines eduBreakouts gegeben. Aufgrund der Fülle an Tools und Möglichkeiten, wird der Verschlüsselung von Texten nun ein eigener Beitrag gewidmet.

Methodensammlung

Toolsammlung

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