[Materialsammlung] So gelingt dir dein perfekter eduBreakout!

eduBreakout, escaperoom

Der eduBreakout als Unterrichtsmethode ist aktuell beliebter denn je. Heute gibt es aus diesem Grund meine ganze Fülle an Tipps, Tricks & Empfehlungen als Materialsammlung für deinen perfekten eduBreakout. Viel Spaß beim Stöbern!

Rätselgeneratoren & nützliche Tools

Sammlung an Möglichkeiten
Codieren der Schrift
Ticket Generieren

Wörter als Lama-Schrift verschlüsseln

Mal-den-Code.de
Bildrätsel
QR-Codes für analogen Rätselspaß
Puzzle-Generator

Gebäudeschrift


Anwendungen

ThinklInk + LearningApps
Tutory.de für analoge Rätsel
LearningApps
deck.toys
genially
Analoge Kreuzworträtsel

Padletsammlungen

Breakout Material und Puzzles
Edubreakout
#EduBreakout
Educational Escape Rooms
Escape Games im Unterricht
Edubreakout Schlamp

Beispiele mit Padlet

BreakoutEDU Harry Potter

Breakout: Coronavirus
Ostern

aufgezeichnete Fortbildungen


Websites

Escape Rooms im Unterricht
EscapeRoom Rätselideen
https://escaperoomspiele.com/escape-room-raetsel-typen-und-ideen/
BreakoutEduHandout 2020

Buchempfehlungen

Auf Grund der Übersichtlichkeit wurde hier mit Amazon gearbeitet. Die Büchern können selbstverständlich sehr gerne auf jeder anderen Plattform oder beim Buchhändler des Vertrauens erworben werden.

Spielerisch wiederholen – deck.toys im Geschichtsunterricht

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom, Geschichte, Neuzeit, Wiederholung

Lernen und Abenteuer gleichzeitig? Was beim ersten Hören eventuell nicht ganz zusammenpassend zu klingen scheint, wird durch die Seite Deck.Toys möglich. Bei dieser Plattform können Lehrer*Innen in Form von verschiedenen Aufgaben einen „Abenteuerpfad“ erstellen und diesen mit allerlei verschiedenen Aufgaben füllen. Von Kreuzworträtseln über Sortieraufgaben bis hin zu kleinen Labyrinthen sind alle „Klassiker“ dabei. Wie in einem Videospiel (Super Mario lässt grüßen) spielen sich die Schüler*Innen von Aufgabe zu Aufgabe. Nur bei der vollständigen Bearbeitung einer Aufgabe können sie zur nächsten Aufgaben weiterziehen. Nebenbei sammeln Sie je nach Schnelligkeit und Gründlichkeit Punkte, die am Ende in einer Art „Ranking“ aufzeigen, wie erfolgreich sie diesen Pfad bespielt haben.

Deck.Toys bietet durch seinen Ansatz vielfältige Möglichkeiten, in verschiedenen Phasen des Unterrichts integriert werden zu können. Im Folgenden möchte ich ein kurzes Beispiel vorstellen, welches ich im Geschichtsunterricht genutzt habe. Thema war der Imperialismus mit Schwerpunkt auf der indischen Herrschaft in Großbritannien. Ziel der Stunde war es, die bisher gelernten Inhalte zu wiederholen und am Ende zu der Frage zu kommen, ob die britische Kolonialherrschaft für die Menschen in Indien ein Fluch oder ein Segen war. Die ganze App findet ihr zum selber spielen hier.

Die App zur Wiederholung der Einheit „Britische Kolonialherrschaft in Indien“

Bei dieser App werden in den einzelnen Schritten die jeweiligen Stationen der Etablierung der britischen Kolonialherrschaft in Indien abgefragt. Die Schüler*Innen wiederholen spielerisch den bereits erlernten Stoff: Wann entstanden die britischen Kolonien? Wo entstanden Sie? Was waren die Gründe für ihr Aufkommen? Und welche Folgen hatte die britische Kolonialherrschaft? Der vorletzte Punkte leitet dann auf ein für den Geschichtsunterricht typisches Unterrichtsprinzip hin: Die Multiperspektivität. Hier werden die zwei für diese Thematik zentralen Perspektiven einander gegenüber gestellt. Der Schüler/Die Schülerin kann sich dabei auch aussuchen, mit welcher Perspektive er/sie sich auseinandersetzen will. Hierbei findet sich gleich auch eine Form der Differenzierung: Leistungsstarke Schüler*Innen können sich an beiden Perspektiven versuchen.

Erfahrungen aus dem Unterricht

Ich habe diese Stunde innerhalb meines Geschichtsoberstufenkurses (11. Klasse) durchgeführt. Die Schüler*Innen erhielten die Aufgabe, diese App durchzuspielen und dabei die folgenden 5 Fragen zu beantworten:

A) Wo besaßen die Briten überall Kolonien?
B) Was war der zentrale Grund für das aufkommende Streben nach
Kolonien?
C) Welche Ressourcen / Rohstoffe erhielten die Briten aus Indien?
D) Welche Folgen hatte die britische Herrschaft in Indien?
E) Welche Perspektiven über die britische Herrschaft in Indien gibt es?

Geplanter Ablauf war eine Einführung (5 Min), die Spielzeit (25 Min), das Besprechen (20 Min) und eine Vertiefung bezüglich der Frage nach „Fluch oder Segen?“ (10 Min). Dieser Zeitrahmen wurde beim Durchführen auch soweit eingehalten. Die Schüler*Innen konnten sich schnell mit der Technik vertraut machen und dementsprechend waren nach den 25 Minuten des Ausprobierens auch so gut wie alle Schüler*Innen am Ende angekommen und hatten ausführliche Ergebnisse, die dann gesammelt werden konnten. Dabei war zu verfolgen, dass das Spielen und das Beantworten der oben genannten Aufgaben gut einher ging und nach jeder gespielten Aufgabe auch entsprechende Notizen gemacht wurden. So konnte am Ende nach der Sicherung der Wiederholung auch eine breite Diskussion über die Leitfrage „Fluch oder Segen?“ geführt werden.

Die Schüler*Innen meldeten als Feedback, dass ihnen diese neue Methode Spass gemacht hat und sie diese Art des Wiederholens als sehr erfrischend wahrgenommen haben. Gerade für sonst eher lernschwächere Schüler*Innen stellte sich diese spielerische Methode als lernfördernd heraus, was sich anhand der höheren Beteiligung zeigte. Somit zeigt sich, dass Deck.Toys eine spannende Alternative zum Üben und Wiederholen von Unterrichtsinhalten darstellen kann.

Dieser Blogpost ist ein Gastbeitrag von Björn Hennig [Website, Twitter].

Workshop

Um möglichst ausführlich auf all eure Fragen eingehen zu können und um euch die Anwendung noch genauer und detaillierter, insbesondere in der praktischen Umsetzung, vorstellen zu können, findet am 09.06.2021 um 19Uhr ein etwa eineinhalbstündigerkostenloser Workshop über die Erstellung eines Spieles mit deck.toys statt. Hier gelangt ihr zu Anmeldung. Zudem könnt ihr bereits in unseren Tutorials erste Eindrücke der Veranstaltung gewinnen.

EduBreakout mit deck.Toys

Apps/Programme, eduBreakout, escaperoom, Geschichte

EscapeRooms liegen schon seit einigen Jahren voll im Trend und haben als eduBreakout auch den Weg in den Unterricht gefunden. Im heutigen Blogpost möchte euch die Anwendung deck.Toys kurz vorstellen, während am in diesem Post Björn Hennig in Form eines Gastbeitrags ein Beispiel aus dem Geschichtsunterricht näher beleuchten wird. Zudem bieten wir beide speziell zu diesem Tool am 09.06.2021 einen Workshop an.

Was ist desk.Toys?

Deck.Toys ist ein kostenloses Tool, mit dessen Hilfe es möglich ist, Rätselspiele zu erstellen. Zu einem Beispiel geht es hier. Das Passwort für die zweite Aufgabe lautet Romulus. Hierbei erhalten die SchülerInnen eine Karte, welche sich gemäß einer vorgegebene Reihenfolge abarbeiten müssen. Es ist zudem möglich, Zusatzaufgaben zu integrieren und Weggabelungen einzubauen. Grün erscheinen auf dem Spielfeld die Pfade, welche bereits bestritten wurde, rot die noch ausstehenden. Genauso verhält es sich mit den Aufgaben. Hier symbolisiert der grüne Hacken eine bereits gelöste Aufgabe. Das Abschließen der Lektion ist hierbei erst nach dem Bearbeiten aller Aufgaben möglich. Hierbei können einzelne Aufgaben mit einem Schloss versehen werden, welches mit einem Code oder einem speziellen Schlüssel geöffnet werden kann. Diese Funktion bietet sich insbesondere bei der Integration von externen Aufgaben, wie zum Beispiel LearningApps an, um die Durchführung dieser Garantieren zu können.

Die Aufgabenformate der Anwendung

Wie bereits erwähnt, bietet die Anwendung eine Vielzahl an Aufgabenformaten. Direkt von der Anwendung selbst werden kleine Mini-Games wie ein Labyrinth gestellt, aber auch Sortier- und Zuordnungsaufgaben.

Zudem ist es möglich, Aufgaben zu einem Video- und Text beizufügen und somit das Verständnis dessen zu kontrollieren. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Aufgabe offen gestellt zu lassen oder die Antwort in Form eines Bildes einzufordern. Da die SchülerInnen sich anhand eines Spitznamens identifizieren müssen, ist eine Kontrolle der Aufgaben möglich. Bei diesen beiden Funktion kann die Aufgabe nur abgeschlossen werden, wenn die kleinen integrierten Spiele korrekt gelöst wurden.

Die Erstellung

Beim Erstellen der Anwendung erhält man ein Dashboard, mit welchem man sein eigenes Spielbrett in jeglicher Hinsicht modifizieren und zusammenstellen kann. Aufgrund der unzähligen Möglichkeiten an Tools braucht es anfangs seine Zeit, um sich zurechtzufinden. Aus diesem Grund bieten wir auch die Möglichkeit eines Workshops an, um mit euch gemeinsam nach einer theoretischen Einführung in der Praxis ein kleines Spiel zu erstellen.

Tutorials

Sechs Möglichkeiten zum Generieren von Rätseln

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom

Rätsel sind nicht nur eine Freude für Groß und Klein, sondern bieten auch viele Möglichkeiten für den Einsatz in der Schule wie beispielsweise einem eduBreakout. Heute möchte ich fünf Möglichkeiten zur Erstellung von Rätseln und Puzzles vorstellen.

MAKEAWORDSEARCH.NET

Die Anwendung Make Your Own Word Search ermöglicht die individuelle Gestaltung von Suchrätseln. Hierbei kann nicht nur entschieden werden, ich welche Richtungen nach einem Wort gesucht werden muss, sondern auch die Form des Suchspiels. Zudem werden die zu suchenden Wörter auf dem Rätsel angezeigt, was aber auch abgeschnitten werden kann.

das Erstellen eines Suchspiels
das Suchspiel

Mazebrite.com

Maze Brite ermöglicht die Erstellung eines Wortlabyrinths. Der Clou ist hierbei allerdings, dass Buchstaben in diesen verpackt werden können. Zudem kann das Rätsel mit und ohne Pfeile zur Hilfestellung ausgegeben werden.

Rätsel ohne Hilfestellung
Rätsel mit Hilfestellung
Lösung

mazes.angelika.me

Ebenfalls ein Labyrinth, allerdings ohne Text, dafür aber mit mehr Option zur Modifizierung, kann mit der Anwendung Mazes.Angelika erstellt werden. Hierbei können neben der Farbe auch Form und Radius ausgewählt werden.

Erstellung eines Labyrinths

puzzlemaker.discoveryeducation.com

Diese Anwendung ist ein bisschen der Allrounder unter den Tools, denn die Anwendung Puzzlemaker ermöglicht die Generierung einer großen Vielzahl von Puzzles und Rätseln.

Möglichkeiten der Generierung von Rätseln

Make Print Play

Die Anwendung ermöglicht es Wortsuchspiele und Scrambles zu generieren und sie anschließend als PDF herunterzuladen. Da es sich herbei um eine englischsprachige Anwendung handelt, funktionieren speziell deutsche Buchstaben wie ä und ö etc. nicht.

Peuzeul mit Genil.ly

Ein Peuzeul ist ein kleines Puzzle für die Anwendung Genial.ly. Probiert doch einmal im unterstehenden Beispiel die Schweine zu bewegen 🙂 Eine Anleitung auf französisch mit Vorlagen für die Anwendungen findet sich im unten befindlich Beispiel verlinkt oder kann hier abgerufen werden, während das Youtube-Video auf Englisch ist. Weitere Rätselmöglichkeiten für Genil.ly können zudem diesem Blogpost entnommen werden.

EscapeGame mit Genial.ly

Apps/Programme, eduBreakout, escaperoom, Grammatik, Latein, Wiederholung

Gestern besuchte ich mit großen Augen die Fortbildung zu EscapeGames von Julia Morris. Ich muss gestehen, dass ich während dem zweistündigen Vortrag nicht mehr aus dem Staunen herauskam. So viele neue und tolle Dinge habe ich entdeckt und gelernt. Noch nicht alle neuen Erkenntnisse, aber einige von diesen habe ich in einem kleinen EscapeGame für den Lateinunterricht angewandt. Erstellt habe ich dieses mit der Anwendung Genial.ly und der kostenlosen Version dieser. Nach dem Besuch der Fortbildung (Video unten) hatte ich keine großen Schwierigkeiten mehr im Umgang mit dem Programm und habe etwa 90 Minuten zu Erstellung des kleinen Spiels gebraucht.

Das Game

Der ehrenwerte Bürger Rufus wurde ermordet und die SchülerInnen sollen nun den Mörder dessen enttarnen. Unterstützt werden sie auf ihrer Mission von vier Personen, die ihnen Hinweise zum Mörder geben. Aber ganz freiwillig werden diese nicht preisgegeben, sondern die SchülerInnen müssen zuvor kleine Rätsel lösen, um einen entsprechenden Code (für alle Nicht-LateinerInnen unter dem Game notiert) zum Erhalten der Hinweise zu bekommen. Am Ende des Games müssen sie dann zeigen, wie gut sie aufgepasst haben.

Codes: Puella; Roma; Victoria; Curia

Ein paar Tipps: Wie bin ich vorgegangen?

Mit Hilfe einer Vorlage aus der Kategorie der Präsentationen habe ich nun mein Spiel erstellt. Hierbei habe ich lediglich die vorhandene Vorlage für mich modifiziert. Die Animationen etc. waren in dieser bereits erhalten. Lediglich die Buttons für die folgenden Seiten musste ich einfügen.

Wichtig ist hierbei, dass die verschiedenen Seiten miteinander verlinkt werden und die Navigation auf „Microsite“ umgestellt wird. Sonst besteht hierbei die Gefahr, dass die SchülerInnen das Spiel nicht Spielen, sondern nur die Folien durchgehen.

Verlinken der Seiten
Ausstellen der Navigation

Als Rätsel habe ich vorgefertigte LearningApps genommen und diese für mich modifiziert, sprich mit einem Code nach erfolgreichem Lösen versehen. Diesen Code müssen die SchülerInnen anschließend im Game eingeben, um Hinweise zu erhalten. Hierfür habe ich lediglich die einzelnen Folien mit Passwörtern versehen. Dies gelinkt ganz einfach, indem ihr in der Übersicht der Folien rechts auf die Punkte klickt.

Einfügen von Passwörtern

Links & Webinare

Aufnahme Beginner Webinar Escape Rooms – mit Jennifer Niño
Aufnahme Advanced Webinar Escape Rooms – mit Julia Morris
Präsentation Webinar von Julia Morris (mit Beispielen)
Ausgewählte Tools von s´cape mit englischen Erklärvideos

eduBreakout „Percy Jackson“

Antike, eduBreakout, escaperoom, Geschichte

Die aus der Feder eines Geschichtslehrers stammende Reihe rund um den Halbgott „Percy Jackson“ zeichnet sich seit Jahren durch große Beliebtheit aus.

Hintergründe

Der junge Percy Jackson erfährt, dass er der Sohn des Gottes Poseidon ist. Als Halbgott wird er daraufhin im „Camp Half-Blood“ ausgebildet, einem Trainingslager für Halbgötter. Im weiteren Verlauf der Geschichte muss Percy verschiedene Aufgaben lösen, um eine Verschwörung im Olymp aufzudecken. Dabei muss er u.a. drei magisch grüne Perlen sammeln. Neben der Buchreihe wurde zudem ein Teil der Bücher verfilmt.

Aktuell besteht zudem die Möglichkeit die Bücher als Hörbuch kostenlos auf Spotify (hier) anzuhören.

Die Vorgeschichte

Der Protagonist Percy wird im ersten Band der Reihe beschuldigt, den Herrscherblitz gestohlen zu haben. Zudem hat der Gott Hades die Mutter des Helden in die Unterwelt entführt. Um zu dieser und anschließend wieder aus der Unterwelt zu entkommen, muss der Halbgott drei Perlen in ganz Amerika ausfindig machen, deren Erhalt mit drei mythologischen Figuren bzw. Ereignissen verbunden sind. Hier knüpft der eduBreakout an und der SchülerIn wird auf die Suche nach den drei Perlen geschickt. Am Ende ergibt sich ein Code, durch welchen die Lehrkraft einen Schatz oder eine Überraschung verschlüsseln kann.

Der eduBreakout

In dem eduBreakout lernen die SchülerInnen auf spielerische Weise die Welt der griechischen Mythologie kennen und begeben sich gemeinsam mit Percy Jackson auf eine Entdeckungsreise durch eben diese. Die fachlichen Inhalte sind hierbei angelehnt an die Mythen, welchen Percy Jackson gemeinsam mit seinen zwei Freunden auf der Suche nach den drei Perlen begegnet. So lernen die SchülerInnen beispielsweise etwas über die Schlangenfrau Medusa, die Hydra sowie die Irrfahrten des Odysseus.

eduBreakout – digital

Eine liebe Userin auf Twitter (@tuli_by) hat sich die Mühe gemacht und den eduBreakout mit LearningApps digitalisiert. Vielen lieben Dank!

Material

eduBreakout: Wiederholung Perfektstämme

Arbeitsblätter, eduBreakout, escaperoom, Latein, Spiel, Wiederholung

Der EscapeRoom oder auch eduBreakout, wie er im Schulkontext genannt wird, stellt eine Rätselreise für SchülerInnen im Klassenzimmer dar. Diese müssen verschiedene Rätsel lösen, um am Ende an einen Schatz zu gelangen.

Vor der Durchführung im Unterricht

Für die Durchführung des eduBreaksouts wird neben dem Arbeitsmaterial eine Kiste benötigt, welche mit drei Zahlenschlössern a drei Nummern verschlossen ist. In dieser befinden sich kleine Schokotaler oder eine andere Überraschung für die SchülerInnen als Belohnung für die korrekte Lösung der Aufgaben. Selbstverständlich ist es auch möglich, am Ende nur die Codes der SchülerInnen zu vergleichen und beispielsweise für diesen Tag die Hausaufgaben zu erlassen.

Die Durchführung

Die SchülerInnen bearbeiten selbstständig die auf den Arbeitsblättern gestellten Aufgaben und wiederholen so spielerisch die Perfektstämme der Verben. Die Lehrkraft fungiert hierbei als Ansprechpartner bei Problemen in der Aufgabenstellung oder dem Lösen der einzelnen Aufgaben.

Mit jeder richtig gelösten Aufgabe erhalten die SchülerInnen einen dreistelligen Code, den sie auf dem Übersichtsblatt mit den Schatzkisten festhalten können und am Ende zum öffnen er Truhe in die jeweiligen Schlösser eingeben können.

Material

Mal-den-Code.de

Apps/Programme, digital, eduBreakout, escaperoom, Methode, Methodik

Durch mein wachsendes Interesse an einem eigenen eduBreakout lernte ich die Anwendung Mal-den-Code.de (hier) kennen. Wie es schon im Titel der Anwendung anklingt, generiert diese einen QR-Code zum Ausmalen und anschließendem Einscannen.

Erstellen eines QR-Codes

Hierzu muss lediglich auf der Website das Ziel des Codes eingegeben werden und schon geniert diese automatisch einen QR-Code. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, die Schwierigkeit des Ausmalbilds festzulegen und weitere Modifizierungen vorzunehmen.

das Erstellen eines QR-Codes

Man erhält nun einmal den Code zum Ausmalen und einmal als Lösungsplatz. Es ist ratsam dieses aufzuheben, falls die SchülerInnen sich einmal vermalen und nicht zur Lösung der Aufgabe gelangen können.

Beispiel Code
Lösung des Beispiels

Einsatz im Unterricht

Die Anwendung kann, wie bereits anfangs erläutert, bei einem eduBreakout, aber auch einem EscapeRoom oder einer anderen Form von Rätseln im Unterricht eingesetzt werden.

Der AcI [ETR Latein – Teil 4]

escaperoom, Latein, Wiederholung

Der heutige Teil des „Escape Rooms“ behandelt den AcI. Aufgeteilt ist die Einheit in eine Wiederholung der Wörter, welche mit AcI stehen und einer kleinen Übung zur Übersetzung. Diese Übung ist bewusst sehr einfach gestellt, da die SchülerInnen exakt die geförderte Lösung eingeben müssen, um am Ende eine positive Korrektur zu erhalten. Geeignete Sätze, die vom Vokabular so simpel gestrickt sind, dass jeder auf die selbe Lösung kommt, sind nicht sehr einfach zu finden.

Das Material wird wie gewohnt digital (hier geht es zu den Aufgaben) und analog angeboten. Das Lösungswort für diesen Teil des „Escape Rooms“ lautet filum.

Angabe zu den Bildern

Feedback-Bogen, Gesamtdatei und Zeit ein Fazit zu ziehen [ETR Geschichte – Teil 5]

escaperoom, Geschichte

Als in mir vor etwa fünf Wochen die Idee aufkam, einen „Escape Room“ zu schreiben, hätte ich persönlich nicht geglaubt, dass dies so viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Für mich war es der erste komplett selbsterstellte digitale Lernzirkel für das Fach Geschichte. In Latein dagegen hatte ich bereits etwas mehr Erfahrung. Eine Schwierigkeit bestand für mich insbesondere bei der Erstellung der digitalen Aufgaben, welche in ihren Möglichkeiten begrenzt sind und ich nicht so kompetenzorientiert und zielgerichtet arbeiten konnte wie ich mir das an manchen Stellen vorgestellt hätte. Positiv überrascht war ich dagegen wie schnell die Aufgaben in die jeweiligen Apps online eingepflegt und wie einfach diese zu bedienen waren.

Zugleich haben ich im Laufe des Erstellungsprozesses für mich gelernt, welche digitalen Anwendungen sich besonders gut für die Wiedergabe von Lerninhalten eignen und auf diesem Gebiet jede Menge neue Erfahrung gewonnen. Insgesamt kann ich den Prozess der letzten Wochen als eine persönliche Weiterentwicklung bezeichnen, die mir sehr viel Spaß und Freude, aber auch einige nachdenkliche Momente bereitet hat.

Ich würde mich darüber hinaus sehr freuen, wenn der ein oder andere mir ebenfalls ein Feedback, wie es von den SchülerInnen auf ihrem letzten Aufgabenblatt gefordert ist, da lassen würde und ein reger Austausch für weitere Projekte dieser Art unter diesem Beitrag stattfinden kann. Mich hat es sehr gefreut, wie viele den Prozess dieses „Escape Rooms“ verfolgt haben und dies aktuell noch tun. Vielen lieben Dank!

Der Feedback-Bogen

Anbei nun die kompletten Materialien der Einheit in einem Paket. Ich habe mich für die Erstellung eines sehr klassischen und sehr kurzen Feedbacks mit offenen Fragen entschieden, um ein möglichst genaues Feedback von den SchülerInnen zu erhalten, welches bei geschlossenen Fragen nicht immer möglich ist. Die Kürze dagegen findet ihren Ursprung in meinen eigenen Erfahrungen, dass das Ausfüllen eines Bogens im Rahmen einer Evaluation nicht unbedingt präzisier wird, je ausführlicher er gestaltet ist.

Freiwillige Bildangaben: Haederbild von falco auf Pixabay; Paul von GraphicMama-team auf Pixabay