„App in die Geschichte“

Apps/Programme, digital, Geschichte, Gruppenarbeit, Quiz

Seit 2013 arbeitet die Freie Universität in Kooperation mit namenhaften Partnern an der „App in die Geschichte“. Mit dieser Anwendung haben SchülerInnen die Möglichkeit, ihre eigene Stadtgeschichte zu entdecken und mithilfe von Tools zu visualisieren. Dies ist sowohl in Einzel-, als auch in analoger oder digitaler Gruppenarbeit möglich. Hierfür ist eine Anmeldung der SchülerInnen notwendig, allerdings ohne der Abfrage einer Mailadresse.

In einem kurzen Clip stellt das Team um Dr. Müller seine Anwendung kurz vor:

Neben verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sticht insbesondere die Erstellung eines Zeitstrahls ins Auge. Für das hier angefügte Beispiel wurde ein Zeitstrahl zu den Luftangriffen Berlins gefördert.

Über die Suchmaske haben die SchülerInnen die Möglichkeiten im Archiv der Anwendung nach geeigneten Bildern für die Erstellung des Zeitstrahles zu suchen, welche urheberrechtlich unproblematisch sind.

Die gefundenen Ergebnisse können mit wenigen Klicks dem Zeitstrahl hinzugefügt werden.

Anschließend können diesem noch persönliche Bilder und Ereignisse eingepflegt werden. Dies erfolgt über die Bearbeitung des Zeitstrahls und wird automatisch vom Programm zu den Bildern aus dem Archiv eingepflegt. Aktuell sind im Archiv insbesondere Bilder zu großen Städten oder Ereignissen nach aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu finden. Durch die Möglichkeit, auch eigene Bilder hochzuladen, wird dieser Nachteil etwas gelindert und bietet zudem die Möglichkeit, mit der Klasse einmal ins Stadtarchiv zu gehen und nach eigenen Bildern und Quellen zu suchen.

Neben dem Zeitstrahl bietet die Anwendung auch die Möglichkeit verschiedener Tagging Games an, wie zum Beispiel die Durchführung ein Tabu-Spiels.

Hierbei geht der Weg über die Erklärung eines historischen Begriffs über ein Bild dessen. Somit wird der Erklärende in doppelter Hinsicht gefordert, da er nicht nur das Ereignis erklären, sondern auch korrekt einordnen muss.

Die Anwendung bietet somit eine große Bandbreite der Möglichkeit zur Förderung von Kompetenzen. Zudem schafft sie die Grundlage zur Erforschung der eignen Stadtgeschichte, welche sich insbesondere als Projekt im Unterricht anbietet und den SchülerInnen einen anderen Zugang zu Geschichte im Vergleich zum klassischen Unterricht aufzeigt.

Weitere Informationen

Link zur Anwendung: https://app-in-die-geschichte.de

Computerspiele im Unterricht [Material- und Literatursammlung]

Apps/Programme, Computerspiel, Geschichte

Nach der Vorstellung eines YouTube-Kanals auf diesem Blog (hier), welcher sich mit Videos im Geschichtsunterricht befasst, erhielt ich als Reaktion auf meine Blogpost viele weitere Tipps und Anregungen zu Computerspielen im Unterricht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Webisten & digitale Literaturangebote

Monographien

YouTube

Spieletipps

Facebook-Gruppe

Memes im Unterricht – Einsetzen & Erstellen

Geschichte, Latein, Methode, Methodik, Vokabeln, Wiederholung

Gestern veröffentlichte ich auf meinen Social Media Kanälen einen Post mit folgenden Meme und dessen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

Quelle: Instagram/lateinonde

Memes bieten eine gute Möglichkeit zur Integration in den Unterricht, sei es durch die Verwendung von bereits erstellen Memes oder der Erstellung neuer, eigener Memes.

Einsatz von Memes im Unterricht

Für den Einsatz und die Zielsetzung von Memes im Unterricht gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Beispielsweise können diese zur Einführung in ein neues Thema oder am Beginn einer neuen Stunde zur Wiederholung herangezogen werden. Die lustigen Memes besitzen in ihrer Aufmachung ein großes Potenzial zur Schaffung von Irritationen und bilden somit eine gute Grundlage für eine anschließende Diskussion im Plenum.

Auch eine kritische Betrachtung dieser darf nicht vernachlässigt werden, denn sie bilden nicht immer historische korrekte Gegebenheiten ab.

Erstellung von Memes im Unterricht

Eine besondere Herausforderung, aber auch einen besonderen Anreiz für die SchülerInnen bietet die Erstellung von eigenen Memes. Denn hierbei können diese nicht nur ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sondern müssen bei der Erstellung der lustigen Bildchen auch Beweisen, dass sie das vorgegebene Thema in all seinen Facetten verstanden haben. Denn ohne ein tiefgründiges Verständnis dessen ist es nicht möglich, eine treffende historische und ironische Note dessen zu treffen.

Die Erstellung von eigenen Memes im Unterricht kann mit verschiedenen Zielen verfolgt werden.

  • Wiederholung eines bereits behandelten Themas.
  • Vorstellung eines in der Gruppe erarbeiteten Themas mit Hilfe eines Memes im Plenum der Klasse.
  • Erstellung von Lernhilfen bei schwierigen Themen oder Vokabeln.
  • Verfassung einer Meme-Geschichte zu einem historischen Thema oder einer klassischen Lektüre (z.B. eine Metamorphose des Ovids.

Für die Erstellung von Memes bietet das Internet eine Reihe kostenloser Programme an, bei welchen keine Anmeldung von Seiten der SchülerInnen notwendig ist. Im folgenden wurden einige Beispiele hierfür aufgelistet:

Neben diesen Anbieter gibt es auch noch eine Reihe von Apps für Tablet und Smartphone, bei welchen aber in der Regel eine Registrierung notwenig ist.

Weiterführende Website & Anregungen

Kartenspiel „früher oder später“

Geschichte, Spiel, Neuzeit

Der preisgekrönte Spiele-Erfinder Bernhard Weber entwickelte für die „Bundeszentrale für politische Bildung“ ein historisches Kartenspiel, welches in zwei Versionen gespielt werden kann.

Das Spiel

Das Spiel kann über die Website der bpb (hier) entweder kostenlos als PDF heruntergeladen oder für einen Unkostenbeitrag von 1,50€ als Kartenspiel bestellt werden. Die analoge Version des Kartenspiels wird in einer schützenden Box geliefert und die Karten wurden aus stabilem Papier gefertigt, welches gut in der Hand liegt.

Die gelieferten Karten stellen 60 Jahre deutsche Geschichte dar, wobei jeweils eine Karte ein Jahr widerspiegelt.

Gemeinsam mit dem Spiel werden auch zwei Anleitung zur Durchführung dessen mitgeliefert. Beide Versionen sind mit jeweils 2-5 Spielern spielbar und basieren auf der Chronologie der auf den Karten aufgeführten Ereignisse.

Alternative Einsatzmöglichkeiten

Neben dem Einsatz als Kartenspiel im Unterricht können die Karten aufgrund ihrer kurzen und prägnanten Beschreibung der Ereignisse ebenso zur Wiederholung oder zur Verteilung von Rechercheaufgaben eingesetzt werden. Hierzu können ausgewählte Karten jeweils an Kleingruppen oder Einzelpersonen verteilt werden, welche das darauf beschriebene Ereignis anschließend im Plenum kurz unter Berücksichtigung der wesentliche Merkmale dessen und weitere Ereignisse des jeweiligen Jahres vorstellen.

Geschichte in Videospielen [YouTube – Tipp]

Computerspiel, digital, Geschichte, Methode, Methodik

Vor einiger Zeit habe ich einen Post zu „Historisches Lernen mit Computerspielen [„Assassin`s Creed Odyssey“]“ veröffentlicht und mich seitdem ausführlicher mit diesem Thema befasst. Während meiner Recherchen bin ich auf den YouTube-Kanel „Armidas“ des Historikers Adrian gestoßen, welcher in Form von Q&A – Formaten, aber auch in GamePlays die historischen Inhalte von Videospielen erläutert.

Die Person hinter dem Kanal

Hinter „Armidas“ steht der junge Historiker (Geschichte, Kunstgeschichte & klassische Archäologie) Adrian, welcher sowohl Fertigkeiten aus der Museumspädagogik als auch Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Berater von namenhaften Computerspieleherstellern in seinen Kanal einbringt. In einem kurzen Trailer hat er sich selbst auf YouTube ausführlicher vorgestellt.

Der Kanal

Armidas“ zeichnet sich insbesondere durch seine große Anzahl an historisch kommentierten GamePlays aus. Dies bedeutet, dass Adrian Szenen seinen Videos hinzufügt, welche ihn dabei zeigen, wie er gerade das vorgestellte Spiel spielt und welche die im Video erläuterten Inhalte wiedergeben. Die Reihe „Historiker kommentiert …“ deckt dabei ein großes Spektrum an Videospielen ab, unter anderem auch sehr populäre Games und das im Herbst erscheinende „Assassins´s Crew Valhalla“.

Mir gefällt an diesem Kanal besonders, dass die Computerspiele sowohl historisch fundiert aufgearbeitet werden als auch, dass mir dadurch, ohne das Spiel selbst zu spielen, ein sehr guter Einblick in die Welt des jeweiligen Games gegeben wird, welches ich anschließend im Unterricht an geeigneter Stelle einsetzen kann. Insbesondere die kurzen Trailer der Spiele eignen sich sehr gut zur Erarbeitung und anschließenden Diskussion im Unterrichtsgeschehen.

conexio.spqr – Römer unter sich

Antike, Geschichte, Latein

Was wäre, wenn die römischen Götter, aber auch die Römer selbst soziale Netzwerke gehabt hätten? Wie würden sich diese auf Social Media präsentieren? Als kleine Kreativaufgabe und zum besseren Kennenlernen der römischen Gottheiten, aber auch der Römer selbst, habe ich das Netzwerk „conexio.spqr“ ins Leben gerufen.

Die SchülerInnen erstellen hierbei je einen Steckbrief zu einem Gott oder alternativ auch zu einer antiken Persönlichkeit und präsentieren ihr Ergebnis anschließend der Klasse. Während der Erstellung des Profiles findet eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Gottheit statt, welche die wichtigsten Eigenschaften und Merkmale dieser miteinander verbindet.

Das Material wird sowohl für den Latein- als auch für den Geschichtsunterricht zur Verfügung gestellt.

Material

das Tagebuch der Anne Frank mal anders

2.Weltkrieg, Geschichte, Textquelle

Das Tagebuch der Anne Frank gilt nicht nur als Literaturklassiker, sondern ist zudem fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts.

Das heutige Arbeitsblatt befasst sich mit Auszügen aus dem Tagebuch der jungen Autorin, welche kostenfrei auf der Website des Fischer Verlages heruntergeladen werden können. In Form eines Chatprotokolls findet die Auseinandersetzung mit dem historischen Thema auf Seiten der SchülerInnen statt. Diese konzipieren einen Dialog zwischen Anne Frank und ihrer besten Freundin Jacqueline. Als Grundlage dienen hierbei die Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank, an welchen sich die SchülerInnen bei der Erarbeitung der Aufgabenstellung orientieren.

Materialvorschau

Die Chatpartnerin des Dialogs, Jacqueline van Maarsen, war eine der engsten Freundinnen von Anne Frank und überlebte im Vergleich zu dieser den Holocaust. Als eine der Protagonistinnen des berühmten Tagebuchs publizierte sie in den letzten Jahren einige Bücher über das Leben Anne Franks . Von dem Versteck ihrer Freundin in Amsterdam wusste diese nichts und glaubte, dass die Familie in die Schweiz geflohen war. Anne Vater war es, der ihr nach dem Ende des Krieges die Nachricht über den Tod seiner Tochter überbrachte.

Material

Auszug Tagebuch aus dem Fischer Verlag

Sachquellen im Geschichtsunterricht

Geschichte, Methode, Methodik, Sachquelle

In einer meiner ersten Veranstaltungen im Studium hieß es, ersteigern Sie sich günstig Geld aus der Weimarer Republik, es könnte Ihnen später im Unterricht noch von Nutzen sein. Ich muss gestehen, dass ich diesen Rat bis heute nicht in die Tat umgesetzt und es das ein oder andere mal schon bereut habe. Ehrlich gesagt ertappe ich mich immer wieder selbst dabei, wie wenig Sachquellen ich den Unterricht mit einbeziehe, obwohl sie so viel Potenzial bieten:

Drei Vorteile von Sachquellen im Unterricht

  1. Sachquellen bestechen durch ihre Materialität und Dreidimensionalität. SchülerInnen können diese anfassen, in die Hand nehmen und in ihrer Beschaffenheit untersuchen. Dadurch entstehen neue Anregungen und Wahrnehmungen in Bezug auf diese, welche zu Irritationen führen oder zum Nachdenken anregen können.
  2. Sachquellen sind in der Regel – im Vergleich zu den Informationstexten des Lehrbuches – authentische Originale und ermöglichen so einen direkten Zugang zur Vergangenheit.
  3. Sachquellen sind Objekte, zu welchen in der Regel keine zusätzlichen Informationen vorhanden sind, sodass die SchülerInnen anregt werden, sich intensiv mit diesen auseinanderzusetzen und eigene Fragestellungen in Hinblick auf diese zu entwicklen und anzuwenden.

Durch den Einbezug von Sachquellen im Unterricht, wird nicht nur eine Abwechslung zur typischen Bild- und Textquelle sowie dem Lehrbuch geschaffen, sondern auch eine Reihe von Kompetenzen der SchülerInnen gefördert, welche im alltäglichen Unterrichtsgeschehen nicht immer im Vordergrund stehen.

Die Beschaffung von Sachquellen

Sachquellen lassen sich auf unterschiedlichen Wegen beschaffen: Zum einen bieten viele Museen die Möglichkeit, einen „Museumskoffer“ auszuleihen, welcher voll gepackt mit Sachquellen oder Duplikaten derer ist. Auf der anderen Seite gibt es die bereits erwähnte Möglichkeit des Ersteigern von Sachquellen auf eBay, aber auch auf Flohmärkten und Haushaltsauflösungen kann man das ein oder andere Schmuckstück finden.

Weiterführende Literatur

Dietmar von Rieken: Sachquellen im Unterricht – sträflich ignoriert und unterschätzt?

digitales Arbeitsblatt „Aufbau der Ständegesellschaft“ + Anleitung [Freeware]

digital, Geschichte, Mittelalter

Wie bereits am Mittwoch angekündigt, steht in diesem Post das Erstellen von Textfeldern unter Zuhilfenahme einer Freeware im Mittelpunkt. Aufgrund der Kompatibilität mit meiner Vorlage habe ich das Programm „Libre Office“ gewählt. Die Anwendung gestaltet sich mit dieser Anwendung deutlich angenehmer als mit der kostenpflichtigen Software „Adobe Pro“. Herausgekommen ist in der Kombination mit „PowerPoint“ ein Arbeitsblatt zur „Ständegesellschaft im Mittelalter“, welches bequem verschickt und am PC oder Tablet ausgefüllt werden kann.

Vorteile des digitalen Arbeitsblattes

Anleitung

Im ersten Schritt zur Erstellung von Textfeldern ist es nötig, den für das Erstellen der Felder benötigten Befehl in der Toolbar zu verankern. Hierzu sind die Schritte View – Toolbar – Form Navigation nötig. Der Haeder „View“ befindet sich auf der linken Seite am oberen Rand der Anwendung.

Auswahl des Befehls

Nach der Verankerung des Befehls werden im nächsten Schritt bereits die einzelnen Textfelder erstellt. Die hierzu benötigten Tools befinden sich an der linken Seite des unteren Bildschirms. Bevor mit dem Erstellen der Felder begonnen werden kann, ist es wichtig, dass der Befehl „Design Mode“ aktiviert ist. Im nächsten Schritt wird nun der Befehl für das Erstellen von Textfeldern „Text Box“ aktiviert sowie das individuelle Platzieren der einzelnen Boxen vorgenommen.

Einfügen der Textfelder

Am Ende der Bearbeitungsphase gilt es nun das Dokument in eine PDF zu exportieren. Hierzu ist die Kombination File – Export As – Export Directly as PDF notwendig.

Speicherung des Arbeitsblattes als PDF

Nun kann das fertige Arbeitsblatt am Computer ausgefüllt und bearbeitet werden.

Material

Der Beginn des 1. Weltkriegs – PDF mit Dropdown-Menü [AB+Anleitung: Adobe Pro + Libre/Open office]

digital, Erster Weltkrieg, Geschichte

Diese Woche steht weiterhin ganz unter dem Motto der Digitalität. Während im Post am Freitag die „Adobe Pro“ Alternative „Libre Office“ im Mittelpunkt steht, wird heute eine Idee, welche unter einem meiner letzten Tweets zum digitalen Arbeitsblatt aufkam, aufgegriffen – der Zeitstrahl.

Das entstandene Arbeitsblatt kann individuell im Unterricht als Ergänzung zum Lehrbuch, Heimaufgabe, Wiederholung etc. eingesetzt werden. Aus diesem Grund habe ich auf eine finale Aufgabenstellung verzichtet und das Arbeitsblatt zusätzlich als analoge Version zum Download bereit gestellt.

Anleitung „Adobe Pro“

Das Arbeitsblatt an sich wurde diesmal komplett mit Hilfe einer Vorlage aus PowerPoint erstellt.

Anschließend wurde dieses als PDF abgespeichert und mit Adobe Pro geöffnet. Über das Tool „Formular vorbereiten“ und dem anschließenden Befehl „Drohdown-Liste hinzufügen“ wurden die einzelnen Kästen erstellt.

Über die Eigenschaften folgt anschließend die Eingabe der verschiedenen Auswahlmöglichkeiten.

Am Ende des Erstellungsprozess wurden die verschiedenen Textfelder – wie bereits beim letzten Arbeitsblatt erläutert – eingefügt. Nach dem Speichern der PDF besteht nun für den Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Ereignisse des „Ersten Weltkrieges“ gemäß ihrer Chronologie zu ordnen.

Anleitung „LibreOffice & Open Office“

Als kostenlose Alternative stehen die Anwendungen „LibreOffice“ und „OpfenOffice“ zur Verfügung. „Microsoft Word“ kann dies leider nicht. Im nachfolgenden Video findet eine sehr detaillierte und einfache Erklärung für die Erstellung des gezeigten Elementes in „LibreOffice“ oder „OpenOffice“ statt. Als Vorlage für das Arbeitsblatt kann wiederum die bereits erstellte Vorlage genutzt werden, allerdings diesmal nicht in einem PDF-Format, sondern in einem mit der Anwendung kompatiblem Format. Zur Erstellung von Textfelder mit den eben erläuterten Anwendungen folgt zudem am Freitag ein separater Post.

Um die im Video gezeigten Steuerungselemente nutzen zu können, bedarf es die Ausführung der Befehle Ansicht – Symbolleisten – Formular-Steuerelemente. Die Reihenfolge der Befehle ist für beide Anwendungen dieselbe. Ich persönlich empfinde die Anwendung mit „OpenOffice“ als angenehmer, aber das ist in meinen Augen lediglich ein persönliches Empfinden.

Der folgende Clip erläutert nun Schritt für Schritt die weiteren Anwendungen. Nach dem Erstellen des Arbeitsblattes muss das Dokument anschließend als PDF exportiert werden, um die Anwendungen nutzen zu können.

Fazit

Im direkten Vergleich beider Anwendungen empfinde ich die Handhabung von Adobe Pro als wesentlich angenehmer und auch schneller. Allerdings für den satten Preis von etwa 20 Euro ist die Anwendung in meinen Augen lediglich für die Erstellung von Arbeitsblättern zu teuer. Die Freeware-Programme bieten eine hervorragende Alternative zu Adobe Pro an, bei welcher man keine großen Abstriche machen muss.

Material