Harry Potter und der Zauber der Namen

Jugendmedien, Latein, Vertretung

Die Autorin der Reihe um den Heldin Harry Potter ist selbst klassische Philologin und so bietet sich die Reihe aufgrund ihrer Bezüge zur lateinische Sprache immer wieder für die verschiedensten Phasen des Unterricht an. Im Rahmen einer kurzen Auflockerung für den Fundus möglicher Aufgabenstellungen in Vertretungsstunden des Faches „Latein“ ist hierbei eine kleine Einheit zu den lateinischen und mythologischen Ursprüngen der Namen der verschiedensten Charaktere der Reihe entstanden. Die SchülerInnen stellen hierbei einen Bezug zur Antike her und schulen neben ihrem Wortschatz zudem die Fähigkeit, Inhalte zu verknüpfen und zu übertragen.

Für die Verwendung des Materials in Vertretungsstunden wurden zudem auch englische und französische Ableitung mit in das Arbeitsblatt aufgenommen.

Material

[Epikureismus] Duce Mē – König der Löwen im Lateinunterricht

Grammatik, Latein

Der Löwe Scar, Protagonist des Disneyfilms „König der Löwen“ zählt wohl zu den bekanntesten Bösewichten der Tierwelt. Stefano Vittori hat den Feind des Löwenjungen Simba nun auch im Lateinischen zum Leben erweckt.

Auf Basis dieser Übersetzung ist ein Arbeitsblatt entstanden, welches nicht nur den Inhalt und die grammatikalischen Phänomene des Liedes thematisiert, sondern sich zugleich mit dem Bild des optimus princeps sowie dem Epikureismus auseinandersetzt. Die Lehre des griechischen Philosophen wird hierbei in Bezug zur Charakteristik des Scar gesetzt und miteinander verglichen. Es ist aber auch möglich, je nach Stand und Jahrgangsstufe, diesen Part des Arbeitsblattes wegzulassen und sich ganz auf den Inhalt und des Bildes eines optimus princeps zu fokussieren.

Je nach Lernstand der Klasse und deren Wissen über den Film und dessen Inhalt empfiehlt es sich zudem die deutsche Übersetzung mit an die Hand zu geben, damit es den SchülerInnen möglich ist, den Inhalt des Textes genau erfassen zu können.

Material

Bella Stellaria – Star Wars im Lateinunterricht

Film, Latein

Die Star Wars – Sage gehört mit zu den bekanntesten Filmreihen der letzten Jahren. Durch Legonium hat der vierte Teil der Reihe auch Einzug in die lateinische Sprache gehalten.

Auf Basis von Bella Stellaria entstand ein Arbeitsblatt für den Unterricht, welches die SchülerInnen bei der Lektüre der Story begleitet. Ergänzend hierzu entstand im #twlzlatein noch eine Reihe passender grammatikalischer Übungen (hier) zum vierten Teil der Saga.

Star Wars im Unterricht

Die Einheit zeigt, dass das Fach Latein auch Einzug in die moderne Literatur halten kann. Zudem werden SchülerInnen angesprochen, die oftmals Probleme mit den antiken Texten haben. Zudem wird durch den bekannten Stoff die Motivation der SchülerInnen gefördert. Auch können oftmals schwächere SchülerInnen Anmerkungen zu der Filmereihe machen, die sich im Unterricht sonst nicht oft melden und so ein Erfolgserlebnis verbuchen.

Material

Mini-Games mit wisc-online

Apps/Programme, digital, Grammatik, Latein, Spiel

Nachdem ich bereits in der Vergangenheit die Anwendung Wordwall vorgestellt habe, erfolgt heute mit wisc-online eine zweite Plattform, welche das Erstellen von Mini-Games ermöglicht. Für eine kleine Wiederholung im Lateinunterricht habe ich hierbei die einzelnen Games mit wisc-online erstellt und anschließend in Genially zu einem interaktiven Bild zusammengefügt.

Ähnlich wie Wordwall können hier fachliche Inhalte spielerisch aufbereitet werden. Zudem werden die SchülerInnen für einen Highscore motiviert. Gelungen finde ich bei dieser Anwendung zudem, dass man viele Spiele im Partner- oder Gruppenmodus spielen kann und somit reale Spielebedingungen schaffen kann.

Die Anwendung

Wisc-online bietet eine breite Auswahl an Mini-Games, welches alle mithilfe von Eingabefeldern erstellt werden können.

Auswahl an Mini-Games

Wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist, muss man als NutzerIn wirklich nur die einzelnen Felder ausfüllen und die Anwendung geniert automatisch das gewünschte Spiel. Insofern man beispielsweise eine schon erstellte Übung oder Abfrage als Game umsetzen möchte, dauert dies keine 10 Minuten mit der Anwendung.

Erstellung der Games

Ein paar Beispiel…

Bingo

Dieses Spiel funktioniert nach den klassischen Regeln des Spieles. Die SchülerInnen müssen hierbei unter Beantwortung der Fragen und innerhalb von 30 Sekunden ein Bingo bilden. Bei dieser Anwendung ist es zudem neben dem Solo-Modus auch möglich, das Spiel paar- oder gruppenweise zu spielen.

BeeKeeper

Auch bei dieser Anwendung ist eine Partnerarbeit möglich. Ähnlich wie bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht geht es hierbei darum seine Biene als erster in die Wabe zu bringen. Dies gelingt allerdings nur durch das richtige Beantworten der gestellten Aufgaben.

Have u Herd

Dies ist definitiv die lustigste Anwendung von allen. Hier können die SchülerInnen ihre eigene Band zusammenstellen, indem sie Instrumente auswählen und diese nach einer korrekten Beantwortung der Frage auch erhalten. Aber vorsichtig, bei einer falschen Auswahl kann die Band auch ganz schön schräg klingen.

Lizenz

Die Anwendungen von wisc-online stehen unter einer Attribution-NonCommercial 4.0 International Lizenz.

EscapeGame mit Genial.ly

Apps/Programme, eduBreakout, escaperoom, Grammatik, Latein, Wiederholung

Gestern besuchte ich mit großen Augen die Fortbildung zu EscapeGames von Julia Morris. Ich muss gestehen, dass ich während dem zweistündigen Vortrag nicht mehr aus dem Staunen herauskam. So viele neue und tolle Dinge habe ich entdeckt und gelernt. Noch nicht alle neuen Erkenntnisse, aber einige von diesen habe ich in einem kleinen EscapeGame für den Lateinunterricht angewandt. Erstellt habe ich dieses mit der Anwendung Genial.ly und der kostenlosen Version dieser. Nach dem Besuch der Fortbildung (Video unten) hatte ich keine großen Schwierigkeiten mehr im Umgang mit dem Programm und habe etwa 90 Minuten zu Erstellung des kleinen Spiels gebraucht.

Das Game

Der ehrenwerte Bürger Rufus wurde ermordet und die SchülerInnen sollen nun den Mörder dessen enttarnen. Unterstützt werden sie auf ihrer Mission von vier Personen, die ihnen Hinweise zum Mörder geben. Aber ganz freiwillig werden diese nicht preisgegeben, sondern die SchülerInnen müssen zuvor kleine Rätsel lösen, um einen entsprechenden Code (für alle Nicht-LateinerInnen unter dem Game notiert) zum Erhalten der Hinweise zu bekommen. Am Ende des Games müssen sie dann zeigen, wie gut sie aufgepasst haben.

Codes: Puella; Roma; Victoria; Curia

Ein paar Tipps: Wie bin ich vorgegangen?

Mit Hilfe einer Vorlage aus der Kategorie der Präsentationen habe ich nun mein Spiel erstellt. Hierbei habe ich lediglich die vorhandene Vorlage für mich modifiziert. Die Animationen etc. waren in dieser bereits erhalten. Lediglich die Buttons für die folgenden Seiten musste ich einfügen.

Wichtig ist hierbei, dass die verschiedenen Seiten miteinander verlinkt werden und die Navigation auf „Microsite“ umgestellt wird. Sonst besteht hierbei die Gefahr, dass die SchülerInnen das Spiel nicht Spielen, sondern nur die Folien durchgehen.

Verlinken der Seiten
Ausstellen der Navigation

Als Rätsel habe ich vorgefertigte LearningApps genommen und diese für mich modifiziert, sprich mit einem Code nach erfolgreichem Lösen versehen. Diesen Code müssen die SchülerInnen anschließend im Game eingeben, um Hinweise zu erhalten. Hierfür habe ich lediglich die einzelnen Folien mit Passwörtern versehen. Dies gelinkt ganz einfach, indem ihr in der Übersicht der Folien rechts auf die Punkte klickt.

Einfügen von Passwörtern

Links & Webinare

Aufnahme Beginner Webinar Escape Rooms – mit Jennifer Niño
Aufnahme Advanced Webinar Escape Rooms – mit Julia Morris
Präsentation Webinar von Julia Morris (mit Beispielen)
Ausgewählte Tools von s´cape mit englischen Erklärvideos

Meine liebsten Podcasts für den Latein- und Geschichtsunterricht

Geschichte, Latein, Podcast

Aktuell versuche ich jeden Tag meine 10.000 Schritte voll zumachen und als Ausgleich zur täglichen Arbeit an der frischen Luft spazieren zu gehen. Hierbei höre ich bevorzugt Podcast und möchte euch in diesem Blogbeitrag meine Favoriten vorstellen. Alle Podcast sind kostenlos auf Spotify zu finden. Über den Einsatz von Podcasts im Unterricht habe ich bereits hier einen Beitrag veröffentlicht sowie hier zum Einsatz im Unterricht allgemein.

Was ist Was

Ein Klassiker bei den Podcasts sind für mich mittlerweile die Hörbücher der Buchreihe „Was ist Was“. Auf anschauliche und unkomplizierte Weise erklären die drei Protagonisten die Welt. Hierbei geht es neben Themen des Alltags auch um historische Themen. Insbesondere für die Primär- und Unterstufe finde ich die Hörspiele sehr gelungen, da in diesem Podcast historische Ereignisse einfach und ohne die Verwendung von komplexen Strukturen erzählt werden.

Ovids Metamorphosen

Hinter dem Podcast „BuschZwoEins“ steck das dritte Studienjahr der Ernst Busch aus Berlin. Die StudentInnen des „Schauspiels“ haben in Zeiten von Corona den Podcast ins Leben gerufen. Die Erfahrung der angehenden darstellenden KünstlerInnen merkt man auch bei der Vortragsweise im Podcast. Top artikuliert tragen die StudentInnen Auszüge aus Ovids Verwandlungen vor. On top kommt dabei noch die Interpretation der einzelnen Geschichten. Hierbei wird kein Blatt vor den Mund genommen, sondern offen über Vergewaltigungen durch Jupiter etc. gesprochen.

Mir gefällt insbesondere die Kombination aus Text und Interpretation, welche sich super im Lateinunterricht einsetzen lässt, um zeitsparend eine Metamorphose zu behandeln. Neben Spotify können die einzelnen Folgen ebenso auf der Website der Truppe gehört werden.

Geschichten aus der Geschichte

Hinter den zwei wahnsinnig angenehmen Stimmen des Podcasts „Geschichten aus der Geschichte“ stehen die beiden die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer. Seit mittlerweile über fünf Jahren laden die beiden Woche für Woche eine neue Folge zu einem historischen Thema hoch. Hierbei haben sie schon alle möglichen Themen bedient, die sich mal mehr und mal weniger in den Geschichtsunterricht integrieren lassen. Insbesondere in Auszügen eignen sich diese Podcast sehr gut zur Darstellung einer historischen Narration, insbesondere im Distanzlernen. Ansonsten sind die meist etwa einstündigen Folgen auch zur persönlichen Weiterbildung zu empfehlen.

Hier geht es zur Website der zwei, auf welchen ihr auch die einzelnen Folgen anhören könnte.

Geschichten aus der Geschichte

Die zwei Freiburger Studenten Victor und David stehen hinter dem Podcast „His2Go“. Mir gefällt an diesem Format insbesondere die eingangs gestellten Fragen, welche während den einzelnen Folgen beantwortet werden. Zudem werden die erörterten Themen sehr anschaulich dargestellt, sodass sich die Folgen gut und für SchülerInnen unterhaltsam und verständlich in den Unterricht integrieren lassen. Auch diese beiden haben eine eigene Website, die ihr hier finden könnt.

Geschichten mit Schuch

Hinter „Geschichte mit Schuch“ steht der bayrische Gymnasiallehrer Stefan Schuch, welcher in kurzen und knackigen Folgen die Themen des bayrischen Lehrplans schulkonform aufbereitet. In einem Blogpost habe ich bereits ausführlicher darüber berichtet.

Wrint

Ebenfalls für den schulischen Kontext wird der Podcast „wrint“ produziert. Er orientiert sich thematisch manchmal an den Folgen von „Eine Stunde History“, aber wesentlich heruntergebrochener und somit geeinter für den Unterricht als so manche Folge der großen Schwester. Neben historischen Themen bietet wird eine ein Podcast für den Geschichtsunterricht angeboten. Hier erfahrt ihr mehr dazu.

Viel Spaß beim Anhören!

Karneval der Antike

Antike, digital, Geschichte, Latein

Auch wenn in meiner unterfränkischen Heimat der Fasching allgegenwärtig ist, hat doch das Wort Karneval seinen Ursprung in der Antike. Es setzt sich aus den lateinischen Begriffen carnis und elevare zusammen, welches den Fleischverzicht in der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit markiert.

Um den SchülerInnen die Faschingszeit etwas zu versüßen habe ich ein kleines Rätsel zur römischen Antike zusammengestellt, welches sowohl im Latein- als auch im Geschichtsunterricht eingesetzt werden kann. Mit Hilfe dem Startbild eines karnevalistischen Augustus (hier) gelangen diese zu drei kleinen digitalen Rätseln. Diese können alternativ auch als analoge Datei heruntergeladen werden.

Maskenparade

Bei dieser Aufgabe geht es darum, die Götter hinten den Masken den richtigen Gottheiten zuzuordnen.

Beispiel aus der Aufgabe

Konfettichaos

In diesem Wörterchaos verstecken jeden Menge Örtlichkeiten des antiken Roms, welche von den SchülerInnen gefunden werden müssen.

Beispiel aus der Aufgabe

Verkleidungen

Bei dieser Aufgabe handelt es sich um Anagramme lateinsicher Berufsbezeichnungen, welche entschlüsselt werden müssen.

Beispiel aus der Aufgabe

Materialien

Pokemon Go im Lateinunterricht

Latein, Spiel

Als im Februar 1996 in Japan das erste Pokemon-Spiel für den GameBoy veröffentlicht wurde, hätte wohl kaum jemand geahnt, dass das Fangen, Trainieren und Kämpfen mit den kleinen Taschenmonstern zu einer der beliebtesten Spieleserien aller Zeiten werden sollte. Auch heute erfreuet sich Pokemon nicht zuletzt durch den mobilen Ableger Pokemon Go immer noch großer Beliebtheit. Doch warum sollten nur „wir“ Spaß mit Pokemon haben? Die folgende Übung bringt Pokemon Go in die Antike und zeigt, wie die Römer wohl Pokemon Go gespielt haben könnten: Omnes cape! – Schnapp‘ sie dir alle!


Die Übung ist im Prinzip in drei Teilen aufgebaut: Im ersten Teil geht es um die Übersetzung der Pokebälle, indem verschiedene Genitive übersetzt und sprachlich angepasst werden müssen. Im zweiten Teil geht es dann darum, jedem Ball das passende Pokemon zuzuordnen. Der dritte Teil dient dann zum Übersetzen: Hier sollen die SchülerInnen einen Beispielsatz und zwei eigene Beispiele übersetzen.

Diese Übung ist ein Gastbeitrag von Björn Hennig [Website, Twitter]. Alle im Material verwendeten Grafiken entstammen der Website Pixabay und können lizenzfrei genutzt werden.

Material

[wordwall.net] Mini-Games im Lateinunterricht

Computerspiel, digital, Latein, Spiel, Wiederholung

Wer spielt von uns nicht gerne? Insbesondere so tolle kleine Games auf dem Handy, wenn man mal eine Minute Zeit hat. Die Anwendung Wordwall bietet hierbei die Möglichkeit der Erstellung von kleinen Minigames für den Unterricht. So wird nicht nur die intrinisiche Motivation der SchülerInnen anregt, sondern nebenbei auch die Wiederholung von Vokabeln gesichert. Dies geschieht zudem auf eine tolle spielerische Weise in einem superspannenden Setting.

Maze Chase

Dieses Spiel erinnert an verschiedene bekannte Spiele, welche früher auf Gameboys zu finden waren. Bei dieser Anwendung ist das Ziel, die rote Spielfigur ohne Kollision mit den blauen Männchen in das richtige Häuschen zu navigieren. In diesem Beispiel ist es die korrekte Übersetzung einer lateinischen Vokabel zu finden. In einem anderen Beispiel sollen lateinische Begriffe ihren Übersetzungen bzw. Bedeutungen zugeordnet werden.

Die Erstellung dieses Minigames ist so einfach wie simple. Mit Hilfe von Eingabefeldern erschafft man in wenigen Minuten ein Spiel, welches die intrinsische Motivation der SchülerInnen anregt und diese spielerisch die lateinischen Vokabeln wiederholen lässt. Die korrekten Vokabeln werden hierbei mit einem Pfeil und die falschen mit einem Kreuz markiert. Bis zu sechs verschiedene Antwortmöglichkeiten können hierbei erstellt werden. Zudem besteht bei der Erstellung des Games die Möglichkeit, alle möglichen Antworten oder nur eine korrekte Übersetzung abzufragen.

Erstellung des Spiels

Whack-a-mole

Diese Anwendung orientiert sich etwas an dem Spiel „Mohrhuhn“, welcher der ein oder andere vielleicht noch aus seiner Jugend kennt. Die SchülerInnen müssen hierbei die jeweils richtigen Maulwürfe mit einem Hammer erschlagen. Bei der Beispielaufgabe (hier) geht es dabei um das Finden von Genitiven im Lateinischen

Beispielaufgabe

Die Erstellung der Anwendung basiert hierbei auch wieder auf das einfache Prinzip des Ausfüllens von vorgegebenen Eingabefeldern und ist in wenigen Minuten kreiert.

Hierbei kann zwischen fünf und 30 verschiedenen Antwortoptionen gewählt werden.

Wer knackt den Highscore?

Zu vielen Anwendungen gibt es die Möglichkeit, einen Highscore einzublenden. Hier können die Spielenden nach der Anwendung festhalten, wie gut oder wie schnell sie ein Spiel geschafft haben. Dies kann aktiv genutzt werden, um auf spielerische Weise das Lernen zu fördern: Um einen möglichst höhen Highscore zu bekommen, muss ein Spielender auch möglichst viel Wissen zu dem abgefragten Thema besitzen.

Technische Umsetzung im Unterricht

Die Spiele laufen ohne Probleme auf allen digitalen Endgeräten und können somit aktiv in den analogen und digitalen Unterricht integriert werden.

Memes in der Wortschatzarbeit

Latein, Vokabeln

Wer von euch hatte auch immer Probleme, sich Vokabeln zu merken? Bei dieser Problematik stellen oftmals Eselsbrücken eine hilfreiche Methode zum Behalten der entsprechenden Vokabeln dar.

Die Methode

Um eine Eselsbrücke nicht nur in den leeren Raum zu stellen und so in Vergessenheit geraten zu lassen, bietet sich eine explizite Auseinandersetzung mit der zu merkenden Vokabel an. Bei der Erstellung eines Memes zu einer Vokabel geht der SchülerIn nicht nur aktiv auf die Suche nach einer Eselsbrücke, sondern setzt sich sowohl bei der Erstellung des Memes als auch bei der Suche nach einer Assoziation genauestens mit der jeweiligen Vokabel auseinander.

Durchführung und Einsatz im Distanzlernen

Insbesondere im Distanzlernen, wo ein großer Teil der SchülerInnen ein Endgerät zur Verfügung hat, bietet sich diese Methode zum gemeinsamen Lernen an. Jeder SchülerIn bekommt eine schwierige Vokabel zugeteilt, zu welcher er ein Memes erstellt. Die visuelle Darstellung dessen kann sowohl mit Word, PowerPoint, einem Meme-Generator o.ä. als auch mit der Lizenz für Lehrkräfte der Anwendung Canva geschehen. Für die Recherche nach geeigneten Bildern bietet sich die Plattform Pixabay an, da diese Bilder in der Regel frei von Lizenzen sind.

Im Anschluss an die Erschaffung der jeweiligen Memes können diese auf einem Padlet gesammelt oder von der Lehrkraft zu einem Memory o.ä. zusammengestellt werden, um so ein spielerisches Lernen der schwierigen Vokabeln bei er jeweiligen Klasse zu ermöglichen.

In jedem Fall bereitet dieses Auseinandersetzung mit Vokabeln den SchülerInnen sehr viel Freude, bei welcher sie nebenbei im Handumdrehen die für sie schwierigen Vokabeln lernen.