In 5 Schritten: SchülerInnen eigene Apps bei LearningApps erstellen lassen

Apps/Programme, digital, Methode, Quiz

Der Einsatz von LearningApps ist mittlerweile fester Bestandteil meines Unterrichts: Vor allem zur Wiederholung ober Übung setze ich die existierenden Apps gerne ein, um Ereignisse sortieren, Definitionen üben oder Vokabeln lernen zu lassen. Hierbei zeigt sich auch immer eine große Motivation und das Beherrschen der gerlernten Inhalte in den Leistungserhebungen. Insofern überlegte ich, ob es nicht mal spannend wäre, die SchülerInnen handlungsorientiert eigene Apps erstellen zu lassen. Immerhin bietet LearningApps mit der Option der Kollektion die Möglichkeit dazu, dass SchülerInnen dort ohne eigenen Account Apps erstellen und anschließend spielen können. Gedacht, getan wollte habe ich das ganze also ausprobiert und möchte zum einen darüber berichten, zum anderen euch aber zeigen, wie auch ihr diese Funktion im Unterricht nutzen könnt. Denn es sind im Prinzip nur 5 kleine Schritte, die zwischen euren SchülerInnen und tollen eigenen Apps stehen:

1. (Wenn noch nicht vorhanden): Erstellt einen kostenlosen Account auf der Seite LearningApps. Loggt euch dann mit eurem Account ein.

2. Klickt auf den Reiter „Kollektion erstellen“.

3. Klickt dort auf „Neue Kollektion erstellen“.

4. In dem folgenden Menü findet ihr verschiedene Optionen. Gebt eurer Kollektion zuerst einen Titel (z.B. Wiederholung Vokabeln Lektion 23). Die Funktionen „Apps nacheinander freischalten“ und „Arbeitsstand verfolgen“ sind optional. Wichtig ist das Häkchen bei der Option „Apps erstellen / hinzufügen erlauben“, denn nur, wenn ihr diese aktiviert habt, können die SchülerInnen problemlos eigene Apps hinzufügen. Ergänzt ggf. noch die weiteren Optionen und klickt dann unten rechts auf „Kollektion speichern“.

5. Jetzt müsstet ihr die folgende Oberfläche sehen:

Unter dieser Fläche findet ihr den Bereich „Kollektion verwenden“. Dort könnt ihr entweder den Link kopieren oder rechts den QR-Code verwenden, um eure SchülerInnen auf diese Oberfläche kommen zu lassen. Jetzt können mit einem Klick auf das Feld „App hinzufügen“ ganz einfach eigene Apps erstellt werden, welche dann auf der Oberfläche auftauchen. Bei meiner zwölften Klasse sah das ganze dann so aus:

Wie bereits erwähnt hat es meinen SchülerInnen nicht nur Spass gemacht, hier eigene Apps zu erstellen, sondern sie haben sich dabei auch vertieft mit dem Inhalt auseinander gesetzt. So mussten sie bevor sie eine Apps erstellen konnten wirklich erstmal schauen, welche Personen und Begriffe dieser Zeit wichtig waren, wann welche Ereignisse waren oder wie die einzelnen Begriffe zusammenhingen. Auf Basis dieser Ergebnisse konnten wir dann später vertiefter in den Stoff einsteigen. Das Erstellen eigener Apps ist also gerade in den AFB I und II eine tolle Möglichkeit, Stoff zu üben und zu wiederholen. Zudem bleibt diese Kollektion vorhanden, sofern sie nicht von Seiten der Lehrkraft aktiv gelöscht wird. Die SchülerInnen können diese also zur Vorbereitung auf die nächste Klausur nutzen, um Stoff zu wiederholen. Dabei kann die App in jedem Unterrichtsfach genutzt werden, denn eine Sache verbindet dann doch alle Fächer: Geübt werden muss überall!

Quiz-Apps im Unterricht: Kahoot vs QuizAcademy

Apps/Programme, digital, Quiz

Schon seit meiner Jugend bin ich einer großer Freund von Quizshows. Insofern ist es natürlich praktisch, dass es heutzutage auch Möglichkeiten gibt, eine „Quizshow“ via App digital ins Klassenzimmer zu holen. Denn zu meiner Freude habe ich festgestellt, dass auch die heutigen SchülerInnen großen Spass dann haben, in Wissensfragen miteinander zu wetteifern. So kann darüber Wissen abgefragt, sortiert oder einfach wiederholt werden. Gerade für die einfachen Anforderungsbereiche bereichern Quiz-Apps den Unterricht sehr.

Bei den Planungen, eine digitale Quizshow, an welcher sich jeder beteiligen kann, im Unterricht einzusetzen, stellt sich natürlich die Frage, welche App sich dafür am besten eignet. Da es hier relativ viele Apps gibt, möchte ich euch heute zwei etwas genauer vorstellen und einmal in drei Kategorien miteinander vergleichen: Kahoot und QuizAcademy. Beide habe ich schon mehrfach im Unterricht benutzt und mit einer kritischen Fachjury (= meine SchülerInnen) besprochen. Insofern könnt ihr euch jetzt auf einen spannenden Vergleich freuen, gleichzeitig aber auch gerne eure Lieblings-App vorstellen: Womit setzt ihr digitale Quizze um?

Im Schulkontext ist es meistens sehr wichtig, dass Apps auch „datenschutzkonform“ sind. Sprich: Man sollte SchülerInnen keine Apps nutzen lassen, wo sie ihre Daten z.B. an ein Unternehmen in Singapur weitersenden. Dasselbe gilt natürlich auch für Quiz-Apps, weshalb es mir wichtg ist, dass ich nur Apps nutze, bei welchen sich SchülerInnen nicht anmelden müssen und die Daten eben nicht gespeichert werden. Kahoot! wurde im Jahr 2013 in Norwegen gegründet und hat dort nach wie vor seinen Hauptsitz. Das Grundprinzip dieser App ist, dass die Lehrkraft ein Quiz erstellt, bei welchem die SchülerInnen ohne einen Account teilnehmen können. Eine Anmeldung ist hier für die SchülerInnen nicht nötig, für die Lehrkraft beim Erstellen eigener Quizzes aber schon. In Bezug auf die Speicherung der Daten schreibt Kahoot von sich selbst, dass es die seit 2018 in der EU gültige Europäische Datenschutz-Grundverordnung einhalte. Selbst wenn es dazu komme, dass Daten in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes übermittelt werden, ergreife Kahoot angemessene Schutzmaßnahmen: So werden keine Kennnummern übermittelt, durch welche auf die NutzerInnen rückgeschlossen werden könnte. Allerdings werden die anonymen Daten manchmal zu Analysezwecken genutzt. Das Online-Portal mobilsicher kritisiert weiterhin, dass dies nicht für Lehrkräfte gelte, welche Kahoot über ein Android-Gerät nutzen würden. Insofern rät es hier von der Nutzung ab, bewertet die App ansonsten aber als „akzeptabel“ in Bezug auf den Datenschutz.

QuizAcademy wurde im Jahr 2015 in Deutschland aus dem Umfeld der Universität Potsdam und dem Hasso Plattner Institut gegründet. Die Server der App stehen hier in Deutschland. Ähnlich wie bei Kahoot müssen sich die SchülerInnen nicht anmelden, lediglich die Lehrkraft muss einen Account erstellen, um eigene Quizzes erstellen zu können. In dieses können die SchülerInnen dann via QR-Code oder Codewort mit einem selbst gewählten Nickname beitreten. Positiv ist weiterhin, dass QuizAcademy zum einen klar nennt, welche Dienstleister bei der Datenverarbeitug in Anspruch genommen werden, zum anderen aber auch sagt, dass sie keine Daten von nicht-registrierten SpielerInnen weitergeben. Lediglich von registrierten UserInnen könnten Daten zu gewerblichen Zwecken genutzt werden. Insofern ist die App für SchülerInnen, welche sich nicht registrieren müssen, ziemlich unbedenklich und auch für Lehrkräfte abgesehen von der möglichen Verwendung zu gewerblichen Zwecken wenig bedenklich.

Insofern sind beide Apps datenschutzkonfrom nutzbar, wobei QuizAcademy mit den Daten noch einmal sicherer als Kahoot! umgeht. Daher geht der Punkt in dieser Kategorie an QuizAcademy.


In Bezug auf die Bedienung zeigt sich, dass Kahoot! hier relativ einfach gestaltet ist. Nachdem die Lehrkraft einen kostenlosen Account erstellt hat, kann sie sofort ein eigenes Quiz erstellen. Weiterhin kann sie aus bereits bestehenden Quizzes auswählen, um diese spielen zu können. Wenn sie ein eigenes Quiz erstellt, stehen ihr in der kostenlosen Variante verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Multiple Choice-Fragen mit bis zu 4 Antwortmögichkeiten und Wahr/Falsch-Fragen. Weitere Fragetypen wie z.B. das Puzzle stehen nur in der kostenpflichtigen Premium-Variante zur Verfügung. Trotzdem kann man auch in der kostenlosen Variante ausführliche Quizzes für die Lerngruppe erstellen. Die SchülerInnen können dem Quiz via Code oder QR-Code beitreten und lesen dann die Fragen auf der Smartboard, während sie auf der App je nach Farbe die richtige Antwort eintippen. Bei Kahoot! werden die Punkte nach Schnelligkeit und Richtigkeit verteilt, wer also schnell die richtige Antwort gedrückt hat, bekommt auch mehr Punkte. Wer dagegen eine falsche Antwort antippt, bekommt gar keinen Punkte, unabhängig von der Geschwindigkeit. Insofern belohnt das Spiel sowohl Wissen als auch Schnelligkeit in einer angenehmen Mischung. Den SchülerInnen macht es auf jeden Spass und sie sehen schnell, dass gründliches Lesen hier wichtiger als schnelles Antippen ist. Auch die Rückmeldung zeigte, dass sie immer sehr viel Spass am Spielen haben.

QuizAcademy ist vom Aufbau her gar nicht so unterschiedlich zu Kahoot!: Auch hier kann die Lehrkraft relativ einfach Fragen erstellen, welche entweder Multiple Choice, Single Choice oder Wahr/Falsch-Fragen sind. So baut sich die Lehrkraft ein Quiz zusammen, in welchem die Fragen dann nacheinander „abgearbeitet“ werden. Im Gegensatz zu Kahoot! sehen die SchülerInnen die Fragen hier allerdings komplett auf dem eigenen Endgerät, sodass ein Blick auf das Smartboard vorne nicht notwendig ist. Etwas fummelig ist hier, dass die SchülerInnen ihre Antwort noch bestätigen müssen, was auf der anderen Seite praktischerweise dafür sorgt, dass man sich nicht mehr „vertippt“. Auch hier müssen die SchülerInnen keinen Account erstellen, sondern treten dem Spiel via QR-Code oder Codeeingabe mit einem eigenen Nickname bei. Anders als bei Kahoot! trennt Quizacademy die Punkte und die Zeit der Eingabe: Hier werden keine Punkte gegeben, sondern das Spiel bewertet den Sieger am Ende aus der Anzahl an richtigen Antworten, während die Eingabezeit lediglich angegeben wird. Schnell richtig antworten bringt im Gegensatz zu Kahoot! also keinen Vorteil, was gerade leistungsstärkere SchülerInnen kritisierten. Leistungsschwächere erfreuten sich dagegen, hier auch endlich eine „Chance“ zu haben. Generell war die Rückmeldung hier aber auch positiv.

Beide Apps überzeugen durch eine einfache Bedienung, viele Möglichkeiten zum Erstellen von Quizzes und ein nachvollziehbares Bewertungssystem. Auch wenn es hier kleine Unterschiede gibt, sehe ich hier keinen klaren Gewinner, weshalb beide Apps einen Punkt bekommen.


Kahoot! ist vom Design her eher bunt gestaltet. Der lilafarbene Grundton wird um die vier Farben der Antwortmöglichkeiten ergänzt (Rot, Gelb, Grün, Blau) und ergibt so ein stimmiges Gesamtbild. Kleine Animationen im Hintergrund runden das gute Design ab. Auch technisch erweist sich die App als durchaus stabil, lediglich kleine Aussetzer sorgen manchmal für Frust bei einzelnen SchülerInnen. Hier gibt es allerdings eine „ReJoin-Funktion“, sodass SchülerInnen trotz einer kurzen Trennung der Verbindung wieder in das laufende Spiel einsteigen können. Auch in Bezug auf die verschiedenen Geräte passt sich Kahoot! gut an und läuft auf Computern, Tablet oder dem SmartBoard gleichermaßen konstant. Dementsprechend positiv viel auch das Feedback meiner Lerngruppen aus, welche Kahoot! ein gutes und buntes Design zusprachen.

QuizAcademy ist von seinem Aufbau her wesentlich nüchterner aufgebaut. Die vorherrschenden Farben sind grün und weiß. Das sorgt dafür, dass die einzelnen Menüpunkte durch das gleiche Design gerade auf dem Dashboard etwas unübersichtlich erscheinen. Auch beim Erstellen selbst erinnert das Design mehr an eine Art Excel-Tabelle, was aber für das eigentliche Erstellen nicht unpraktisch ist. Rein technisch gesehen funktioniert die App soweit, auch wenn es beim Spielen hier teilweise größere Probleme gab. So wurden bei einzelnen SchülerInnen Fragen nicht angezeigt oder sie konnten den „Antwort bestätigen“-Button nicht drücken. Auch bei der Formatierung gab es bei einigen Geräten Probleme. So überlagerten sich bestimmte Felder, was es nicht möglich machte, ein bestimmtes Feld anzuklicken. Es sei erwähnt, dass das lediglich Ausnahmen waren, die hier aber wesentlich häufiger als eben bei Kahoot! auftraten. Im Großen und Ganzen lief aber auch QuizAcademy stabil und die SchülerInnen hatten ihren Spass. Trotzdem häuften sich hier die Rückmeldungen bezüglich der kurzen technischen Probleme.

Da beide Apps grundsätzlich funktionieren, aber sowohl die Stabilität als auch die Optik bei Kahoot! überzeugender wirkten, erhält Kahoot! somit den letzten Punkt der Gesamtwertung in dieser Kategorie.


Am Ende steht ein aus meiner Sicht gerechtes Endergebnis von 2:2 zwischen Kahoot! und QuizAcademy. Beide Apps sind absolut empfehlenswert für den Einsatz im Unterricht und haben lediglich kleine Punkte, an welchen sie sich dann doch unterscheiden. Kahoot! überzeugt mit seinen schönen Optik, Stabilität und einem motivierenden Punktesystem, während QuizAcademy mit gutem Datenschutz, einem für leistungsschwächere SchülerInnen motivierenden Punktesystem und dem Verhindern des Vertippens. Zu Kahoot! sei noch gesagt, dass die Premium-Version weitere Funktionen bietet, aber ich wollte mich hier im Vergleich auf die Situation beschränken, die Apps in der kostenlosen Variante für den Einsatz in der Schule zu vergleichen. Hierbei überzeugen beide Apps, weshalb ich immer empfehlen würde, sie auch beide einmal auszuprobieren und ggf. zu schauen, was bei den eigenen Bedingungen (Technik, Lerngruppe etc.) besser geeignet ist. Das „geeignet“-Testsiegel bekommen aber beide, weshalb ich euch an dieser Stelle nur noch viel Spass beim Quizzen wünschen möchte. Denn dieser entsteht auf jeden Fall, egal, für welche dieser beiden Apps ihr euch entscheidet.

[Materialsammlung] Mini-Games & Quizze für den Unterricht

Apps/Programme, digital, Quiz

Nachdem ich euch im letzten Sonntagspost des Themenmonats spannende Games aus der analogen Spielewelt vorgestellt habe, geht es in diesem Post um digitale Tools und Anwendungen für den Unterricht. Doch zuerst ein kurzer Überblick.

Übersicht

Mini-GamesQuizzeSpielerische AnwendungenKlassenaccount
wisc-onlineeasy feedbackdeck.toysLearningApps
wordwallKahootgenial.lyLearningSnacks
H5PQuizAcadamyCo Spaces
LearningAppsQuizletClasscraft
LearningSnacksplayfactileostellus.schule

Mini-Games

wisc-online

Bei wisc-online können fachliche Inhalte spielerisch aufbereitet werden. Zudem werden die SchülerInnen für einen Highscore motiviert. Gelungen finde ich bei dieser Anwendung zudem, dass man viele Spiele im Partner- oder Gruppenmodus spielen kann und somit reale Spielebedingungen schaffen kann.

wordwall

Die Anwendung Wordwall bietet die Möglichkeit der Erstellung von kleinen Minigames für den Unterricht. So wird nicht nur die intrinisiche Motivation der SchülerInnen anregt, sondern nebenbei auch die Wiederholung von Vokabeln gesichert. Dies geschieht zudem auf eine tolle spielerische Weise in einem superspannenden Setting.

H5P & LearningApps

Mit den Anwendungen H5P und LearningApps lassen sich eine Reihe kleiner Spiele, aber auch Anwendung wie Lückentexte, Suchspiele etc. generieren. Zudem ist es bei LearningApps möglich, dass die SchülerInnen mithilfe eines Klassenaccounts eigene Anwendungen erstellen, ohne dass diese sich vorher registrieren müssen.

LearningSnacks

Mit LearningSnacks ist es möglich, mit Hilfe eines fiktiven Dialogs eine Wissensabfrage durchzuführen. Hierbei können die SchülerInnen gegeneinander antreten und ihre Ergebnisse in einem Highscore einsehen. Auch bei dieser Anwendung ist die Einrichtung von Klassenaccounts für das eigene Erstellen von Anwendungen möglich.

Quizze

easy Feedback

easy feedback ist eigentlich ein Umfragetool, welches aber auch als Quiz abgewandelt werden kann. Das große Plus der Anwendung ist, dass sie datenschutzkonform ist.

Kahoot

Die Plattform Kahoot! bietet in einer kostenlosen Basis-Version verschiedene Quiz-Tools an, bei welchen die Möglichkeit besteht Multiple-Choice-Frage, Simple-Choice-Fragen und Ja-Nein-Fragen zu generieren. Durch die Weitergabe eines Codes zur Bearbeitung der Fragen ist es nicht nötig, dass die SuS sich auf der Plattform anmelden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fragen via Beamer an die Tafel zu werfen und das Smartphone als Antwort-Buzzer zu nutzen.

QuizAcadamy

QuizAcadamy ist ein für den Bildungskontext kostenlosen Tool, welches neben Quizze auch die Arbeit mit Karteikarten ermöglicht.

Quizlet

Quizlet ermöglicht das spielerische Wiederholen von Wissen und unterstützt die SchülerInnen hierbei beim Lernen von Vokabeln und inhaltlichen Schwerpunkten für eine Klausur.

playfactile

Mit play factile können ganz im Stile der beliebten Gameshow Jeopardy eigene Quizzes erstellt werden. Der Clou ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler hier ihre Fachgebiete selbst aussuchen und auch das Schwierigkeitsniveau selbst bestimmen können. Die Lehrkraft kann gezielt Fragen zum Wiederholen eines bestimmten Themenkomplexes stellen und so durch das gemeinsame Gespräch dieses Wissen absichern.

Spielerische Anwendungen

deck.toys

Lernen und Abenteuer gleichzeitig? Was beim ersten Hören eventuell nicht ganz zusammenpassend zu klingen scheint, wird durch die Seite Deck.Toys möglich. Bei dieser Plattform können Lehrer*Innen in Form von verschiedenen Aufgaben einen „Abenteuerpfad“ erstellen und diesen mit allerlei verschiedenen Aufgaben füllen. Von Kreuzworträtseln über Sortieraufgaben bis hin zu kleinen Labyrinthen sind alle „Klassiker“ dabei.

genial.ly

Genial.ly ist ein Allrounder, mit welchem es nicht nur möglich ist die verschiedensten Arten von Rätseln durchzuführen, sondern zudem Präsentationen und Interaktionen zu erstellen.

Co Spaces

Mit Co Spaces ist es möglich, spielerische Welten zu erschaffen, aber auch Aufgaben in 3D-Umgebungen zu verstecken. Zudem können mit der Anwendung Vorlagen für einen Merge CUBE geschaffen werden.

Classcraft

Classcraft, nach eigenen Aussagen datenschutzmäßig unbedenklich, ist eine Gaming-Anwendung für den Unterricht. Die SchülerInnen tauchen hierbei in magische Rollen ein und können Punkte sammeln, aber auch verlieren. Zudem ist es möglich, dass der Charakter des SchülerIn stirbt, wenn er zu viele Punkte verloren hat, beispielsweise durch Fehlverhalten im Unterricht.

ostellus.schule

ostellus.schule verwandelt die Kartenarbeit in ein Lernabenteuer. Neben der interaktiven Arbeit mit Karten ist es möglich Einfach- und Mehrfachfragen, Lückentextübungen, Markieren von Wörtern, Ziehen von Wörtern in Lücken sowie Richtig/falsch-Fragen zu generieren.

Die Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ im Unterricht

Methode, Methodik, Quiz, Spiel, Wiederholung

Seit 2012 flimmert die beliebte TV-Sendung „Gefragt – Gejagt“ über die deutschen Bildschirme. Ein Team aus vier Kandidaten stellt sich hierbei dem sogenannten „Jäger“, welcher gegen sie ins Duell tritt und in Bezug auf die gestellten Quizfragen als allwissend gilt.

Einsatz im Unterricht

Das Quiz eignet sich insbesondere zur Wiederholung eines Themas oder zur Abfrage von Vokabeln im Unterricht.

Durchführung

Für die Durchführung der beliebten TV-Sendung im Unterricht gibt es zwei Methoden: Die Lehrkraft teilt die Klasse in zwei Teams ein und tritt selbst in die Rolle des Moderators und Quizmasters. Bei einer zweiten Variante tritt die Klasse gegen ihre Lehrkraft an. Hierbei übernehmen SchülerInnen der Klasse die Moderation und wählen zudem die zustellenden Fragen aus, während diese bei der ersten Version direkt von der Lehrkraft kreiert werden. Ziel ist es, gegen die andere Gruppe der Klasse zu gewinnen bzw. gegen die eigene Lehrkraft, welche als „Jäger“ ihre Klasse im Duell jagt.

Cash Builder

In der ersten Runde des Quiz geht es darum, in einer Minute möglichst viele Fragen zu beantworten. Hierfür wird eine Person aus dem Team ausgewählt und muss sich den Fragen des Moderators stellen. Für jede richtig beantwortete Frage bekommt das Team zehn Punkte gutgeschrieben. Für die Beantwortung der Fragen werden keine Antwortmöglichkeiten gegeben.

Chase

In der zweiten Runde des Duells stellt sich nun das gesamte Team den Fragen des Moderators. Gespielt wird auf einem Spielfeld mit sieben Feldern. Das „Team“ muss hierbei den roten Stein auf das Feld vor sich bewegen, während der „Jäger“ versuchen muss, den roten Stein einzuholen. Jedes Team bekommt vom Moderator dieselben Fragen mit Antwortmöglichkeiten gestellt und muss verdeckt jede Runde aufs neue seine Antwort abgeben. Wird die Frage richtig beantwortet, rückt jedes Team gemäß des Pfeils ein Feld nach vorne, während bei falscher Beantwortung der Frage man auf seinem Feld verharrt. Der Gewinner dieser Runde erhält 50 Punkte.

Final Chase

In der finalen und letzten Runde des Games stellt sich nun das gesamte Team in einer zweiminütigen Session den Fragen des Moderators. Für jede richtig beantwortete Frage bekommt das Team zehn Punkte gutgeschrieben. Hierbei werden den beiden kontrahierenden Teams unterschiedliche Fragen gestellt und keine Antwortmöglichkeiten gegeben. Am Ende dieser Runde werden die Punkte aus allen Runden zusammengezählt und das Team mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Abwandlungen

Da der Umfang des Spieles sehr groß ist, bietet es sich an, das Quiz auf drei einzelne Stunden zu unterteilen oder nicht immer alle drei Runden in einer Session zu spielen.

Material

Das Material unterliegt folgender Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Link zur Show der ARD ➡️ hier

„App in die Geschichte“

Apps/Programme, digital, Geschichte, Gruppenarbeit, Quiz

Seit 2013 arbeitet die Freie Universität in Kooperation mit namenhaften Partnern an der „App in die Geschichte“. Mit dieser Anwendung haben SchülerInnen die Möglichkeit, ihre eigene Stadtgeschichte zu entdecken und mithilfe von Tools zu visualisieren. Dies ist sowohl in Einzel-, als auch in analoger oder digitaler Gruppenarbeit möglich. Hierfür ist eine Anmeldung der SchülerInnen notwendig, allerdings ohne der Abfrage einer Mailadresse.

In einem kurzen Clip stellt das Team um Dr. Müller seine Anwendung kurz vor:

Neben verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sticht insbesondere die Erstellung eines Zeitstrahls ins Auge. Für das hier angefügte Beispiel wurde ein Zeitstrahl zu den Luftangriffen Berlins gefördert.

Über die Suchmaske haben die SchülerInnen die Möglichkeiten im Archiv der Anwendung nach geeigneten Bildern für die Erstellung des Zeitstrahles zu suchen, welche urheberrechtlich unproblematisch sind.

Die gefundenen Ergebnisse können mit wenigen Klicks dem Zeitstrahl hinzugefügt werden.

Anschließend können diesem noch persönliche Bilder und Ereignisse eingepflegt werden. Dies erfolgt über die Bearbeitung des Zeitstrahls und wird automatisch vom Programm zu den Bildern aus dem Archiv eingepflegt. Aktuell sind im Archiv insbesondere Bilder zu großen Städten oder Ereignissen nach aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu finden. Durch die Möglichkeit, auch eigene Bilder hochzuladen, wird dieser Nachteil etwas gelindert und bietet zudem die Möglichkeit, mit der Klasse einmal ins Stadtarchiv zu gehen und nach eigenen Bildern und Quellen zu suchen.

Neben dem Zeitstrahl bietet die Anwendung auch die Möglichkeit verschiedener Tagging Games an, wie zum Beispiel die Durchführung ein Tabu-Spiels.

Hierbei geht der Weg über die Erklärung eines historischen Begriffs über ein Bild dessen. Somit wird der Erklärende in doppelter Hinsicht gefordert, da er nicht nur das Ereignis erklären, sondern auch korrekt einordnen muss.

Die Anwendung bietet somit eine große Bandbreite der Möglichkeit zur Förderung von Kompetenzen. Zudem schafft sie die Grundlage zur Erforschung der eignen Stadtgeschichte, welche sich insbesondere als Projekt im Unterricht anbietet und den SchülerInnen einen anderen Zugang zu Geschichte im Vergleich zum klassischen Unterricht aufzeigt.

Weitere Informationen

Link zur Anwendung: https://app-in-die-geschichte.de

Methode zur Wiederholung unter Corona

Methode, Methodik, Quiz, Spiel

Wer kennt ihn nicht, den Satz „1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei!“ Als Kind war ich ein großer Fan der Sendung und habe immer mit meinem Bruder vor dem Fernsehen mitgerätselt. Zu Seiten von Corona ist es natürlich nicht möglich, die SchülerInnen im Klassenzimmer herspringen zu lassen. Trotzdem eignet sich das Spiel zur Mobilisation oder Auflockerung der SchülerInnen während der Unterrichtsstunde.

Methode

Zu Beginn der Durchführung teilt die Lehrkraft die Klasse in drei Gruppen ein. Die SchülerInnen bleiben auch nach der Einteilung in die Gruppe an ihrem Platz sitzen, um so den nötigen Abstand zu den MitschülerInnen einhalten zu können. Jede Gruppe steht für eines der drei Felder der Show. Nun wird die erste Frage – hier eigene sich Fragen zur Wiederholung der vergangenen Stunde und einer vergangenen Lerneinheit – und die drei dazugehörigen Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Glaubt nun ein SchülerIn, dass er in der Gruppe mit der richtigen Antwortmöglichkeit sitzt, steht er auf, bleibt aber an seinem Platz stehen. Glaubt er, dass er nicht in der richtigen Antwort-Gruppe sitzt, bleibt er an seinem Platz sitzen. Nach der Auflösung der Frage steht es der Lehrkraft frei, weitere näher auf den Inhalt eingehende Fragen zu der eben gespielten Aufgabe zu stellen.
Diesem Prinzip folgend kann im Unterricht eine kleine Quiz-Einheit durchgeführt werden, bei welcher die SchülerInnen sowohl kognitiv als auch motorisch beansprucht werden.

Rätespiel mit Emoji-Geschichten

Methode, Methodik, Quiz

Ein Faible für Rätsel liegt in der Natur des Menschen. Ebenso wie der zahlreiche Gebrauch von Emojis. Im heutigen Post wird aufgezeigt, wie beide Vorlieben miteinander verbunden und zudem in den Unterricht eingebaut werden können.

Jeder der WhatsApp oder einen anderen Messanger-Anbieter im Alltag nutzt, kennt sie, die zahlreichen Emojis, welcher zur Unterstreichung einer Nachricht oder als Ersatz für einen Text zur Verfügung stehen. Sehr im Trend ist seit einiger Zeit das kreative Bauen von Geschichten aus Emojis. Hierbei werden der Kreativität und der Anwendungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.

Für den Geschichts-, aber auch den Lateinunterricht bietet es sich nun an, den SchülerInnen als Aufgabe das Erstellen von Emoji-Geschichten zu einem bestimmten Thema, einem Werk oder einer Epoche zu stellen. Dies können sie digital und von zuhause aus erledigen und anschließend gemeinsam mit der Klasse als Quiz im Klassenzimmer oder der Videokonferenz lösen. Die Methode eignet sich dabei insbesondere zur Wiederholung von Themenkomplexen. Die SchülerInnen setzen sich auf der einen Seite während dem Prozess der Erstellung der Emoji-Geschichte intensiv mit dem gegebenen Thema auseinander, auf der anderen Seite rufen sie sich aber auch während des Lösungsprozesses der einzelnen Rätsel bereits gelerntes Wissen wieder ins Gedächtnis.

Als Beispiel zur Veranschaulichung habe ich drei Rätsel erstellt, welche drei historischen Persönlichkeiten bzw. Ereignisse in Form von Emoji-Geschichten umschreiben.

Viel Spaß beim Rätseln und Lösen!

Verben versenken alias „Schiffe versenken“

Grammatik, Latein, Quiz, Spiel, Vokabeln

Wer kennt nicht mehr das beliebte Pausenspiel „Schiffe versenken“? Für den Lateinunterricht habe ich dieses Spiel etwas abgewandelt und nun gilt es Verben zu bilden, um Schiffe zu versenken.

Ansicht des Arbeitsblatts

Der SchülerIn setzt seine vier Schiffe in das vorgegebene Raster ein. Nun muss sein PartnerIn versuchen, die Schiffe zu versenken, indem er errät, wo sich diese befinden. Ein Treffer kann allerdings nur versenkt werden, wenn das Verb in der entsprechenden Person korrekt gebildet wurde. Damit alle Zeitformen des Lateinischen ausreichend bedient werden können, werden durch die Lehrkraft zusätzlich das Tempus und der Modus vorgegeben, in welcher konjugiert wird. So ist es möglich, gezielt einzelne Aspekte der Konjugation zu üben, zum Beispiel nach der Einführung einer neuen Zeitform.

Material

Das Material unterliegt folgender Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0.

Version zum Bearbeiten: https://eduki.com/de/material/181176/vorlage-schiffe-verben-versenken-zur-ubung-von-deklination-und-konjugation

Angabe zum Bild: intographics auf Pixabay

Coniugemus! [ETR Latein – Teil 3]

digital, escaperoom, Grammatik, Latein, Quiz, Wiederholung

Wie letzte Woche bereits angekündigt, widmen wir uns heute einer zweiten häufigen Fehlerquelle im Lateinunterricht, dem Konjugieren, bevor s nächstes Woche etwas mehr um die Geschichte des Helden Theseus gehen wird.

„Gruppen-Puzzle“

Beispiel aus der digitalen Version

In der ersten Aufgabe geht es darum, dass die SchülerInnen die verschiedenen Wörter der richtigen Konjugation zuordnen sollen. Erfahrungsgemäß machen hierbei vor allem die e-Konjugation und die konsonantische Konjugation Probleme, sodass Wörter dieser beiden Kategorien auch vermehrt in dem Puzzle vertreten sind.

Formenbilden

Beispiel aus der digitalen Version

Bei der zweiten Aufgabe handelt es sich dagegen um eine praktische Anwendung, bei welchen die SchülerInnen die entsprechenden Konjugation bilden sollen.

Zusammengefasst sind die Apps dieses Mal in einer App-Matrix (hier der „EscapeRoom“), zu welcher die SchülerInnen anhand eines QR-Codes gelangen können. Erstellt wurden die Anwendungen wie auch schon im ersten Teil mit der Website LearningApps.org. Die Eingabe der Daten in Anwendungen war auch diesmal kein Problem und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Analoge Version

Materialvorschau

Die analoge Version beinhaltete beide Aufgaben in Form eines Arbeitsblattes, welches an die SchülerInnen ausgeteilt werden kann. Das Lösungswort zu diesem Teil lautet „Theseo“.

Material

  • Link „EscapeRoom“ Teil 2 auf LearningsApps.org

Weitere Angabe

Bild-Labyrinthvon Eluj auf Pixabay

Padlet „Historische Narration“ zum Thesenanschlag Luthers [ETR Geschichte – Teil 3]

escaperoom, Grammatik, Neuzeit, Quiz

Über Twitter erreichte mich die Nachricht einer Dame, ob und inwiefern man mit dem EscapeRoom historische Narration fördern kann.

An dieser Stelle sei gesagt, dass die vorgegebenen Tools und der aktuelle Forschungsstand von künstlicher Intelligenz es erschweren, alle Kompetenzbereiche des historischen Lernens in vollem Maße auszuschöpfen. Trotzdem habe ich mich dieser Aufgabe gestellt und versucht, in einer vereinfachten Version die SchülerInnen an das Thema der historischen Narration heranzuführen.

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt

In der heutigen Aufgabenstellung geht es darum, dass die SchülerInnen ihre eigene historische Narration unter der Handreichung eines kurzen Kriterienkatalogs verfassen. Mir war hierbei insbesondere wichtig, dass die SchülerInnen erkennen, dass eine historische Narration durch eine Person geschaffen ist und auf einem begründeten Fundament beruhen muss. Hierbei kann die Art der historischen Narration von der Schwerpunktbildung des jeweiligen Erzählers abhängen. An diesem aufgezeigten Beispiel sollen die SchülerInnen zudem erkennen, dass es nicht für jede These oder jede Legende einen Beleg in der Vergangenheit gibt und einige Aspekte der Vergangenheit heute nicht mehr greifbar sind oder quellenfundiert erzählt werden können. An diesen Punkten kann die Forschung nur Vermutungen anstellen, die genauso gut falsch wie richtig sein können.

Made with Padlet

Für die analoge Version des EscapeRooms bietet es sich an das Arbeitsblatt zu kopieren oder in Form einer Stationsarbeit der Klasse anzubieten. Bei der digitalen Version empfehle ich die Erstellung eines Padlets (s.Beispiel), auf welchem sich das Aufgabenblatt befindet und welches die SchülerInnen auch als Pinnwand zur Abgabe ihrer historischen Narration verwenden können.

Das Padlet

Ein Padlet ist eine digitale Pinnwand, welche in einer kostenlosen (max.3 Pinnwände) und kostenpflichtigen Version zur Verfügung steht. Sie ermöglicht es einem registrierten Nutzer eine Pinnwand zu erstellen, auf welcher andere (nicht registrierte) Nutzer einen Kommentar abfassen können. Der Zugang zur Pinnwand kann beispielsweise mit Hilfe eines QR-Codes, einem Link oder als Einbettung in eine Website geschehen. Hierdurch ist die virtuelle Pinnwand geschützt und kann nur von Personen mit einem Zugang eingesehen werden. Ein Zugriff auf die Pinnwand ist hierbei via App oder direkt über den Browser möglich und bedarf keiner Anmeldung.

Gerne dürfen Sie die Funktionen eines Padlets auf der in diesem Beispiel eingebettet Pinnwand einmal ausprobieren und einen Kommentar zum Arbeitsblatt, zum Blog etc. hinterlassen 😊.

Für Interessenten und Nutzer der Anwendung kann ich die Facebook-Gruppe Padlet-Tipps sehr empfehlen. Neben einem regen Austausch von Erfahrungen und Inspirationen, stehen die Mitglieder auch jedem Fragesteller mit Rat und Tat gerne und freundlich zur Seite.

Dateien zum Download

Freiwillige Bildangaben: Haederbild von falco auf Pixabay; Paul von GraphicMama-team auf Pixabay