Vokabelpuzzle

Arbeitsblätter, Latein, Spiel, Vokabeln, Wiederholung

Spiele im Unterricht sind in jeder Klassenstufe attraktiv, denn sie stellen die natürlichste Form des Lernens dar. Das in diesem Post vorgestellte Puzzle kann im Wettkampf mit Freunden oder Mitschülern gesetzt werden und bietet somit einen zusätzlichen Anreiz bei SchülerInnen.

Bevor es jedoch ans Puzzeln geht, müssen die SchülerInnen ihre Kenntnisse der Vokabeln unter Beweis stellen und die Übersetzungen der Vokabeln im Puzzle eintragen. Diese orientieren sich am Wortschatz der Lektion 1-3 des Schulbuches „Roma“. Nach der Abfrage des Wortschatzes können die einzelnen Elemente des Puzzles ausgeschnitten, gut gemischt und wieder zusammengelegt werden.

Material

„Vier Gewinnt“ – Griechische Antike

Antike, Geschichte, Spiel

Nachdem bereits vor einiger Zeit eine Version des Spieleklassikers zum „Zweiten Weltkrieg“ online gegangen ist, folgt nun auch eine Version zur „Griechischen Antike“. Das Spiel beinhaltet alle Begriffe, welche der LehrplanPlus (Bayern) vorsieht. Selbstverständlich ist das Spiel auch auf alle anderen Bundesländer übertragbar.

Durchführung des Spiels

Zu Beginn des Spiels wird die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt, welche gegeneinander antreten. Für jede Gruppe wird ein SprecherIn bestimmt, um zu vermeiden, dass ein lautes Durcheinander im Klassenraum entsteht. Durch das Werfen einer Münze oder einer ähnlichen Methode kann bestimmt werden, welche Gruppe den ersten Zug setzen darf. Hierbei wählt Gruppe A einen taktisch klugen Begriff aus dem Spielfeld des Spieles aus. Dies kann den SchülerInnen ausgedruckt vorliegen oder mit Hilfe eines Beamer o.ä. an die Wand projektiert werden. Kann Gruppe A den Begriff richtig erklären, wird dieser Feld der Gruppe zugesprochen. Nun ist Gruppe B am Zug und darf sich einen Begriff auswählen.

Ziel des Spiels ist es, wie auch beim Original, vier zusammenhängende Felder für sich einzunehmen. Die Gruppe, die dieses Ziel zuerst erreicht hat, entscheidet das Spiel für sich.

Material

Link Version „Zweiter Weltkrieg“: https://kms-b.de/2020/05/20/vier-gewinnt-nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg-holocaust/

Alea iacta est – Würfelspiel für den Unterricht

Latein, Spiel, Vokabeln, Wiederholung

Vor dem Spiel

Das Material des Spieles besteht aus einem Spielfeld und insgesamt 4×12 Aufgabenkarten. Diese können jeweils einem Bild auf dem Spielbrett zugeordnet werden und sind durch unterschiedliche Farbgebungen gekennzeichnet. Zudem wird für die Durchführung des Spiels ein handelsüblicher Würfel benötigt.

Die vier Kategorien unterscheiden sich in ihrer Art der Aufgabenstellung. Sie beinhalten sowohl Fragen als auch Antworten zur Grammatik, den Göttern und als auch Aufgaben zur Konjugation und Deklination. Somit eignet sich das Spiel sehr gut zur Wiederholung der Grammatik, welche durch einzelne Wissensfragen etwas aufgelockert wird.

Gespielt werden kann das Spiel in einer beliebig großen Gruppe. Es ist allerdings zu empfehlen, dass die Anzahl der Teilnehmer nicht mehr als vier Personen übersteigt.

Die Spielregeln

Jeder SpielerIn beginnt seinen ersten Zug auf dem Startfeld initium.

  1. Nun nimmt er die oberste Karte vom grünen Stabel und löst die darauf stehende Aufgabe.
  2. Hat er die Aufgabe richtig gelöst, darf er Würfeln und die gewürfelten Augen nach vorne ziehen und die passende Aufgabe des nun erreichten Feldes in der nächsten Runde lösen. Bei falschem Lösen der Aufgabe muss der Spieler auf diesem Feld verweilen und in der nächsten Runde eine neue Karte ziehen bis er die Aufgabe lösen konnte.
  3. Dieses Prozedere wiederholt sich reihum bis ein Spieler das Ziel erreicht hat und somit als Gewinner des Spieles feststeht.

Material

Kartenspiel „früher oder später“

Geschichte, Neuzeit, Spiel

Der preisgekrönte Spiele-Erfinder Bernhard Weber entwickelte für die „Bundeszentrale für politische Bildung“ ein historisches Kartenspiel, welches in zwei Versionen gespielt werden kann.

Das Spiel

Das Spiel kann über die Website der bpb (hier) entweder kostenlos als PDF heruntergeladen oder für einen Unkostenbeitrag von 1,50€ als Kartenspiel bestellt werden. Die analoge Version des Kartenspiels wird in einer schützenden Box geliefert und die Karten wurden aus stabilem Papier gefertigt, welches gut in der Hand liegt.

Die gelieferten Karten stellen 60 Jahre deutsche Geschichte dar, wobei jeweils eine Karte ein Jahr widerspiegelt.

Gemeinsam mit dem Spiel werden auch zwei Anleitung zur Durchführung dessen mitgeliefert. Beide Versionen sind mit jeweils 2-5 Spielern spielbar und basieren auf der Chronologie der auf den Karten aufgeführten Ereignisse.

Alternative Einsatzmöglichkeiten

Neben dem Einsatz als Kartenspiel im Unterricht können die Karten aufgrund ihrer kurzen und prägnanten Beschreibung der Ereignisse ebenso zur Wiederholung oder zur Verteilung von Rechercheaufgaben eingesetzt werden. Hierzu können ausgewählte Karten jeweils an Kleingruppen oder Einzelpersonen verteilt werden, welche das darauf beschriebene Ereignis anschließend im Plenum kurz unter Berücksichtigung der wesentliche Merkmale dessen und weitere Ereignisse des jeweiligen Jahres vorstellen.

Methode zur Wiederholung unter Corona

Methode, Methodik, Quiz, Spiel

Wer kennt ihn nicht, den Satz „1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei!“ Als Kind war ich ein großer Fan der Sendung und habe immer mit meinem Bruder vor dem Fernsehen mitgerätselt. Zu Seiten von Corona ist es natürlich nicht möglich, die SchülerInnen im Klassenzimmer herspringen zu lassen. Trotzdem eignet sich das Spiel zur Mobilisation oder Auflockerung der SchülerInnen während der Unterrichtsstunde.

Methode

Zu Beginn der Durchführung teilt die Lehrkraft die Klasse in drei Gruppen ein. Die SchülerInnen bleiben auch nach der Einteilung in die Gruppe an ihrem Platz sitzen, um so den nötigen Abstand zu den MitschülerInnen einhalten zu können. Jede Gruppe steht für eines der drei Felder der Show. Nun wird die erste Frage – hier eigene sich Fragen zur Wiederholung der vergangenen Stunde und einer vergangenen Lerneinheit – und die drei dazugehörigen Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Glaubt nun ein SchülerIn, dass er in der Gruppe mit der richtigen Antwortmöglichkeit sitzt, steht er auf, bleibt aber an seinem Platz stehen. Glaubt er, dass er nicht in der richtigen Antwort-Gruppe sitzt, bleibt er an seinem Platz sitzen. Nach der Auflösung der Frage steht es der Lehrkraft frei, weitere näher auf den Inhalt eingehende Fragen zu der eben gespielten Aufgabe zu stellen.
Diesem Prinzip folgend kann im Unterricht eine kleine Quiz-Einheit durchgeführt werden, bei welcher die SchülerInnen sowohl kognitiv als auch motorisch beansprucht werden.

Vokabel – Quartett

Latein, Spiel, Vokabeln, Wiederholung

Quartett ist ein beliebter Spieleklassiker bei Jung und Alt und eignet sich in seiner Form hervorragend zur Wiederholung von Vokabeln im Sprachunterricht.

Bevor die SchülerInnen mit dem Spiel loslegen können, müssen diese zuerst die verschiedenen Kategorien ausfüllen. Hierdurch findet sowohl eine Wiederholung des Wortschatzes als auch eine Wiederholung der wichtigsten „Eigenschaften“ der jeweiligen Vokabel statt.

Materialbeispiel

Anschließend können die SchülerInnen das Spiel gemäß der klassischen Quartett-Regeln spielen.

Material

Das Material wird zudem mit der Möglichkeit der Bearbeitung in Kürze auf Lehrermarktplatz zur Verfügung gestellt.

Das Rollenspiel „Französische Revolution“

Geschichte, Neuzeit, Spiel

Das Rollenspiel ist eine Methode zur Erarbeitung von Lerninhalten. Sie basiert darauf, dass SchülerInnen einen geplanten Lerninhalt dem Plenum in einem Schauspiel vorspielen.

Das vorgegebene Spiel

Das Rollenspiel – wie im beigefügten Beispiel – kann durch die Lehrkraft konzipiert und somit vorgegeben werden. Hierbei kann die Lehrkraft die einzelnen Rollen individuell zuteilen, um die Fähigkeiten und Kompetenzen eines SchülerIn gezielt zu fördern oder der Klasse selbst die Entscheidung überlassen, wer welche Rolle einnimmt.

Während des Spiels ist es jeder Zeit möglich, den Ablauf zu unterbrechen, um beispielsweise eine spezielle Thematik näher zu erläutern oder schwierige Sachverhalte nochmals zu verdeutlichen. Zudem ist es ratsam, dem Plenum eine Aufgabenstellung während des Spiels zur Seite zu stellen, um eine Ergebnissicherung des dargestellten Lerninhalts gewähren zu können.

Das zugkonzipierende Spiel

Zudem besteht bei dieser Art der Methode die Möglichkeit, dass die SchülerInnen selbst ein Rollenspiel konzipieren. Hierbei werden einzelnen Gruppen verschiedene Abschnitte des darzustellenden Lerninhalts zugeteilt, welche sie unter Zuhilfenahme von Quellen und Materialen erarbeiten und als Rollenspiel aufbereiten. Hierbei findet neben der Förderung von Sozialkompetenz (kollaboratives Lernen), auch eine Förderung der Methoden-, Orientierung- und auch Sachkompetenz statt.

Material zum Rollenspiel „Französische Revolution“

Bild im Beitragsbild von WikiImages auf Pixabay

Verben versenken alias „Schiffe versenken“

Grammatik, Latein, Quiz, Spiel, Vokabeln

Wer kennt nicht mehr das beliebte Pausenspiel „Schiffe versenken“? Für den Lateinunterricht habe ich dieses Spiel etwas abgewandelt und nun gilt es Verben zu bilden, um Schiffe zu versenken.

Ansicht des Arbeitsblatts

Der SchülerIn setzt seine vier Schiffe in das vorgegebene Raster ein. Nun muss sein PartnerIn versuchen, die Schiffe zu versenken, indem er errät, wo sich diese befinden. Ein Treffer kann allerdings nur versenkt werden, wenn das Verb in der entsprechenden Person korrekt gebildet wurde. Damit alle Zeitformen des Lateinischen ausreichend bedient werden können, werden durch die Lehrkraft zusätzlich das Tempus und der Modus vorgegeben, in welcher konjugiert wird. So ist es möglich, gezielt einzelne Aspekte der Konjugation zu üben, zum Beispiel nach der Einführung einer neuen Zeitform.

Angabe zum Bild: intographics auf Pixabay

„Vier Gewinnt“ – „Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg & Holocaust“

2.Weltkrieg, Geschichte, Spiel, Wiederholung

Das Spiel „Vier Gewinnt“ gehört wohl zu den Klassikern der Spielwelt schlecht hin und wird meist schon von klein auf gespielt. Für den Geschichtsunterricht habe ich das Spiel etwas abgewandelt und als eine Übung zur Wiederholung von wichtigen Begriffen und Lernzielen konzipiert. Nun gilt es nicht mehr, kleine Plättchen in die taktisch günstigste Reihe zu werfen, sondern den taktisch günstigsten Begriff zu erklären und somit das Feld für sein Team zu gewinnen. Orientiert habe ich mich hierbei an Begriffen aus der Unterrichtsreihe des „LehrplanPlus“ (Bayern) zu „Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und Holocaust“.

Die Durchführung des Spiels

Zu Beginn des Spiels wird die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt, welche gegeneinander antreten. Für jede Gruppe wird ein SprecherIn bestimmt, um zu vermeiden, dass ein lautes Durcheinander im Klassenraum entsteht. Durch das Werfen einer Münze oder einer ähnlichen Methode kann bestimmt werden, welche Gruppe den ersten Zug setzen darf. Hierbei wählt Gruppe A einen taktisch klugen Begriff aus dem Spielfeld des Spieles aus. Dies kann den SchülerInnen ausgedruckt vorliegen oder mit Hilfe eines Beamer o.ä. an die Wand projektiert werden. Kann Gruppe A den Begriff richtig erklären, wird dieser Feld der Gruppe zugesprochen. Nun ist Gruppe B am Zug und darf sich einen Begriff auswählen.

Materialbeispiel „Vier Gewinnt“

Ziel des Spiels ist es, wie auch beim Original, vier zusammenhängende Felder für sich einzunehmen. Die Gruppe, die dieses Ziel zuerst erreicht hat, entscheidet das Spiel für sich.

Hinweis

Es handelt sich bei dieser Art des Spiels um eine Übung zur Wiederholung von gelerntem Wissen, bei welchem nicht der spielerische Erfolg, sondern der korrekte und bewusste Umgang mit den vorgegebenen Begriffen im Vordergrund steht. Es soll auf keinen Fall der Anschein erweckt werden, dass die schrecklichen und grausamen Taten des Nationalsozialismus durch diese Art von Wiederholung in den Hintergrund gerückt werden.

Escape (the) Room. Bitte was? [Latein & Geschichte – Teil 1 ]

digital, Quiz, Spiel

Diese Woche starten auf meinem Blog zwei neue Reihen. Hierbei soll jeweils ein Escape (the) Room sowohl für das Fach Geschichte als auch für dich Fach Latein vorgestellt werden.

Das organisatorische Grundgerüst

Um eine Verwirrung zwischen den beiden Fächern zu vermeiden, werde ich die Posts zum Fach Geschichte mit [ETR Geschichte – Teil ?] kennzeichnen und für das Fach Latein dementsprechend die Abkürzung [ETR Latein – Teil ?] wählen.

Die Posts werden zu den beiden Fächern jeweils freitags (Geschichte) oder samstags (Latein) veröffentlicht und jeweils mehrere Wochen umfassen. Am Ende jedes Posts werden ich eine sich ergänzende PDF anfügen, welche am Ende der Reihe den kompletten „Escape (the) Room“ enthält und ebenso auf der Plattform „Lehrermarktplatz“ hochgeladen werden wird.

Die Aufgabenformate

Der „Escape (the) Room“ wird sowohl in analoger als auch in digitaler Form herausgegeben werden, um auch eine Durchführung im Klassenzimmer ohne Abhängigkeit von der Technik gewähren zu können. Hierfür werden die verschiedenen Aufgaben am Ende als PDF bereitgestellt.

Was ist nun ein „Escape (the) Room“?

Als „Escape Room“ oder auch „Escape (the) Room“ wird das Spiel „Escape Games “ in der Wirklichkeit bezeichnet. Das Spiel wird mittlerweile in jeder größeren Stadt angeboten und kostet pro Person etwa 30€.

Zu Beginn des Spiels wird eine Gruppe von Personen in eine kleine Anzahl von Räumen eingesperrt. In diesem müssen sie in einer vorgegeben Zeit eine Reihe von Rätseln lösen, um aus ihrem „Gefängnis“ wieder herauszukommen. In der Regel haben sie hierfür 60 Minuten Zeit.

Im schulischen Kontext ist das primäre Ziel der Übung, einen Code zu knacken, der die Lösung eines Rätsels beinhaltet oder eine Belohnung o.ä. verspricht. Im Klassenzimmer kann dies – auch unter einer zeitlichen Vorgabe – beispielsweise eine Schatzkiste mit Süßigkeiten sein oder ein Gutschein für das einmalige Erlassen einer Hausaufgabe. Bei Fragen steht die Lehrkraft – je nach Situation – digital oder analog zur Verfügung. Bei der digitalen Anwendung des Spieles bietet es sich beispielsweise an, alle aufkommenden Fragen in einer regelmäßigen Videokonferenz mit der Klasse zu klären.

Das Storytelling

Um das Game spannender zu gestalten, habe ich mich dazu entschieden, ein WebQuest um den „Escape Room“ herum zu erschaffen. Als Protagonisten stehen den SchülerInnen beim Lösen der Rätsel diese zwei Helden zur Seite.

Paul lebt in einer Welt der Physik und des Gödeluniversums. Sein Ziel ist es die Paradoxa der Zeitreise zu erforschen und mit Hilfe von Einsteins Relativitätstheorie in die Vergangenheit zu reisen. Hierbei geht leider nicht immer alles gut ….

Paul wird die jungen ForscherInnen durch das konfessionelle Zeitalter begleiten.

Theseus, einer der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie, verliebte sich als junger Tribut der Athener nicht nur in die Königstochter Ariadne, sondern besiegte auch den Minotaurus. Im weiteren Verlauf seines Lebens besiegte er nicht nur die Kentauren, sondern war auch am Raub der Helena beteiligt ….

Theseus erzählt den jungen LatinistInnen seine Geschichte und löst gemeinsam mit ihnen das Rätsel um das Labyrinth des Minotaurus.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch in den nächsten Woche auf Reise zu gehen und in die Welten von Paul und Theseus gemeinsam mit den SchülerInnen einzutauchen.

Angabe zu den Bildern: Bild (1) von Tumisu auf Pixabay; Bild (2) von Clockedin dk auf Pixabay; Bild (3) von GraphicMama-team auf Pixabay; Bild (4) von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay