[alternative Prüfungsformate] Schaubilder im Unterricht erstellen

alternative Prüfungsformate, digital, Geschichte

Während die Parallelklasse sich für eBooks (Blogbeitrag) entschieden hatte, fiel die Wahl meiner anderen 8.Klasse auf Schaubilder als alternatives Prüfungsformat. Die Alternativen hierzu waren Comics oder ebenfalls eBooks.

Die Aufgabenstellung

Die Aufgabe für die Mädels war es innerhalb von vier Stunden ein Schaubild zu einem Thema aus dem Bereich Industrialisierung zu gestalten. Neben der Präsentation dessen galt es auch eine ihnen vorher zugeordnete Quelle näher zu erläutern und kritisch zu beschreiben. Die Zeitvorgabe waren hierbei 4h.

Die Vorbereitung

Auch bei meiner anderen 8.Klasse arbeitete ich mit der selben Strukturierung wie bei der Parallelklasse. Zur Strukturierung der eigenständigen Arbeit habe ich auch hier eine Sketchnote sowie eine Checkliste erstellt, um innerhalb von 4h Stunden das entsprechende Thema zur Industrialisierung zu erarbeiten. Gebraucht haben wir am Ende aber tatsächlich 5h, da die grafische Arbeit doch mehr Zeit in Anspruch genommen hat als das Erstellen der eBooks.

Zudem haben wir vorher gemeinsam besprechen, wie ein Schaubild aufgebaut ist und als Hilfestellung gab es diese Sketchnote.

Die Bewertung

Im Gegensatz zu den eBooks war die Bewertung beim Schaubild durch mich festgelegt worden. Wir hatten zuvor noch nicht mit einem Schaubild gearbeitet und somit bestand hier keinerlei Erfahrung. Für die Bewertung wurden drei Kriterien gleichermaßen gewichtig: Die Darstellung des Inhalts, die grafische Darbietung sowie die Interpretation der gegebenen Quelle. Mir war es wichtig, dass der Inhalt verstanden und korrekt wiedergegeben wird sowie eine Quellenkritik stattfindet.

Die Durchführung

Geplant war es von mir, dass die Mädels mit Canva arbeiten, einige Gruppen haben aber freiwillig zu Keynote gewechselt, da sie selbst Zeichnen wollten. Hierfür haben wir neben den iPads auch entsprechende Stifte an der Schule. Mich hat es überrascht, aber war absolut kein Problem und zeigt die Vorlieben der jeweiligen Gruppen. Die Kreativen konnten sich hier voll austoben, während andere hier lieber mit den vielen Möglichkeiten von Canva gearbeitet haben. Hierfür haben sie jeweils einen eigenen Account bekommen, mit welchen sie als Mitglieder meiner Klasse bei Canva arbeiten konnten. Die Ergebnisse sind sehr individuell geworden und zeigen die Vorlieben und Stärken der einzelnen Mädchen 🙂

Fazit

Manche der Gruppen sind beim Erstellen ihrer Produkte wahrlich an ihre Grenzen gestoßen, andere sind richtig aufgeblüht. Für alle war es eine Erfahrung und eine große Herausforderung in Hinblick auf ihr eigenes Projektmanagement. Einige hätten am liebsten das iPad der Schule mit in die Ferien genommen und weitergearbeitet, während andere froh waren, dass es zu Ende war😅 Ich bin mit allen Ergebnissen sehr zufrieden und die Mädels haben meine Erwartungen absolut übertroffen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass ihnen diese Art der Arbeit Freude bereitet hat, insbesondere da sie digital arbeiten durften und sie mich um Hilfe bitten konnten. Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten sie wirklich sehr gut und produktiv mit den digitalen Geräten.

Fortbildung

Vertiefend findet im Herbst eine Fortbildung zu alternativen Prüfungen statt: http://digitive.digital/2022/05/31/alternative-prufungsformate/

Material

Lizenz

Das Material unterliegt folgender Lizenz: CC BY-SA 4.0. Die Plakate der Mädels dürfen nicht weitergegeben werden.

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