So gestaltest du ein Lapbook für deinen Unterricht!

alternative Prüfungsformate, Antike, Geschichte

Lange haben wir überlegt, mit welchem Beitrag wir ins das Jahr 2023 einsteigen. Ende des letzten Jahres haben wir beide noch spannende Projekte durchgeführt, welchen aber noch nicht ganz abgeschlossen und somit auch nicht fertig für eine Vorstellung sind. Ihr dürft euch auf jeden Fall auf einen digitalen und kreativen Januar freuen. Kreativ geht es auch im neuen Jahr los und zwar mit einem interaktiven Buch für meine 6.Klassen. Per Definition passt es in meinen Augen am besten in die Kategorie der Lapbooks, ich habe aber auch Layerbook, Klappbook oder Shutterbook im Netz gefunden. Vom Aufbau kann man hier vermutlich auch von einem Flipbook reden, aber das ist ohne interaktive Elemente.

Was ist ein Lapbook?

Unter einem Lapbook versteht man ein Klappbuch mit verschiedenen interaktiven Elementen. In der Regel lassen sich meist links und rechts Flügel aufklappen. Dies ist aber nicht immer der Fall. In einem Lapbook verstecken sich verschiedene Elemente, welche von den Schüler*innen zu einem bestimmten Thema erarbeitet werden. Diese können vorgegeben oder frei gewählt sein. Hierbei kommt es vor allem auf Kreativität, Vorstellungskraft und für ein gutes Verständnis des Themas sowie den Transfer dessen auf die interaktiven Elemente an. Ein sehr schönes Beispiel, wo die Elemente auch selbst gestaltet wurden, findet du zum Beispiel hier für das Fach Latein.

Vorbereitung

Als ersten Schritt bei der Konzeption eines Lapbooks kann ich jedem nur empfehlen auf Schmierpapier eine Skizze zu basteln und den Inhalt grob zu konzipieren. Ich habe hierfür bereits das Papier auf die entsprechende Seitengröße zugeschnitten und grob eingezeichnet, wo die interaktiven Elemente später platziert werden. Als Format habe ich DNA4 gewählt, damit man es später lochen und abheften kann.

Anschließend habe ich meine Skizze mit Canva zu Papier gebracht und die Vorlage für das Lapbook gestaltet. Alle Inhalte werden anschließend auf DNA4 gedruckt und können auch so verbastelt werden. So benötigt es bis auf Kleinigkeiten kein extra Material oder einen dicken Karton. Ich habe mich für verschiedene interaktive Elemente, wie einen Fächer, ein Faltbüchlein und offene Karten entschieden. Besonders gut gefällt mir hierbei das Büchlein, welches durch einen kleinen Klettverschluss zusammengehalten wird und zu eine kleine Spielerei innerhalb des Lapbooks darstellt.

Von der Skizze bis zum fertigen Produkt habe ich etwa 1,5Tage benötigt, da ich auch noch Texte schreiben und Quellen recherchieren musste. Auch wenn es sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, muss ich doch sagen, dass es mir sehr viel Spaß bereitet hat und ich es wieder so machen würde.

Einsatz im Unterricht

Das Lapbook wird den Abschluss der Reihe „Antikes Griechenland“ bilden und uns bis zu den Faschingsferien begleiten. Nach der aktuell laufenden Einheit zu Olympia werden die Mädchen das Buch im Unterricht erarbeiten und gemeinsam mit mir basteln. Als Besonderheit dürfen sie erstmals mit dem iPad arbeiten und zudem mit den Playbooks von History Voices einige Abschnitte ausfüllen. Die Darstellungstexte zu den einzelnen Kapiteln befinden sich auf den Arbeitsblättern und zusätzlich auf ihrer Klassenpinnwand. Hierbei können sie zwischen verschiedenen Materialien auswählen, welche in der Regel aus Texten, Video und interaktiven Aufgaben bestehen. Für die Erarbeitung sind hierbei vier Stunden geplant und für das gemeinsame Basteln anschließend die letzte Stunde vor den Faschingsferien.

Material

Das Material mit (hier) und ohne Inhalt als PDF &PowerPoint-Template (hier) ist via eduki zu erwerben und kann auch einzeln heruntergeladen werden.

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