CanvaDocs: Arbeitsblätter für den Unterricht erstellen

Arbeitsblätter, digital

Mit CanvaDocs hat das beliebte Grafikprogramm einen eigenen Editor für Arbeitsblätter bereitgestellt. Diesen möchten wir heute einmal näher unter die Lupe nehmen.

Der Editor

Zum Editor gelangt man direkt über die Startseite von Canva. Entweder es wird wie bei uns direkt links als Vorschlag angezeigt oder ihr wählt „Docs“ unterhalb der Suche aus.

Anschließend gelangt ihr direkt in den Editor. Dort seht ihr direkt, dass dieser etwas anders aufgebaut ist als man es sonst kennt. Mit Hilfe des Plus oben links auf dem Arbeitsblatt gelangt ihr direkt zu den neuen Funktionen.

Sofort öffnet sich ein Baukasten, in welchem verschiedene Bausteine für eurer Arbeitsblatt hinterlegt sind. Mir gefällt insbesondere das Element „Design“ sowie die Checkliste, welche ich generell gerne auf meinen Arbeitsblättern nutze. Hinter dem Element „Design“ verbirgt sich ein eigener kleiner Editor, mit welchen ihr eine gewisse Fläche auf eurem Arbeitsblatt gesondert als Baustein designen und somit Struktur auf euer Arbeitsblatt bringen könnt. Ich habe hier beispielsweise ein Feld für Notizen eingefügt und dieses anschließend mehrmals kopiert, da die Mädels zu verschiedenen Aspekten etwas notieren sollten. Wenn ihr euer Design beendet habt, geht ihr auf Speichern und gelangt zurück zum ursprünglichen Arbeitsblatt.

Anschließend könnt ihr euer Arbeitsblatt je nach Bedürfnis weiter anpassen. Wenn ihr das Arbeitsblatt im Unterricht behandelt, könnt ihr dies zudem der Klasse in Canva zeigen und zeitgleich eine Stoppuhr aktivieren, um anzuzeigen, wie viel Zeit die Schüler*innen für die Bearbeitung noch haben. Dieser Stoppuhr kann man auch nachträglich noch Zeit hinzufügen. Zudem könnt ihr euer Arbeitsblatt in eine Präsentation verwandeln und diese im Unterricht durchgehen. Exportieren könnt ihr das Arbeitsblatt in diesem Editor dagegen nur als PDF, welche teilweise einen etwas merkwürdigen Seitenbruch zaubert und man hierbei etwas aufpassen muss. Im Editor bekommt ihr nämlich ein großes Arbeitsblatt ohne Seitenenden zum Bearbeiten zur Verfügung gestellt, sodass ihr nicht seht, wann das DNA4-Blatt zu Ende wäre.

Fazit

Persönlich bin ich noch nicht ganz so überzeugt von dem neuen Editor. Es sind einige coole Elemente enthalten, allerdings weiß ich nicht wirklich, ob diesen einen Mehrwert bilden oder ich lieber beim normalen Editor bleibe und hier wenigstens die einzelnen Seiten mit Seitenbruch schon sehen kann.

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